Angebotsfrist
20. Nov 2026, 10:00
Geschätzter Wert
0 EUR
CPV-Code
71327000
NUTS-Region
DE131
Zweck
Sanierung der denkmalgeschützten Lortzingschule, Lortzingstr. 1, 79106 Freiburg, Gegenstand des Verfahrens sind Leistungen der Tragwerksplanung für die Leistungsphasen 1-6 inkl. Besondere Leistungen. Diese sind im Mustervertrag aufgeführt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. In Stufe eins werden die Leistungsphase 1-3 beauftragt. Ein Anspruch auf Beauftragung der jeweils weiteren Stufe besteht nicht. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 3 und §17 VgV in 2 Stufen für Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, § 49 ff. Das Gebäudeensemble der Lortzingschule befindet sich derzeit größtenteils im bauzeitlichen Zustand (1950er Jahre) und steht unter Denkmalschutz. Aus dem Zustand der Gebäude ergibt sich ein umfassender Sanierungsbedarf, der nicht im Rahmen der gewöhnlichen Bauunterhaltung umgesetzt werden kann. Ziel der Sanierung ist, den dauerhaften Erhalt des Bestands mit sinnvollen Modernisierungen zu sichern. Deren Umfang ist auf Grundlage der zusammenfassenden Betrachtung rechtlicher Anforderungen, der technischen Umsetzbarkeit, denkmalschutzrechtlicher Vorgaben, größtmöglicher Energieeffizienz und den Projektmitteln zu erarbeiten. In welchem Umfang zusätzliche Optimierungen im Hinblick auf Klima- und Artenschutz berücksichtigt werden können, ist ebenfalls im Zuge der Planung zu prüfen. Zu berücksichtigende Bestandsflächen: ca. 9.000 m² BGF/ ca. 6.000m² NUF Ausführungszeitraum Gesamtmaßnahmen: 2027 - 2032 Die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen muss den laufenden Schul- und Betreuungsbetrieb ermöglichen!
Verfahren
Gegenstand des Verfahrens sind Leistungen der Tragwerksplanung für die Leistungsphasen 1-6 inkl. Besondere Leistungen. Diese sind im beigefügten Mustervertrag aufgeführt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. In Stufe eins werden die Leistungsphase 1-3 beauftragt. Ein Anspruch auf Beauftragung der jeweils weiteren Stufe besteht nicht. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 3 und §17 VgV in 2 Stufen für Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, § 49 ff. Das Gebäudeensemble der Lortzingschule befindet sich derzeit größtenteils im bauzeitlichen Zustand (1950er Jahre) und steht unter Denkmalschutz. Aus dem Zustand der Gebäude ergibt sich ein umfassender Sanierungsbedarf, der nicht im Rahmen der gewöhnlichen Bauunterhaltung umgesetzt werden kann. Ziel der Sanierung ist, den dauerhaften Erhalt des Bestands mit sinnvollen Modernisierungen zu sichern. Deren Umfang ist auf Grundlage der zusammenfassenden Betrachtung rechtlicher Anforderungen, der technischen Umsetzbarkeit, denkmalschutzrechtlicher Vorgaben, größtmöglicher Energieeffizienz und den Projektmitteln zu erarbeiten. In welchem Umfang zusätzliche Optimierungen im Hinblick auf Klima- und Artenschutz berücksichtigt werden können, ist ebenfalls im Zuge der Planung zu prüfen. Zu berücksichtigende Bestandsflächen: ca. 9.000 m² BGF/ ca. 6.000m² NUF, Ausführungszeitraum Gesamtmaßnahmen: 2027-2032. Die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen muss den laufenden Schul- und Betreuungsbetrieb ermöglichen! Die detaillierte Aufgabenbeschreibung ist der Verfahrensbeschreibung zu entnehmen.
Lose 1 Los
Tragwerksplanungsleistung, Sanierung Lortzingschule
Sanierung der denkmalgeschützten Lortzingschule, Lortzingstr. 1, 79106 Freiburg, Gegenstand des Verfahrens sind Leistungen der Tragwerksplanung für die Leistungsphasen 1-6 inkl. Besondere Leistungen. Diese sind im Mustervertrag aufgeführt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. In Stufe eins werden die Leistungsphase 1-3 beauftragt. Ein Anspruch auf Beauftragung der jeweils weiteren Stufe besteht nicht. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 3 und §17 VgV in 2 Stufen für Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, § 49 ff. Das Gebäudeensemble der Lortzingschule befindet sich derzeit größtenteils im bauzeitlichen Zustand (1950er Jahre) und steht unter Denkmalschutz. Aus dem Zustand der Gebäude ergibt sich ein umfassender Sanierungsbedarf, der nicht im Rahmen der gewöhnlichen Bauunterhaltung umgesetzt werden kann. Ziel der Sanierung ist, den dauerhaften Erhalt des Bestands mit sinnvollen Modernisierungen zu sichern. Deren Umfang ist auf Grundlage der zusammenfassenden Betrachtung rechtlicher Anforderungen, der technischen Umsetzbarkeit, denkmalschutzrechtlicher Vorgaben, größtmöglicher Energieeffizienz und den Projektmitteln zu erarbeiten. In welchem Umfang zusätzliche Optimierungen im Hinblick auf Klima- und Artenschutz berücksichtigt werden können, ist ebenfalls im Zuge der Planung zu prüfen. Zu berücksichtigende Bestandsflächen: ca. 9.000 m² BGF/ ca. 6.000m² NUF Ausführungszeitraum Gesamtmaßnahmen: 2027 - 2032 Die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen muss den laufenden Schul- und Betreuungsbetrieb ermöglichen!
- CPV-Code
- 71327000
Eignungskriterien 4 Einträge
Ausbildungs- und Berufsqualifikationen
Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen. Als Berufsqualifikation wird der Beruf "Tragwerksplaner*in" (Nachweis durch Eintragung in die von der Ingenieurkammer Baden-Württemberg geführte Liste nachweisberechtigter Personen im Bereich der Standsicherheit oder entsprechende Listen anderer Bundesländer) von mindestens einer Person des Unternehmens gefordert. Ein entsprechender Nachweis ist hochzuladen. Bei natürlichen Personen ist die fachliche Anforderung erfüllt, wenn ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis vorgelegt werden kann, welcher berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bietern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage des nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bieters maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.
Losbezug: LOT-0001
Allgemeiner Jahresumsatz
Gesamtjahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV): Zur Zulassung erforderlich ist ein durchschnittlicher Mindestgesamtumsatz von mind. 250.000 EUR/ Jahr (netto), bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen Kalenderjahre. Umsätze bei Bietergemeinschaften werden zusammengerechnet.
Losbezug: LOT-0001
Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Der öffentliche Teilnahmewettbewerb dient der Auswahl interessierter und geeigneter Bewerber. Die Bewerberauswahl erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen festgelegten Eignungs-/ Auswahlkriterien. Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft (gemäß Bewerbungsformular). Bei einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft gelten diese Erklärungen entsprechend für jedes Mitglied. 1. Angaben zum Bewerber (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten). 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV). 4. Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). 6. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB). 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt werden. 8. Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wurden. 9. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot). 10. Erklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von jeweils mind. 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es kann auch ein Nachweis der Versicherung vorgelegt werden, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall entsprechend den Anforderungen angepasst wird. Bei Bewerber-/ Bietergemeinschaften gilt dieses für jedes Mitglied entsprechend. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend, es muss eine aktuelle Bescheinigung bzw. Bestätigung der Versicherung (zum Zeitpunkt der Bekanntmachung max.12 Monate alter) vorgelegt werden. 11. Nachweis besondere Berufsqualifikation (§ 75 VgV). Siehe ausführliche Beschreibung unter dem Kriterium "Relevante Bildungs- und Berufsqualifikation". 12. Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name und Qualifikation der Projektleitung, der Stellvertretenden Projektleitung und der Bauleitung (Eignungsprüfung Projektteam). Als prinzipiell geeignet werden die Personen des genannten Projektteams eingestuft, die folgende Mindestanforderungen einhalten: • Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für den Bereich Tragwerksplanung nach HOAI §§ 49 ff., • mind. 10 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung bzw. Bauleitung im Bereich Tragwerksplanung nach HOAI §§ 49 ff., • mind. 7 Jahre Berufserfahrung in der stellvertretenden Projektleitung im Bereich Tragwerksplanung nach HOAI §§ 49 ff. Es wird erwartet, dass die genannten Personen an den Verhandlungsgesprächen der 2. Stufe teilnehmen. 13. Angaben zu Referenzprojekten (§ 46 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VgV). Diese Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung des Bieters/ der Bietergemeinschaft und/oder ggf. durch den Unterauftragnehmer im Sinne des § 47 VgV (Eignungsleihe) und können nicht nachgereicht werden. Als geeignet wird eingestuft, wer vergleichbare wesentliche Leistungen entsprechend der abgefragten Referenzprojekte erbracht hat und die jeweiligen Mindestkriterien erfüllt. Doppelnennungen von Referenzen unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich. 13.1) Mindestkriterien Referenz 1 (Eignungsprüfung Unternehmen): • Sanierung/ Umbau (keine Vorgabe der Gebäudenutzung), Einstufung mind. HZ II, • Leistungszeitraum 01/2016 - 10/2026 (Rohbau fertig), • Projektgröße mind. 3.500 m² BGF, • Durchführung von min. 5 Leistungsphasen aus LPH 2-8 nach HOAI, • öffentlicher Auftraggeber. 13.2) Mindestkriterien Referenz 2 (Eignungsprüfung Unternehmen): • Sanierung/ Umbau eines gelisteten (Kultur-) Denkmals, • Leistungszeitraum 01/2016 - 10/2026 (Rohbau fertig), • Projektgröße mind. 600 m² BGF, • Durchführung von mind. 5 Leistungsphasen aus LPH 2-8 nach HOAI. 13.3) Mindestkriterien Referenz 3 (Eignungsprüfung Projektleitung): • Sanierung/ Umbau einer Bildungseinrichtung (Schul- oder Unterrichtsgebäude/ Kindergarten, kein Museum/ Bibliothek), • Leistungszeitraum 01/2016 - 10/2026 (Rohbau fertig), • Projektgröße mind. 2.500 m² BGF, • Durchführung von mind. 5 Leistungsphasen aus LPH 2-8 nach HOAI, • Umsetzung im laufenden Betrieb. 13.4) Mindestkriterien Referenz 4 (Eignungsprüfung Bauleitung): • Sanierung/ Umbau (keine Vorgabe der Gebäudenutzung), • Leistungszeitraum 01/2016 - 10/2026 (Rohbau fertig), • Projektgröße mind. 2.500 m² BGF, • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphase 8 nach HOAI, • Umsetzung im laufenden Betrieb.
Losbezug: LOT-0001
Eintragung in ein Berufsregister
Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bewerber einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG) sowie dem Handels-/Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern. Allgemeiner Hinweis: Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß eingereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zuglassen.
Losbezug: LOT-0001
Zuschlagskriterien 2 Einträge
Preis
Preis mit Gewichtung 30 % (Zuschlagskriterium A, maximal 150 Punkte).
Losbezug: LOT-0001
Qualität
Zuschlagskriterium B: Qualität der vorgestellten Herangehensweise an die Aufgabenstellung und grundsätzlichen Vorgehensweise zur Umsetzung des vorgesehenen Projekts sowie deren Erläuterungen im Verhandlungsgespräch mit Gewichtung 35 % (maximal 175 Punkte). Zuschlagskriterium C: Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeitenden und das Zusammenwirken des Projektteams (aufgrund des persönlichen Eindrucks im Verhandlungsgespräch) mit Gewichtung 35 % (maximal 175 Punkte). Die Details zur Bewertung sind der Verfahrensbeschreibung zu entnehmen.
Losbezug: LOT-0001
Ausschlussgründe 1 Eintrag
Ausschlussgrund
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A