Ausschreibung

Um- und Neubau Rathaus Grefrath - Medientechnik

Angebotsfrist

07. Dez 2026, 09:00

Geschätzter Wert

Nicht angegeben

CPV-Code

45314000

NUTS-Region

DEA1E

Zweck

Medientechnik

Verfahren

1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird; 2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem o.g. Vergabeportal zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren; 3. Jeder Bieter /jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot die in dieser Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen entsprechend vorzulegen. 4. Jeder Bieter /jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot zusätzlich die Eigenerklärung-Sanktionen-EU (unterschrieben) sowie die Eigenerklärung zur Eignung (VHB Bund Formular 124)/PQ-Nummer einzureichen. 5. Auf gesondertes Verlangen ist die Urkalkulation einzureichen. 6. Nach Auftragsvergabe und vor Baubeginn ist die Urkalkulation einzureichen. Die nach der Auftragsvergabe einzureichende Urkalkulation bleibt verschlossen. Dem Auftraggeber ist es jedoch gestattet, die Urkalkulation zur Prüfung von Nachträgen, zur Vereinbarung neuer Preise oder zur Prüfung sonstiger vertraglicher Leistungen zu öffnen und einzusehen. Nach Abnahme der Gesamtleistung wird die Urkalkulation dem Auftragnehmer zurückgegeben. Der Auftragnehmer hat einen eigenen Baufristenplan als detaillierten Balkenplan über seine vertraglichen Leistungen aufzustellen, anhand dessen die Einhaltung der Vertragsfristen nachgewiesen und überwacht werden kann. Vertraglich vereinbarte Zwischentermine sind aufzunehmen. Die Festlegungen des AG, z.B. zur baufachlichen oder terminlichen Koordinierung mit den übrigen Leistungsbereichen, sind zu berücksichtigen. Bei Änderungen der Vertragsfristen oder bei erheblichen Abweichungen von sonstigen Festlegungen ist der Plan unverzüglich zu überarbeiten. Der Baufristenplan des AN ist dem AG spätestens 10 Werktage nach Auftragserteilung, bei Überarbeitung unverzüglich, zu übergeben. Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass während der Ausführung seiner Leistungen immer min. 1 der deutschen Sprache befähigter, ausgebildeter Facharbeiter und/oder Meister seines Unternehmens auf der Baustelle anwesend ist. Der Auftraggeber (AG) stellt zentrale Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser sowie mobile Toiletten und einen Sanitärcontainer bauseits zur Verfügung. Die Kosten für die Ersteinrichtung und die laufenden Verbrauchs- und Nutzungsgebühren trägt zunächst der AG. Dem Auftragnehmer (AN) bleibt es freigestellt, eigene Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser, eigene Zähler sowie eigene mobile Toiletten und Sanitärcontainer einzurichten, vorzuhalten und zu betreiben. Nutzt der AN die vom AG bereitgestellten oben genannten Einrichtungen (vorherige Anzeige beim AG erforderlich), beteiligt er sich prozentual an den Kosten für den Verbrauch und die Nutzung. Die Umlage beträgt pauschal für Baustrom, Bauwasser, mobile Toiletten / Sanitärcontainer in Summe 0,25 % der Netto-Schlussrechnungssumme. Die Begleichung der Umlage erfolgt mit den einzelnen Rechnungen des AN. Der AG hat für das Bauvorhaben eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen, deren Kosten auf die einzelnen Gewerke umgelegt werden. Zur Begleichung dieser Kosten ist eine entsprechende Umlage in Höhe von 0,25 % der Schlussrechnungssumme netto vorgesehen. Die Begleichung der Umlage erfolgt mit den einzelnen Rechnungen des AN.

Lose 1 Los
Los 1

Um- und Neubau Rathaus Grefrath - Medientechnik

Die Gemeinde Grefrath plant die Modernisierung und Neugestaltung des Rathauses - hierzu soll der denkmalwürdige Altbestand modernisiert und durch einen neuen zwei- bzw. dreigeschossigen (Splitlevel), nicht unterkellerten Neubau erweitert werden. Dieser schließt mittels eines kleinen Verbindungsbaus barrierefrei an den bestehenden Altbau an. Der bauseitige Rohbau besteht aus einem Stahlbeton-Kern in überwiegend Ortbetonbauweise sowie aus einschaligem Mauerwerk der Außenwände (Nordfassade und beide Giebelseiten). Die Zimmerarbeiten ergänzen den Rohbau durch ein zweigeschossiges Holz-Tragwerk und einen vorgelagerten Balkon auf der Südseite sowie das Dachtragwerk auf Nord- und Südseite. Gegenstand der Ausschreibung ist die Lieferung, Montage, Programmierung und Inbetriebnahme der medientechnischen Ausstattung für die Sanierung und Erweiterung (Neubau) des Rathauses Grefrath. Schwerpunkt ist die Ausstattung des Ratssaals mit zentraler Mediensteuerungs- und Netzwerktechnik, Präsentations- und Videotechnik, Kamera- und Streamingtechnik sowie umfangreicher Audiotechnik. Hierzu gehören u.a. 1 Projektionssystem, PTZ-Kameras, elektronisch steuerbare Schallzeilen, 1 drahtlose Konferenzanlage mit 20 Sprechstellen, Funkmikrofontechnik sowie 1 induktive Höranlage. Darüber hinaus werden 2 Konferenzräume mit fest installierter Präsentations- und Videokonferenztechnik einschl. Kamera-, Beamforming-Mikrofon- und Beschallungstechnik ausgestattet. Ergänzend sind 1 mobiles Videokonferenzsystem, 2 mobile Hörunterstützungssysteme für Beratungsbereiche sowie 1 Digital-Signage-System für das Foyer vorgesehen.

CPV-Code
45314000
Angebotsfrist
07. Dez 2026, 09:00
Angebot einreichen
Eignungskriterien 8 Einträge

Referenzen über vergleichbare Bauleistungen

- mit Angebotsabgabe: Vorzulegen ist eine Liste der vom Bieter erbrachten Leistungen, die mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sind. Als vergleichbar gelten Referenzprojekte, die die Installation, Erneuerung und/oder den Austausch von Audio-Video-Systemen in multifunktional und hybrid genutzten Konferenz- oder Sitzungssälen oder in hinsichtlich Nutzung und technischer Komplexität vergleichbaren Versammlungsräumen umfassen. Die Referenzobjekte müssen für Vorträge, Sitzungen und sonstige Veranstaltungen geeignet sein und über min. 40 Plätze für Sitzungsteilnehmende bzw. mindestens 150 Plätze für sitzendes Veranstaltungspublikum verfügen. - Die Referenzen sind formlos unter Angabe des genauen Auftragsgegenstands, der Auftragssumme, des Auftraggebers, der Art und des Zeitraums der erbrachten Leistungen sowie - soweit verfügbar - eines Ansprechpartners einschließlich Telefonnummer einzureichen. - Es sind min. zwei Referenzprojekte nachzuweisen, die jeweils die vorstehenden Vergleichbarkeitskriterien erfüllen und deren maßgebliche Leistungen zwischen dem Jahr 2021 und dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe fertiggestellt worden sein.

Losbezug: LOT-0000

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

mit Angebotsabgabe: a) Es sind Angaben zur Zusammensetzung des für die Umsetzung des Projektes vorgesehenen Personals mit Zuordnung zu den u.g. Referenzen sowie Angaben über die Qualifikation (Ausbildung, Weiterbildungen, Schulungen und Zertifizierungen etc.) des Personals sowie des Unternehmens vorzulegen. Es ist min. nachzuweisen: - Das vorgesehene Projektteam muss min. über eine Person mit einem Abschluss als Ingenieur oder Meister in der Fachrichtung Medientechnik, Nachrichtentechnik, Veranstaltungstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung verfügen. - Der Bieter muss sicherstellen, dass nach Fertigstellung bei Störungen, die die Funktion oder Nutzung deutlich einschränken, ein orts-, fach- und systemkundiger Mitarbeiter innerhalb der im Abschnitt "Servicebereitschaft" genannten Fristen mit der Diagnose und Fehlerbeseitigung vor Ort beginnen kann. Dies gilt insbesondere beim Ausfall zentraler oder funktionsrelevanter Anlagenteile. b) Vom Bieter sind Nachweise über die projektspezifische Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters, min. eines verantwortlichen Mitglieds des Projektteams oder des Unternehmens vorzulegen. Der Nachweis ist durch Herstellerzertifikate oder Bestätigungsschreiben zu führen, aus denen die Zertifizierung der benannten Person oder des Integrationsunternehmens hervorgeht. Nachzuweisen sind die folgenden Befähigungen zur fachgerechten und bedarfsgerechten Umsetzung: - Befähigung Installation, Programmierung und Inbetriebnahme der angebotenen Lautsprechertechnik. - Befähigung Installation und Inbetriebnahme der angebotenen Kamera- und Anzeigetechnik. - Befähigung Installation, Programmierung und Inbetriebnahme der angebotenen Signalprozessoren, Matrizen und Peripherie. - Befähigung Installation, Programmierung und Inbetriebnahme der Konferenz- und Videokonferenzsysteme. - Befähigung Installation, Programmierung und Inbetriebnahme der angebotenen Mediensteuerung und Peripherie. - Befähigung Installation, Programmierung und Inbetriebnahme der angebotenen Netzwerktechnik und Peripherie.

Losbezug: LOT-0000

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl

mit Angebotsabgabe: - Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.

Losbezug: LOT-0000

Anteil der Unterauftragsvergabe

mit Angebotsabgabe: sofern zutreffend Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (VHB Bund Formular 235)

Losbezug: LOT-0000

Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

mit Angebotsabgabe: - Eigenerklärung zur Eignung (VHB Bund Formular 124): Bestätigung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich ihr Unternehmen nicht in Liquidation befindet. ODER Ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde und auf Verlangen vorgelegt wird. - Eigenerklärung zur Eignung (VHB Bund Formular 124): Bestätigung, dass sie ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt haben. - Eigenerklärung zur Eignung (VHB Bund Formular 124): Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt. Erklärung, dass für Ihr Unternehmen keine Ausschlussgründe gemäß § 123 oder 124 GWB vorliegen und Sie in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister oder Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden sind ODER zwar für ihr Unternehmen ein Ausschlussgrund gemäß §123 GWB vorliegt, sie jedoch für ihr Unternehmen Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen haben, durch die für ihr Unternehmen die Zuverlässigkeit wieder hergestellt wurde. - Aktuell gültige (= zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist) Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist. - Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen aus dem Jahr 2026 (falls nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist verfügbar aus dem Jahr 2025). - Aktuell gültige (= zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist) Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz.

Losbezug: LOT-0000

Spezifischer Jahresumsatz

mit Angebotsabgabe: - Eigenerklärung zur Eignung (VHB Bund Formular 124): Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen

Losbezug: LOT-0000

Eintragung in ein Berufsregister

mit Angebotsabgabe: Aktuell gültige (= zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist) Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen.

Losbezug: LOT-0000

Eintragung in ein Handelsregister

- mit Angebotsabgabe: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer

Losbezug: LOT-0000

Zuschlagskriterien 1 Eintrag

Preis

100 %

Losbezug: LOT-0000

Ausschlussgründe 21 Einträge

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Ausschlussgrund

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB