Angebotsfrist
30. Nov 2026, 23:59
Geschätzter Wert
6.235.000 EUR
CPV-Code
71541000
NUTS-Region
DE212
Zweck
Vergabegegenstand sind Projektsteuerungsleistungen und Leistungen des BIM-Managements für die Generalsanierung des Deutschen Patent- und Markenamts in der Zweibrückenstraße in München. Die Maßnahme wird unter der Maßnahmennummer B13H E881930002 mit der Kurzbezeichnung DPMA, ZBS Gen.San. geführt. Ziel der Generalsanierung ist das Gebäude ganzheitlich auf einen aktuellen Stand zu bringen. Die Liegenschaft besteht aus zwei Hauptgebäuden, Hochhaus und Atriumgebäude, die über einen Verbindungsbau miteinander verbunden sind. An das Hochhaus schließt sich das Forum, die frühere Auslegehalle, an. Die Gebäude wurden Ende der 1950er Jahr von Franz Hart und Helmuth Winkler errichtet und sind in der Denkmalliste geführt. Die Bruttogrundfläche des zu sanierenden Gebäudes beträgt 71.050 m². Das Projektkostenziel nach RBBau ist auf 490 Mio. € brutto für KG 200-700 festgesetzt. Die maßgeblichen Planungsleitungen das Gebäude betreffend werden an einen Generalplaner vergeben (Architektur, Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung, Bauphysik, Brandschutz). Weitere Planungs-, Beratungs- und Prüfleistungen werden nach Erfordernis Losweise vergeben. Die Vergabeverfahren laufen zum Teil bereits parallel zu diesem Verfahren. Die Bauausführung soll Gewerkeweise ausgeschrieben und abgewickelt werden. Das Projekt gliedert sich gemäß RBBau in die Aufstellung der Initialen Projektunterlage IPU, der Finalen Projektunterlage (FPU) und der Baudurchführung mit Dokumentation. Im Ersten Schritt ist beabsichtigt mit Vertragsschluss die Leistungen zur Aufstellung der IPU zu beauftragen; diese umfasst Projektstufe (PS) 1 und 2a gem. AHO Heft 9 (LPH 1 und LPH 2 gem. HOAI mit vertiefter Kostendarstellung in der dritten Ebene der DIN 276). Der Auftraggeber beabsichtigt, jeweils die weiteren Projektstufen gemäß Vertragsmuster stufenweise abzurufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Projektstufen über die PS 1 und 2a hinaus besteht nicht. Es ist beabsichtigt, die Leistungserbringung unmittelbar nach Auftragserteilung zu beginnen.
Verfahren
Neutralitätsanforderung: Das Vergabeverfahren für die Generalplanerleistungen verläuft zum Teil zeitgleich zur gegenständlichen Vergabe. Eine zusätzliche Beteiligung des Auftragnehmers als Generalplaner (auch als Nachunternehmer des Generalplaners) an benannter Maßnahme ist aufgrund der Interessenskollisionen und der Leistungspflichten des Auftragnehmers grundsätzlich unzulässig. Das gilt auch, wenn der Auftragnehmer mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich als Generalplaner für diese Maßnahme beteiligen. Die Beauftragung als Projektsteuerer oder als Nachunternehmer des Projektsteuerers führt grundsätzlich zum Ausschluss im Vergabeverfahren für die Generalplanerleistungen. Die Beauftragung als Generalplaner führt grundsätzlich zum Ausschluss in diesem Verfahren. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“ Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der Teilnahmeantrag besteht aus der Eigenerklärung (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. Die Eigenerklärung und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter, der die Erklärung abgibt, zu benennen. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden. Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arribanet.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/teilnahmewettbewerbe_tender.html
Lose 1 Los
Projektsteuerungsleistungen und BIM Management
Kennung 26-094888
Vergabegegenstand sind Projektsteuerungsleistungen und Leistungen des BIM-Managements für die Generalsanierung des Deutschen Patent- und Markenamts in der Zweibrückenstraße in München. Die Maßnahme wird unter der Maßnahmennummer B13H E881930002 mit der Kurzbezeichnung DPMA, ZBS Gen.San. geführt. Ziel der Generalsanierung ist das Gebäude ganzheitlich auf einen aktuellen Stand zu bringen. Die Liegenschaft besteht aus zwei Hauptgebäuden, Hochhaus und Atriumgebäude, die über einen Verbindungsbau miteinander verbunden sind. An das Hochhaus schließt sich das Forum, die frühere Auslegehalle, an. Die Gebäude wurden Ende der 1950er Jahr von Franz Hart und Helmuth Winkler errichtet und sind in der Denkmalliste geführt. Die Bruttogrundfläche des zu sanierenden Gebäudes beträgt 71.050 m². Das Projektkostenziel nach RBBau ist auf 490 Mio. € brutto für KG 200-700 festgesetzt. Die maßgeblichen Planungsleitungen das Gebäude betreffend werden an einen Generalplaner vergeben (Architektur, Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung, Bauphysik, Brandschutz). Weitere Planungs-, Beratungs- und Prüfleistungen werden nach Erfordernis Losweise vergeben. Die Vergabeverfahren laufen zum Teil bereits parallel zu diesem Verfahren. Die Bauausführung soll Gewerkeweise ausgeschrieben und abgewickelt werden. Das Projekt gliedert sich gemäß RBBau in die Aufstellung der Initialen Projektunterlage IPU, der Finalen Projektunterlage (FPU) und der Baudurchführung mit Dokumentation. Im Ersten Schritt ist beabsichtigt mit Vertragsschluss die Leistungen zur Aufstellung der IPU zu beauftragen; diese umfasst Projektstufe (PS) 1 und 2a gem. AHO Heft 9 (LPH 1 und LPH 2 gem. HOAI mit vertiefter Kostendarstellung in der dritten Ebene der DIN 276). Der Auftraggeber beabsichtigt, jeweils die weiteren Projektstufen gemäß Vertragsmuster stufenweise abzurufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Projektstufen über die PS 1 und 2a hinaus besteht nicht. Es ist beabsichtigt, die Leistungserbringung unmittelbar nach Auftragserteilung zu beginnen.
- CPV-Code
- 71541000
- Geschätzter Wert
- 6.235.000 EUR
Eignungskriterien 5 Einträge
Durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz
Die Eignungskriterien und die geforderten Nachweise Bescheinigungen sind in der Eigenerklärung (Formblatt III. 6) und in der Bewertungsmatrix in den Vergabeunterlagen aufgelistet. Hier finden Sie auch den Zeitpunkt, zu der die Nachweise/Bescheinigungen einzureichen sind.
Losbezug: 26-094888
Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Die Eignungskriterien und die geforderten Nachweise Bescheinigungen sind in der Eigenerklärung (Formblatt III. 6) und in der Bewertungsmatrix in den Vergabeunterlagen aufgelistet. Hier finden Sie auch den Zeitpunkt, zu der die Nachweise/Bescheinigungen einzureichen sind. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Losbezug: 26-094888
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Die Eignungskriterien und die geforderten Nachweise Bescheinigungen sind in der Eigenerklärung (Formblatt III. 6) und in der Bewertungsmatrix in den Vergabeunterlagen aufgelistet. Hier finden Sie auch den Zeitpunkt, zu der die Nachweise/Bescheinigungen einzureichen sind.
Losbezug: 26-094888
Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
Die Eignungskriterien und die geforderten Nachweise Bescheinigungen sind in der Eigenerklärung (Formblatt III. 6) und in der Bewertungsmatrix in den Vergabeunterlagen aufgelistet. Hier finden Sie auch den Zeitpunkt, zu der die Nachweise/Bescheinigungen einzureichen sind.
Losbezug: 26-094888
Technische Fachkräfte oder Stellen für die Ausführung
Die Eignungskriterien und die geforderten Nachweise Bescheinigungen sind in der Eigenerklärung (Formblatt III. 6) und in der Bewertungsmatrix in den Vergabeunterlagen aufgelistet. Hier finden Sie auch den Zeitpunkt, zu der die Nachweise/Bescheinigungen einzureichen sind. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein Punktesystem anwenden, somit ergibt sich eine Reihenfolge der Bewerber. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eigungskriterien zu hoch, entscheidet bei Punktegleichheit auf dem letzten Rang das Los (§ 51 VgV i.V.m. § 75 Abs. 6 VgV)
Losbezug: 26-094888
Zuschlagskriterien 2 Einträge
Qualität
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/304204
Losbezug: 26-094888
Preis
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/304204
Losbezug: 26-094888
Ausschlussgründe 1 Eintrag
Ausschlussgrund
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98.c des Aufenthaltsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.