Ausschreibung

Rahmenvereinbarung Umsetzung Thüringen Road

Angebotsfrist

12. Nov 2026, 10:00

Geschätzter Wert

1 EUR

CPV-Code

72000000

NUTS-Region

DEG01

Zweck

Gegenstand der Vergabe sind sämtliche Leistungen, die für den Entwurf, die Implementierung und den Betrieb der Thüringen Road erforderlich sind. Los 1 umfasst sämtliche konzeptionellen, beratenden sowie technischen Entwicklungs- und Implementierungsleistungen für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Thüringen Road. Hierzu zählen insbesondere Architektur und Konzeption, Softwareentwicklung und Integration, die Anbindung von Registern und Fachverfahren, RaaS-Service, KI und KI-Agenten, Law as Code sowie Governance und Standardisierung. Ebenfalls umfasst sind die technische Vorbereitung der Inbetriebnahme und die Übergabe entwickelter Lösungen an den Betrieb.

Verfahren

a) Die Einreichung des Angebotes hat unter Verwendung des Formblattes Angebotsschreiben, das Bestandteil der Vergabeunterlagen ist, zu erfolgen. b) Kommunikation: Die Beantwortung von Bieterfragen sowie die Bereitstellung von geänderten Vergabeunterlagen erfolgt ausschließlich über die E-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de). c) Einsatz von Nachunternehmern (NU): Der Bieter hat in seinem Angebot die Auftragsteile zu bezeichnen, die er durch NU erbringen lassen will und welche NU dafür vorgesehen sind. Es ist das Formblatt „Einsatz Dritter /Nachunternehmer“ zu verwenden. Für diese NU sind die unter Ziff. 5.1.9 der Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Es ist das Formblatt „Erklärungen und Nachweise zur Eignung“ zu verwenden. Mit dem Angebot ist zudem von jedem dieser NU eine Erklärung vorzulegen, aus der hervorgeht, dass der NU im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter diesem mit seinen Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) für die benannten Leistungsteile zur Verfügung steht („Formblatt Verpflichtungserklärung“). Weiterhin ist das ausgefüllte und unterschriebene Formblatt „Nachunternehmererklärung hinsichtlich vertraulicher Informationen“ mit dem Angebot einzureichen. Des Weiteren ist von jedem dieser Nachunternehmer das Formblatt „Eigenerklärung des Nachunternehmers zum Thüringer Vergabegesetz“ vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Diese Regelungen gelten nur für Nachunternehmer, die - entweder 15% oder mehr der voraussichtlich wertmäßig (in EUR, netto) zu erbringenden Leistungen erbringen werden und /oder - durch die von ihnen zu erbringende Leistung unmittelbar in Kontakt (in Form einer Leistungsschnittstelle) zum Auftraggeber geraten. d) Eignungsleihe: Der Bieter kann sich zum Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, unabhängig von der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall sind die unter Ziff. 5.1.9 der Bekanntmachung genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für diese Unternehmen vorzulegen. Es ist das Formblatt „Erklärungen und Nachweise zur Eignung“ zu verwenden. Mit dem Angebot ist zudem von jedem dieser Unternehmen eine Erklärung vorzulegen, aus der hervorgeht, dass das Unternehmen im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter diesem mit seinen Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) für die benannten Leistungsteile zur Verfügung steht (Formblatt „Verpflichtungserklärung“). Weiterhin ist das ausgefüllte und unterschriebene „Formblatt Nachunternehmererklärung hinsichtlich vertraulicher Informationen“ mit dem Angebot einzureichen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Bieter sich nur auf die berufliche Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens berufen kann, wenn dieses im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringt, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, ist für die Auftragsausführung eine entsprechende gesamtschuldnerische Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens sicherzustellen. Die angeführten Mindestanforderungen müssen vom Bieter (inkl. etwaiger Nachunternehmer/eignungsverleihender Unternehmen) gesamthaft erfüllt werden. e) Bietergemeinschaft: Im Falle einer Bietergemeinschaft haben deren Mitglieder mit dem Angebot zu erklären, dass - und aus welchem Grund die Bietergemeinschaft zulässig und ohne Verstoß gegen § 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen gebildet wurde, - das geschäftsführende Mitglied die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertreten darf und - alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften. Es ist das Formblatt „Bietergemeinschaftserklärung“ zu verwenden. Zudem ist durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft das Formular „Erklärungen und Nachweise zur Eignung“ dem Angebot ausgefüllt beizufügen. Die angeführten Mindestanforderungen müssen vom Bieter (inkl. etwaiger Nachunternehmer/eignungsverleihender Unternehmen) gesamthaft erfüllt werden. f) Das Unternehmen verpflichtet sich im Falle der Auftragsvergabe, für jeden schuldhaften Verstoß gegen eine der Verpflichtungen nach den §§ 6, 7 und 12 Abs. 2 ThürVgG, eine Vertragsstrafe im Sinne von § 13 Abs. 1 S. 1 ThürVgG in Höhe von 3 % des Auftragswertes an den Auftraggeber zu zahlen. Das Unternehmen verpflichtet sich ebenfalls zur Zahlung der Vertragsstrafe für den Fall, dass der Verstoß durch einen von ihm selbst eingesetzten Nachunternehmer oder einen von diesem eingesetzten Nachunternehmer begangen wird, es sei denn, das Unternehmen kannte den Verstoß nicht und musste ihn auch nicht kennen. Die Geltendmachung dieser Vertragsstrafe bleibt nach § 13 Abs. 4 ThürVgG von der Geltendmachung einer Vertragsstrafe aus anderen Gründen sowie der Geltendmachung sonstiger Ansprüche unberührt. Der Auftraggeber ist zur fristlosen Kündigung des Vertrages berechtigt, wenn das Unternehmen und/oder dessen Nachunternehmer die aus dem § 6 ThürVgG resultierenden Anforderungen schuldhaft nicht erfüllt/erfüllen oder schuldhaft gegen die Verpflichtungen der §§ 7 und 12 Abs. 2 ThürVgG verstößt/verstoßen. g) Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022: Der Bieter erklärt für sein Unternehmen, dass - dieses nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen gehört, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen aa) durch die russische Staatsangehörigkeit des Bieters oder die Niederlassung des Bieters in Russland bb) durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe aa zutrifft, am Bieter über das Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50% cc) durch das Handeln des Bieters im Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der Buchstaben aa und/oder bb zutrifft, -die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören und - er bestätigt und sicherstellt, dass auch während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt.

Lose 1 Los
Los 1

Rahmenvereinbarung Umsetzung Thüringen Road

Kennung TMDI-V-26-007 Los 1

Gegenstand der Vergabe sind sämtliche Leistungen, die für den Entwurf, die Implementierung und den Betrieb der Thüringen Road erforderlich sind. Los 1 umfasst sämtliche konzeptionellen, beratenden sowie technischen Entwicklungs- und Implementierungsleistungen für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Thüringen Road. Hierzu zählen insbesondere Architektur und Konzeption, Softwareentwicklung und Integration, die Anbindung von Registern und Fachverfahren, RaaS-Service, KI und KI-Agenten, Law as Code sowie Governance und Standardisierung. Ebenfalls umfasst sind die technische Vorbereitung der Inbetriebnahme und die Übergabe entwickelter Lösungen an den Betrieb.

CPV-Code
72000000
Angebotsfrist
12. Nov 2026, 10:00
Geschätzter Wert
1 EUR
Angebot einreichen
Eignungskriterien 6 Einträge

Eintragung in ein Handelsregister

(1) Dem Angebot ist als Anlage der Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister des Staats, in dem das Unternehmen niedergelassen ist, soweit das Unternehmen dort eingetragen ist, oder ein vergleichbarer Nachweis der erlaubten Berufsausübung beizufügen. Der Bieter hat zu bestätigen, dass der dem Angebot beigefügte Auszug aus dem Handelsregister, dem Berufsregister oder der vergleichbare Nachweis jeweils den aktuellen (Eintragungs-) Stand wiedergibt. (2) Dem Angebot ist als Anlage ein kurzes Unternehmensprofil (grds. nicht länger als 2 DIN A4 Seiten) beizufügen, in dem die wesentlichen Tätigkeitsbereiche und die Organisation des Unternehmens kurz dargelegt werden; (3) Das Unternehmen hat zu erklären, dass es alle gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der zu vergebenden Leistung erfüllt.

Losbezug: TMDI-V-26-007 Los 1

Durchschnittlicher Jahresumsatz

(1) Das Unternehmen hat seinen Jahresgesamtumsatz in der EU (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren anzugeben. Mindestumsatz: Gefordert wird ein Mindestumsatz in Höhe von 20.000.000,00 Euro (netto) pro Geschäftsjahr. Wird dieser Mindestumsatz nicht erreicht, wird das Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen. (2) Das Unternehmen hat seinen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des ausschreibungsgegenständlichen Auftrages in der EU (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren anzugeben. Mindestumsatz: Gefordert wird ein Mindestumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages in Höhe von 10.000.000,00 Euro (netto) pro Geschäftsjahr. Wird dieser Mindestumsatz nicht erreicht, wird das Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Losbezug: TMDI-V-26-007 Los 1

Berufshaftpflichtversicherung

Das Unternehmen hat zu erklären, dass es über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung verfügt und zum Nachweis als Anlage eine aktuelle Versicherungsbestätigung/en (Kopie) mit Angabe der versicherten Risiken und der jeweiligen Deckungssummen einzureichen.

Losbezug: TMDI-V-26-007 Los 1

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl

(1) Anzugeben ist die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens im Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. (2) Anzugeben ist die Anzahl der verfügbaren Projektmitarbeiter. Mindestanforderung: Projektmanager: Mindestanzahl 2 IT-/Solution-Architekt: Mindestanzahl 3 X-Road-Spezialist: Mindestanzahl 4 Softwareentwickler: Mindestanzahl 10 DevOps-/Plattform-Spezialist: Mindestanzahl 4 Security-Spezialist: Mindestanzahl 2 Datenschutz-Experte: Mindestanzahl 1 Daten-/Interoperabilitäts-Experte: Mindestanzahl 5 Fach-/Governance-Experte: Mindestanzahl 2 KI-/AI Engineering-Spezialist: Mindestanzahl 3 Law-as-Code-Experte: Mindestanzahl 3 Test-/Qualitäts-Spezialist: Mindestanzahl 5 Werden die Mindestanzahlen für den Bieter/die Bietergemeinschaft (inkl. etwaiger Nachunternehmer/eignungsverleihender Unternehmen) gesamthaft nicht erreicht, wird das Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Losbezug: TMDI-V-26-007 Los 1

Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen

Das Unternehmen benennt erbrachte Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Referenzen). Mindestanforderungen: Gefordert sind mindestens zwei vergleichbare Referenzen. Eine Referenz wird nur dann als vergleichbar angesehen, wenn sie jeweils mindestens die nachfolgenden Anforderungen umfasst (Mindestanforderungen je Referenz): -X-Road und NOOTS-Implementierung bei einer öffentlichen Verwaltung: Erbringung der vollständigen Konzeption UND technischen Implementierung einer produktiven X-Road-Infrastruktur (Central Server + mind. 3 Subsysteme) inklusive NOOTS-Anbindung bei einer öffentlichen Verwaltung. Eigenanteil des Unternehmens von mindestens 150 Personentagen. Das Referenzprojekt läuft produktiv. - Interoperabler Datenaustausch in einem multinationalen oder multi-institutionellen EU-Kontext: Erbringung der Konzeption oder Implementierung eines grenzüberschreitenden oder zwischen mehreren Staaten/Verwaltungen produktiv betriebenen Datenaustauschsystems für sichere, interoperable und souveräne Datenübermittlung im Sinne der EU-Datenstrategie (z. B. X-Road Cross-Border, eIDAS-Dienste, eDelivery). Das Referenzprojekt läuft produktiv. - Governance und Standardisierung für eine E-Government-Infrastruktur: Erbringung der Entwicklung und Verabschiedung eines Governance-Rahmens oder technischer Standards für eine behördenübergreifende Plattform. Sowie Mitarbeit in mindestens einem nationalen oder EU-Standardisierungsgremium (z. B. NIIS, FITKO, KoSIT, IT-Planungsrat). - Einsatz von Open-Source-Komponenten in einem E-Government-Vorhaben: Beteiligung bei der produktiven Einführung und Betrieb von Open-Source-Software in einer öffentlichen Verwaltung. Die eingesetzten Open-Source-Komponenten sind explizit zu benennen (z. B. X-Road, OpenDesk, Nextcloud, Keycloak o. ä.). Sind diese Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird das Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Losbezug: TMDI-V-26-007 Los 1

Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Das Unternehmen fügt in einer Anlage folgende Nachweise bei: - Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 9001 - Nachweis eines Informationssicherheitsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO/IEC 27001 Es handelt sich hierbei um Mindestanforderungen. Können die entsprechenden Nachweise nicht erbracht werden, wird das Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Losbezug: TMDI-V-26-007 Los 1

Zuschlagskriterien 1 Eintrag

Preis

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Der Preis ist zu 100% entscheidend.

Losbezug: TMDI-V-26-007 Los 1

Ausschlussgründe 1 Eintrag

Ausschlussgrund

(1) Im Angebot ist zu erklären, ob bei dem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen. Soweit Tatbestände nach den vorgenannten Vorschriften beim Unternehmen vorliegen, sind in einer Anlage nähere Angaben zu machen, um dem Auftraggeber die Prüfung der Ausnahmetatbestände des §123 Abs. 5 GWB, eine Entscheidung über die fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB bzw. eine Prüfung der Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB zu ermöglichen. (2) Im Angebot ist zu erklären, ob bei dem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß § 21 des Arbeitnehmerentsendegesetzes, § 98 c des Aufenthaltsgesetzes, §19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, soweit diese Vorschriften jeweils anwendbar sind, vorliegen. Soweit Tatbestände nach den vorgenannten Vorschriften beim Unternehmen vorliegen, sind in einer Anlage nähere Angaben zu machen, um dem Auftraggeber die Prüfung der Eignung, insbesondere der Zuverlässigkeit, und eine Entscheidung über die Eignung zu ermöglichen.