Angebotsfrist
07. Dez 2026, 10:00
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
CPV-Code
45210000
NUTS-Region
DE27E
Zweck
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb für Totalunternehmerleistungen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Verbandsschule Kalzhofen wird die bestehende Schule durch eine Mittagsbetreuung erweitert und organisatorisch neu strukturiert. Hintergrund der Maßnahme ist der steigende Bedarf an Betreuungsplätzen sowie die räumliche Neuordnung der Verwaltungs- und Betreuungsbereiche. Der bestehende eingeschossige Verwaltungstrakt wird vollständig zurückgebaut. Der Bestandsbau wird durch einen Neubau ersetzt, der den heutigen funktionalen, konstruktiven und energetischen Anforderungen entspricht und so die Eingangssituation der Schule aufwertet.
Verfahren
Zusätzliche Informationen: a) Das Risiko für den rechtzeitigen Eingang der Teilnahmeantragsunterlagen liegt beim Bewerber. Die Unterlagen werden nicht zurückgegeben. Teilnahmeanträge sind zwingend über die Funktion des Vergabeportals Deutsche eVergabe zu übermitteln. Auf postalischem Wege sowie per E-Mail, per Telefax oder auch über die Bewerberkommunikation des Vergabeportals übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Die Unterlagen sind wie durch das Vergabeportal vorgesehen dort einzureichen. b) Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Bieterkommunikation der Vergabeplattform. Die Angabe zur Durchführung in aufeinanderfolgenden Phasen bezieht sich auf die Auswahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb und die anschließende Angebots- und Verhandlungsphase. Nach Einladung der drei ausgewählten Bewerber ist derzeit keine weitere Verringerung der Zahl der Bieter vor Abgabe der finalen Angebote vorgesehen. Klarstellung zur Auswahl der Bewerber für die zweite Verfahrensstufe: Sämtliche unter Ziffer 5.1.9 der Auftragsbekanntmachung genannten Eignungsanforderungen, Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien werden bei der Entscheidung berücksichtigt, ob ein Bewerber für die Teilnahme an der zweiten Verfahrensstufe in Betracht kommt. Nur Bewerber, die die geforderten Eignungsanforderungen und Mindestanforderungen erfüllen und bei denen keine einer weiteren Teilnahme entgegenstehenden Ausschlussgründe vorliegen, werden bei der weiteren Auswahl berücksichtigt. Die Formblätter B.1 bis B.8 sowie B.10 dienen insoweit der Prüfung der Eignung, der Erfüllung der Mindestanforderungen und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen. Für diese Kriterien werden keine Auswahlpunkte zur Bildung einer Rangfolge vergeben. Soweit mehr als drei geeignete Bewerber vorhanden sind, erfolgt die Rangfolge der geeigneten Bewerber ausschließlich anhand der drei Auswahlreferenzen gemäß Formblatt B.9 und der hierfür bekannt gemachten Punktewertung. Je Referenz können maximal 10 Punkte, insgesamt maximal 30 Punkte erreicht werden. Die drei geeigneten Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert. Bei Punktgleichheit gelten die in den Vergabeunterlagen bekannt gemachten Regelungen.
Lose 1 Los
Totalunternehmerleistungen für die Erweiterung Mittagsbetreuung an der Verbandschule in Kalzhofen
Der Neubau gliedert sich in ein Erdgeschoss und ein erstes Obergeschoss und bindet sich funktional an das bestehende Schulgebäude an. Im Erdgeschoss befindet sich der Schwerpunkt der Mittagsbetreuung. Hier werden die Betreuungsräume mit den zugehörigen Nebenräumen angeordnet. Ergänzend wird die bestehende Mensa erweitert, um den gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Kapazität und Aufenthaltsqualität gerecht zu werden. Die direkte Anbindung an die Außenbereiche ermöglicht eine einfache Erschließung sowie kurze Wege zwischen Schule, Betreuung und Freiflächen. Im ersten Obergeschoss wird die Schulverwaltung neu untergebracht. Zusätzlich befindet sich auf dieser Ebene ein weiterer Betreuungsraum, wodurch eine flexible Nutzung der Geschossfläche ermöglicht wird. Die Grundrissorganisation berücksichtigt sowohl kurze interne Wege als auch eine klare Trennung zwischen Verwaltungs- und Betreuungsbereichen. Zur Erschließung des ersten Obergeschosses wird ein bestehender Lehrmittelraum zurückgebaut, der nun gemeinsam mit einem Verbindungsgang auf dem bestehenden Dach des Erdgeschosses als Schleuse fungiert. Das Gebäude wird umlaufend von einem Laubengang erschlossen. Dieser dient als zweiter Rettungsweg und erfüllt damit die brandschutztechnischen Anforderungen. Zudem wird durch den Laubengang ein weiterer Fluchtweg für den östlichen Teil des Bestandsgebäudes geschaffen, wodurch ebenfalls eine Verbesserung entsteht. Gleichzeitig übernimmt der Laubengang eine konstruktive Funktion als außenliegender Sonnenschutz und trägt zur Verschattung der Fassaden bei. Jeder Aufenthaltsraum verfügt über einen direkten Ausgang auf den Laubengang, wodurch sowohl die Fluchtwegsituation als auch die Nutzungsqualität verbessert werden. Im Außenbereich werden die angrenzenden Freianlagen an die neue Gebäudesituation angepasst. Der bestehende Fuß- und Radweg wird entsprechend der neuen Gebäudekante neu geführt. Entlang der Straße entstehen zusätzliche Stellplätze zur Verbesserung der Erschließung. Auf der Ostseite wird die Feuerwehrzufahrt an die neue Gebäudestruktur angepasst und entsprechend den geltenden Anforderungen ausgebildet. Der Neubau wird entsprechend aktueller energetischer und technischer Anforderungen geplant. Ziel ist eine nachhaltige, wirtschaftliche und zukunftsfähige Gebäudekonzeption. Das Flachdach wird als extensiv begrüntes Dach ausgeführt. Die Dachbegrünung verbessert den Regenwasserrückhalt, wirkt sich positiv auf das Mikroklima aus und trägt zum sommerlichen Wärmeschutz bei. Ergänzend werden Photovoltaikanlagen auf den geeigneten Dachflächen installiert, um einen Teil des Strombedarfs regenerativ zu erzeugen. Die Gebäudehülle erfüllt hohe Anforderungen an den Wärme- und Feuchteschutz. Die Kombination aus Holzmassivbauweise, hinterlüfteter Fassadenkonstruktion und energieeffizienten Fenstern gewährleistet einen dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb. Der umlaufende Laubengang übernimmt neben seiner Funktion als zweiter Rettungsweg zusätzlich die Aufgabe eines konstruktiven Sonnenschutzes. Durch die Verschattung der Fassaden werden solare Wärmeeinträge reduziert und das Raumklima insbesondere während der Sommermonate verbessert. Mit der Wahl nachhaltiger Baustoffe, der energieeffizienten Bauweise sowie der Vorbereitung auf zukünftige Erweiterungen entsteht ein funktionales und langfristig nutzbares Gebäude, das den Anforderungen einer modernen schulischen Betreuungseinrichtung gerecht wird. Für das Projekt liegt ein durch die Aufsichtsbehörde genehmigtes Raumprogramm vor. Die Voraussetzungen für die FAG-Förderung sind im Projekt verbindlich einzuhalten. Eines der wichtigsten Projektziele für die Erweiterung ist neben der Qualitäts-, und Funktionsanforderung die maximale Optimierung der Planung- und Bauzeit. Um dies zu gewährleisten hat der AN die Planungsleistung ab LPH5 auf Basis der bisher erstellen Genehmigungsplanung zu erbringen Der Baubeginn ist bereits an Pfingsten 2027 vorgesehen. Das Gebäude muss zum Schuljahresbeginn 2029/2030 in Betrieb gehen. Daher sind für die Konstruktion Raummodulbau- und Systembauweisen vorgesehen ebenso wie auch andere Bauweisen mit einem möglichst hohen Vorfertigungsgrad. Der AG setzt voraus, dass bauseits gestelltes Holz aus eigener Waldbewirtschaftung durch den AN verwendet, weiterverarbeitet und auf der Baustelle eingebaut wird.
- CPV-Code
- 45210000
Eignungskriterien 10 Einträge
Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Mit dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Unterlagen zum Nachweis der Eignung vorzulegen: Eigenerklärung zu den Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Rechtsform, Gründungsjahr, HRA-/HRB-Nummer (soweit vorhanden), Kontaktdaten, Unternehmensgröße) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Rechtsform, Gründungsjahr, HRA-/HRB-Nummer (soweit vorhanden), Kontaktdaten, Leistungsanteil, Unternehmensgröße) (Formblatt B.1)
Losbezug: LOT-0001
Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Mit dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Unterlagen zum Nachweis der Eignung vorzulegen: Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A bzw. die in § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG genannten Ausschlusskriterien nicht vorliegen; bzw. Eigenerklärung für ausländische Bewerber, dass keine Ausschlusskriterien vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit § 6e EU VOB/A bzw. § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vergleichbar sind. Soweit Ausschlussgründe vorliegen, ist dies vom Bewerber anzuzeigen. Auf Anforderung sind vom Bewerber die Unterlagen hinsichtlich der Maßnahmen vorzulegen, die der Bewerber zur Herstellung seiner Zuverlässigkeit vorgenommen hat (z. B. Unterlagen zur Selbstreinigung) (Formblatt B.2.)
Losbezug: LOT-0001
Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Mit dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Unterlagen zum Nachweis der Eignung vorzulegen: Eigenerklärung (soweit erforderlich) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht (Formblatt B.3). Bei Bewerbergemeinschaften sind die gem. Ziffer 5.1.9 Buchstabe A bis H geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen soweit es im Einzelnen nicht anders vorgegeben ist.
Losbezug: LOT-0001
Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Inanspruchnahme fremder Kapazitäten: Bewerber und Bewerbergemeinschaften können sich zum Nachweis ihrer wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit nach Maßgabe des § 6d EU VOB/A auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen. Dies gilt unabhängig von der rechtlichen Verbindung zwischen dem Bewerber und dem betreffenden Unternehmen. Mit dem Teilnahmeantrag sind die kapazitätsgebenden Unternehmen, die betroffenen Eignungskriterien sowie Art und Umfang der jeweils in Anspruch genommenen Kapazitäten anzugeben. Hierfür ist Formblatt B.4 zu verwenden. Verfügbarkeit der Kapazitäten und tatsächliche Leistungserbringung: Der Bewerber hat nachzuweisen, dass ihm die für die Auftragsausführung erforderlichen Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Hierzu ist eine verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen kapazitätsgebenden Unternehmens oder ein anderer geeigneter Nachweis vorzulegen. Soweit die Eignungsleihe die berufliche Befähigung oder die einschlägige berufliche Erfahrung betrifft, muss das kapazitätsgebende Unternehmen im Auftragsfall diejenigen Arbeiten tatsächlich ausführen, für die seine Befähigung oder Erfahrung benötigt wird. Die betreffenden Leistungen sind im Formblatt B.4 konkret zu bezeichnen. Dies gilt insbesondere für die Inanspruchnahme fremder Referenzerfahrungen zur Ausführungsplanung oder zu konstruktiven Holzbauleistungen. Eine bloße Überlassung von Referenzangaben ohne entsprechende Beteiligung an der Auftragsausführung genügt insoweit nicht. Eignung und Ausschlussgründe des kapazitätsgebenden Unternehmens: Für jedes kapazitätsgebende Unternehmen sind die zum Nachweis seiner Eignung erforderlichen Erklärungen entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe vorzulegen. Ein Nachweis sämtlicher für den Bewerber geltenden Eignungsanforderungen ist nur erforderlich, soweit diese Anforderungen von der jeweiligen Eignungsleihe erfasst werden. Zusätzlich ist für jedes kapazitätsgebende Unternehmen die Eigenerklärung nach Formblatt B.2 zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen einzureichen. Diese umfasst die einschlägigen Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A sowie die in den Vergabeunterlagen genannten besonderen gesetzlichen Ausschlusstatbestände, insbesondere § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG, soweit jeweils anwendbar. Bei ausländischen Unternehmen sind auch entsprechende Sachverhalte nach vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten anzugeben, soweit sie nach den maßgeblichen vergaberechtlichen Bestimmungen zu berücksichtigen sind. Liegen mögliche Ausschlussgründe vor, sind diese offenzulegen und zu erläutern. Ergriffene Selbstreinigungsmaßnahmen sind darzustellen; die hierzu erforderlichen Nachweise sind nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben vorzulegen. Gesetzliche Ausnahmen und anerkannte Selbstreinigungsmaßnahmen werden berücksichtigt. Die Nachweisführung richtet sich nach § 6b EU VOB/A. Die hierfür vorgesehenen Formblätter sind entsprechend dem jeweils in Anspruch genommenen Eignungsbereich zu verwenden. Gemeinsame Haftung ausschließlich bei wirtschaftlicher und finanzieller Eignungsleihe: Soweit sich die Eignungsleihe auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit bezieht, verlangt der Auftraggeber gemäß § 6d EU Abs. 2 VOB/A, dass der Bewerber und das jeweilige kapazitätsgebende Unternehmen gegenüber dem Auftraggeber gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Die gemeinsame Haftung ist auf den Umfang der wirtschaftlichen und finanziellen Eignungsleihe bezogen. Die entsprechende verbindliche Haftungserklärung ist mit dem Teilnahmeantrag unter Verwendung des Formblatts B.4 abzugeben. Bei ausschließlich technischer oder beruflicher Eignungsleihe wird eine gemeinsame Haftung nicht allein aufgrund der Eignungsleihe verlangt. Bei einer Kombination unterschiedlicher Formen der Eignungsleihe gilt die zusätzliche gemeinsame Haftung nur hinsichtlich des wirtschaftlichen und finanziellen Teils. Überprüfung und Austausch kapazitätsgebender Unternehmen Der Auftraggeber prüft, ob das kapazitätsgebende Unternehmen die von ihm nachzuweisenden Eignungsanforderungen erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Erfüllt ein kapazitätsgebendes Unternehmen eine einschlägige Eignungsanforderung nicht oder liegen bei ihm Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 1 bis 5 VOB/A vor, verlangt der Auftraggeber dessen Ersetzung nach Maßgabe des § 6d EU Abs. 1 Satz 5 VOB/A. Liegen bei dem kapazitätsgebenden Unternehmen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, kann der Auftraggeber unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit dessen Ersetzung verlangen. Gesetzliche Ausnahmen von einem Ausschluss sowie die Regelungen zur Selbstreinigung bleiben unberührt. Für die Benennung des Ersatzunternehmens und die Vorlage der erforderlichen Erklärungen und Nachweise setzt der Auftraggeber eine angemessene Frist. Für das Ersatzunternehmen gelten die vorstehenden Anforderungen entsprechend.
Losbezug: LOT-0001
Berufshaftpflichtversicherung
Mit dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Unterlagen zum Nachweis der Eignung vorzulegen: Der Auftragnehmer hat für die Dauer der Vertragsausführung eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall zu unterhalten: – 10.000.000 EUR für Personenschäden, – 5.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung des Versicherers muss für sämtliche Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres mindestens das Zweifache der vorgenannten Deckungssummen betragen. Ein Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß Ziffer 5.1.9 der Auftragsbekanntmachung gem. § 6a EU Nr. 2 S. 1 lit. a VOB/A bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft muss ein (1) Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung in entsprechender Höhe nachweisen können.
Losbezug: LOT-0001
Durchschnittlicher Jahresumsatz
Mit dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Unterlagen zum Nachweis der Eignung vorzulegen: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblatt B.6.). Aus den angegebenen Jahresumsätzen wird das arithmetische Mittel gebildet. Als Mindestanforderung wird ein durchschnittlicher jährlicher Gesamtumsatz von 10.000.000 EUR netto vorausgesetzt. Das Kriterium ist ein Mindestkriterium! Bewerber, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, sind nicht geeignet und werden bei der weiteren Auswahl nicht berücksichtigt. Bei Bewerbergemeinschaften wird für die Erfüllung der Mindestanforderung auf den Gesamtumsatz der Bewerbergemeinschaft abgestellt. Eine Eignungsleihe hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit bleibt nach Maßgabe der Vergabeunterlagen zulässig.
Losbezug: LOT-0001
Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
Mit dem Teilnahmeantrag sind die folgenden Unterlagen zum Nachweis der Eignung vorzulegen: Eigenerklärung über die Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblatt B.7). Der Bewerber hat die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl seines Unternehmens für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Als Mindestanforderung wird eine durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl von mindestens 25 Beschäftigten in Vollzeit vorausgesetzt. Von den durchschnittlich mindestens 25 Beschäftigten müssen durchschnittlich mindestens fünf Beschäftigte in Vollzeit technischen Funktionen der Projektleitung, Bauleitung, Planung und/oder Arbeitsvorbereitung zuzuordnen sein. Maßgeblich ist das arithmetische Mittel der Beschäftigtenzahlen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die ist ein Mindestkriterium! Bewerber, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, werden als nicht geeignet angesehen und im weiteren Vergabeverfahren nicht berücksichtigt. Bei Bewerbergemeinschaften wird die Beschäftigtenzahl der Mitglieder zusammengerechnet, soweit die betreffenden personellen Kapazitäten für die Auftragsausführung zur Verfügung stehen. Die Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen im Wege einer zulässigen Eignungsleihe bleibt unberührt.
Losbezug: LOT-0001
Referenzen über vergleichbare Bauleistungen
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Liste ausgeführter Totalunternehmerleistungen unter Angabe von Leistungszeit, Auftragsgegenstand, Leistungsumfang (Zahl der erfassten Gewerke, beauftragte Leistungsphasen und Projektvolumen) sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers (eine Bescheinigung des Auftraggebers über die erbrachten Leistungen ist hier nicht erforderlich). Formblatt B.8 dient lediglich der allgemeinen Darstellung der beruflichen Erfahrung und Prüfung der fachlichen Eignung (§ 6a EU Nr. 3 a VOB/A). Hieraus ergeben sich keine zusätzlichen Mindestanforderungen und keine Auswahlpunkte. Für die Auswahlwertung sind ausschließlich die nach Formblatt B.9 eingereichten Referenzen maßgeblich.
Losbezug: LOT-0001
Referenzen über vergleichbare Bauleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1) Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Auswahlkriterium ist die fachliche Qualifikation des Bewerbers Für die Auswahl der Bewerber gemäß § 3b EU Abs. 3 Nr. 2 und 3, Abs. 2 Nr. 3 VOB/A sind vom Bewerber insgesamt drei (3) Referenzen betreffend allgemeine Hochbauprojekte (Neubau) anzugeben, die der Bewerber als Totalunternehmer, im Referenzeitraum (Inbetriebnahme nach dem 31.12.2019) unter Angabe des Auftragsgegenstands, realisiert hat. Totalunternehmer (TU) im Sinne dieses Vergabeverfahrens ist ein Unternehmen oder eine Bewerber-/Bietergemeinschaft, das bzw. die gegenüber dem Auftraggeber als einheitlicher Vertragspartner die Gesamtverantwortung für die vertragsgemäße, vollständige und termingerechte Erbringung der vom Auftrag umfassten Planungs- und Bauleistungen übernimmt. Die hier abgefragten Referenzen dienen der differenzierenden Wertung der beruflichen Leistungsfähigkeit. Auf 6d EU Abs. 1 Satz 3 VOB/A wird hingewiesen. Die Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bitte verwenden Sie für die Angaben der zu wertenden Referenzen das Formblatt B.9. und reichen Sie zusätzlich zu diesem Formblatt für diese Referenzprojekte eine aussagekräftige Projektbeschreibung ein, aus der hervorgeht, dass diese Referenzen die o.g. Anforderungen und ggfs. auch die Anforderungen für die Vergabe der Zusatzpunkte erfüllen. 2) Gewichtung der Auswahlkriterien für Referenzprojekt 1 bis 3 (jeweils maximal 10,00 Punkte) a) Eigenleistungsanteil Holzbau: Die wesentlichen Holzbauleistungen wurden vollständig durch Nachunternehmer bzw. andere Unternehmen ausgeführt (0 Punkte), Wesentliche Teile der Holzbauleistungen wurden mit eigenen betrieblichen Kapazitäten ausgeführt; weitere wesentliche Holzbauleistungen wurden durch Nachunternehmer bzw. andere Unternehmen erbracht (1,5 Punkte); Die konstruktiven Holzbauleistungen wurden mit eigenen personellen und betrieblichen Kapazitäten ausgeführt (3 Punkte) b) Holzbau: Keine tragenden Bauteile in Holzbauweise; ausschließlich nichttragende Holzbekleidungen oder Ausstattungen werden nicht berücksichtigt (0 Punkte) Tragende Bauteile wurden in Holzbauweise ausgeführt, die Voraussetzungen der höchsten Bewertungsstufe sind jedoch nicht vollständig erfüllt (1,5 Punkte) Sowohl die wesentliche tragende Gebäudekonstruktion als auch die Dachtragkonstruktion wurden überwiegend in Holzbauweise ausgeführt (3 Punkte) c) Vorfertigungsgrad: keine werkseitige Vorfertigung (0 Punkte), teilweise Holzbauteile werkseitig vorgefertigt (1 Punkt), hoher Vorfertigungsgrad von Wand-/Decken-/Dachelementen mit wesentlicher Verkürzung der Montage vor Ort (2 Punkte) d) Größenvergleichbarkeit: dem Bewerber zurechenbarer Auftragswert im Gewerk Holzbau < 500T€ netto (0 Punkte), ≥ 500T€ bis < 1 Mio. € netto (1 Punkt), ≥ 1 Mio. € netto (2 Punkte). 3) Mindestanforderungen an die Referenzen: a) Die Inbetriebnahme des Referenzprojekts muss innerhalb des festgelegten Referenzzeitraums erfolgt sein (Inbetriebnahme nach dem 31.12.2019). Referenzprojekte außerhalb des Referenzzeitraums erfüllen die Mindestanforderung nicht und werden nicht als Referenz berücksichtigt. b) Als Referenz 1 bis 3 sind fertiggestellte allgemeine Neubauprojekte einzureichen, bei dem der Bewerber als Totalunternehmer im Sinne von Ziffer 2.1 tätig war. Maßgeblich ist der tatsächlich vom Bewerber geschuldete und erbrachte Leistungsumfang. Maßgeblich ist nicht die Bezeichnung des historischen Vertrags als TU-Bauvertrag, sondern die tatsächlich übernommene Planungs-, Ausführungs- und Koordinationsverantwortung. Vergleichbare Erweiterungsneubauten sind eingeschlossen. Ein Projekt gilt dann als abgeschlossen, wenn die Inbetriebnahme erfolgt ist. Soweit ein Bewerber eines der angegebenen Referenzprojekte als Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) durchgeführt hat und sich nun als Einzelbewerber bewirbt, kann die Referenz nicht vollständig als Referenz des Einzelbewerbers gewertet werden. Vielmehr kann die in ARGE ausgeführte Referenz die Eignung des Einzelbewerbers nur für die Leistungen belegen, die der Bewerber als Mitglied innerhalb der ARGE erbracht hat (Angabe der übernommenen Leistungen in Prozent vgl. Formblatt B.9.). 4) Erreichen mehrere Bewerber den zur Einladung berechtigenden Rang dieselbe Gesamtpunktzahl und ist anhand der bekannt gemachten Auswahlkriterien keine weitere Differenzierung möglich, entscheidet das Los. Die Losentscheidung erfolgt unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung. Sie wird durch die Verwaltung des Auftraggebers durchgeführt und im Vergabevermerk nachvollziehbar dokumentiert. Ein Anspruch auf Teilnahme an der zweiten Verfahrensstufe besteht nicht. Maßgeblich ist ausschließlich das Ergebnis der Auswahlbewertung beziehungsweise der Losentscheidung. 5) Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden.
Losbezug: LOT-0001
Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland zur Prüfung der Eignung: Öffentliche Aufträge und Konzessionen dürfen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne von Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 aufweisen. Jeder Bieter muss daher die untenstehenden Erklärungen abgeben. Sollte es sich bei dem Bewerber um eine Bewerbergemeinschaft handeln, so muss die Erklärung unter Ziffer 1 für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert abgegeben werden.
Losbezug: LOT-0001
Zuschlagskriterien 3 Einträge
Qualität
10 %Die Entscheidung über den Bestbieter erfolgt auch auf Basis der Konzepte zur werkseitigen Vorfertigung des Holzbaus. Hierzu ist ein auftragsbezogenes Konzept in der zweiten Stufe des Verfahrens gemäß Ziffer 5.2.2 der Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage A) einzureichen, das gemäß Ziffer 5.4.2 der Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage A) gewertet wird.
Losbezug: LOT-0001
Qualität
10 %Die Entscheidung über den Bestbieter erfolgt auch auf Basis des Konzeptes zu Lieferketten und Logistik. Hierzu ist ein auftragsbezogenes Konzept in der zweiten Stufe des Verfahrens gemäß Ziffer 5.2.3 der Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage A) einzureichen, das gemäß Ziffer 5.4.3 der Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage A) gewertet wird.
Losbezug: LOT-0001
Preis
80 %Grundlage ist der angebotene Preis für die ausgeschriebene Leistung als finales Angebot nach Verhandlung
Losbezug: LOT-0001