Angebotsfrist
04. Dez 2026, 11:00
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
CPV-Code
71322500
NUTS-Region
DEE08
Zweck
Auftragsgegenstand ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Freianlagen, Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke für den Neubau der Justizvollzugsanstalt (JVA) am Standort Weißenfels mit einer Bruttogeschossfläche (BGF) von ca. 100.000 m².
Verfahren
Zusätzliche Informationen: 0) Die Unterlage „Objektbeschreibung IPS JVA Weißenfels.pdf“ liegt den Teilnahmeunterlagen nicht bei. Diese Unterlagen enthält sämtliche Informationen zum Bauvorhaben. Da diese Informationen vertraulich sind, erhalten interessierte Unternehmen die vorbezeichnete Unterlage erst nach Übersendung der unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung, die den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Weitergabe der Objektbeschreibung z.B. an etwaige Nachunternehmer ist untersagt! Beabsichtigt ein interessiertes Unternehmen die Weitergabe dieser Unterlage an einen Nachunternehmer, benötigt der Auftraggeber von dem jeweiligen Nachunternehmer ebenfalls eine unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarung. Die Vertraulichkeitsvereinbarung ist daher wirksam unterzeichnet dem Auftraggeber über die Vergabeplattform zu übersenden. 1) Zunächst findet ein Teilnahmewettbewerb statt. Sämtliche Unterlagen, die mit Ablauf der Teilnahmefrist einzureichen sind, sind in dieser Bekanntmachung aufgeführt. Teilnahmeantragsformulare stehen unter der in Ziff. 5.1.11 benannten Internetadresse zur Verfügung. Die Vergabeunterlagen enthalten einen Teilnahmeantrag, den die Bewerber für die Erstellung und Einreichung ihrer Teilnahmeanträge verwenden sollen. 2) Die Teilnahmeanträge/Angebote sind ausschließlich in deutscher Sprache und elektronisch innerhalb angegebenen Teilnahme- bzw. Angebotsfrist über die Vergabeplattform der Deutschen eVergabe einzureichen. Per E-Mail, Fax, Post oder Boten übersandte Teilnahmeanträge/Angebote können nicht berücksichtigt werden. 3) Vorausgesetzt, mehr als drei geeignete Bewerber haben einen wertbaren Teilnahmeantrag eingereicht, wird der Auftraggeber anhand der nachfolgenden Auswahlkriterien die Bewerberreihung ermitteln. Die Entscheidung, ob drei, vier oder fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen in Ansehung des Ergebnisses des Teilnahmewettbewerbs. Die Auswahl der drei bis fünf am besten geeigneten Bewerber erfolgt ausschließlich anhand der eingereichten, vergleichbaren Referenzen. Reicht ein Bewerber mehr als 1 Referenzen pro Referenzkategorie ein, prüft der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen eines Bewerbers pro Referenzkategorie. Die besten zwei Referenzen pro Referenzkategorie fließen in die Wertung beim Auswahlverfahren ein. Am besten wird grundsätzlich eine solche Referenz bewertet, die mit dem Ausschreibungsgegenstand am vergleichbarsten ist. Für das Auswahlverfahren legt der Auftraggeber im Einzelnen folgende Gewichtung fest: Auswahlkriterium 1: Erfahrung mir Großprojekten (Gewichtung: 40 %); Auswahlkriterium 2: Erfahrung mit der Erstellung Funktionaler Leistungsbeschreibungen für eine GU-/GÜ-/TU-Vergabe (Gewichtung: 20 %); Auswahlkriterium 3: Erfahrung mit sicherheitsrelevanten Freianlagen (Gewichtung: 30 %); Auswahlkriterium 4: Erfahrung mit BIM-gestützter Planung (Gewichtung: 10 %). Die drei bis fünf bestplatzierten Bewerber werden zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren und Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. 4) Der Aufwand für die Erstellung des Teilnahmeantrages und/oder des Angebots wird nicht durch den Auftraggeber erstattet. 5) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich in digitaler Form über die Vergabeplattform der Deutschen eVergabe zu richten. Die Fragen sind spätestens bis 5 Kalendertage vor dem Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist zu stellen. Sie sollen möglichst frühzeitig gestellt werden. Die Antworten auf Fragen sind in digitaler Form aus dem Projektraum der Deutschen eVergabe abrufbar. 6) Enthalten die Bewerber/Bieterinformationen oder die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, die eine Angebotsabgabe erschweren, so hat der Bewerber/Bieter den Auftraggeber umgehend darauf hinzuweisen. Weiterhin hat der Bewerber/Bieter den Auftraggeber auf eventuell bestehende Widersprüche in den Vergabeunterlagen und auf Unvollständigkeit der ausgeschriebenen Leistungen unverzüglich aufmerksam zu machen. Die Hinweise sind in digitaler Form an die unter Ziffer 5.1.11 angegebene Internet-Adresse der Deutschen eVergabe zu richten. 7) Antwortschreiben und Hinweise des Auftraggebers, die Ausschreibungsunterlagen ergänzen, präzisieren oder abändern, gehen den Ausschreibungsunterlagen vor. Die den Bewerbern bzw. Bietern im Verlauf dieses Verfahrens erteilten weiteren Informationen (Antworten des Auftraggebers auf Fragen der Bewerber/Bieter, sonstige schriftliche Hinweise) sind ebenso wie die Ausschreibungsunterlagen bei der Erstellung des Teilnahmeantrages und des Angebotes zugrunde zu legen. 8) Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise zum Teilnahmeantrag in entsprechender Anwendung des § 56 Abs. 2 und 3 VgV nachzufordern. Es besteht kein Anspruch der Bieter auf Nachforderung und kein Anspruch auf Rücksendung der Unterlagen. 9) Im Einklang mit § 6 Abs. 3 VgV stellt der Auftraggeber geheimhaltungsbedürfte, sensible Informationen erst den ausgewählten Bietern und nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung zur Verfügung. Das betrifft insbesondere Unterlagen zum Objekt, daneben aber auch weitere Unterlagen. 10) Die Wertung der Angebote erfolgt nach dem folgenden Bewertungsschema: Bei den Zuschlagskriterien 1 - 5 (Qualitätskriterien) erfolgt die Bewertung nach einem modifizierten Schulnotensystem, bei welchem 10 Punkte die beste Bewertung und 0 Punkte die schlechteste Bewertung darstellen. Das Zuschlagskriterium 1 wird nach dem unten dargestellten Schulnotensystem wie folgt bewertet: exzellent (10 Punkte): Die kumulierte einschlägige Berufserfahrung des vorgesehenen Projektteams (PL und stv. PL) beträgt mindestens 18 Jahre, jede Person mindestens 8 Jahre. Das Projektteam hat mindestens 5 vergleichbare Referenzen*, davon mindestens 3 des PL und mindestens 2 des stv. PL. Vergeben wird die Höchstpunktzahl somit nur dann, wenn sowohl die Anforderungen an Berufserfahrung als auch an die Referenzen vollständig erfüllt sind. // gut (7,5 Punkte): Die kumulierte einschlägige Berufserfahrung des vorgesehenen Projektteams (PL und stv. PL) beträgt mindestens 15 Jahre, jede Person mindestens 5 Jahre. Das Projektteam hat mindestens 4 vergleichbare Referenzen, davon mindestens 2 je Person nachgewiesen. // befriedigend (5 Punkte): Die kumulierte einschlägige Berufserfahrung des vorgesehenen Projektteams (PL und stv. PL) beträgt mindestens 10 Jahre, jede Person mindestens 3 Jahre. Das Projektteam hat mindestens 2 vergleichbare Referenzen, davon mindestens 1 pro Person. // mangelhaft (2,5 Punkte): Die kumulierte einschlägige Berufserfahrung des vorgesehenen Projektteams (PL und stv. PL) beträgt mindestens 5 Jahre, jede Person mindestens 2 Jahre. Das Projektteam hat mindestens 1 vergleichbare Referenzen. // ungenügend (0 Punkte): Die Anforderungen der Stufe „mangelhaft“ sind nicht erfüllt oder keine Darstellung des Projektteams (PL und stv. PL) eingereicht. *Eine Referenz ist vergleichbar, wenn folgende Merkmale erfüllt sind: • Freianlagen- und/oder Infrastrukturanlagenplanung und/oder Planung von Ingenieurbauwerken im Bereich der Außenanlagen; • durchgehende Bearbeitung der Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI durch den Projektleiter und/oder stellvertretender Projektleiter. Eine Mitarbeit am Referenzprojekt ohne Verantwortung für die Planungsleistung genügt nicht; • anrechenbare Kosten der Kostengruppe 500 von mindestens 3 Mio. € netto. Die Zuschlagskriterien 2 bis 5 werden nach dem unten dargestellten Schulnotensystem wie folgt bewertet: exzellent (10 Punkte): Die Voraussetzungen für die Vergabe von 7,5 Punkten sind erfüllt. Im unmittelbaren Bietervergleich lässt das Konzept die beste Umsetzung der Aufgabe erwarten. // gut (7,5 Punkte): Das Konzept/die Darstellungen enthalten konkrete Beschreibungen und berücksichtigen alle genannten Aspekte. Es ist ein hohes Verständnis für den Auftraggeber erkennbar. Das Konzept/die Darstellungen entsprechen den Anforderungen und den Vorstellungen des AG in vollem Umfang. // befriedigend (5 Punkte): Das Konzept/die Darstellungen sind allgemein beschrieben und erfassen inhaltlich die wesentlichen Aspekte. Das Konzept/die Darstellungen entsprechen den Anforderungen und den Vorstellungen des AG nur mit Einschränkungen. // mangelhaft (2,5 Punkte): Erhebliche Abweichungen vom idealen Konzept/idealen Darstellungen. Der Inhalt weicht wesentlich von den Anforderungen und Vorstellungen des AG ab. Aufgrund der erheblichen Defizite ist eine erfolgreiche Umsetzung der ausgeschriebenen Leistungen kaum zu erwarten. // ungenügend (0 Punkte): Aufgrund der erheblichen Defizite der Darstellungen/des Konzepts ist eine erfolgreiche Umsetzung der Dienstleistung nicht zu erwarten oder der Bieter hat kein Konzept eingereicht. Beim Preiskriterium (Zuschlagskriterium 6) erhält 10 Punkte der Bieter mit dem niedrigsten angebotenen Gesamtpreis. Bewertet wird der Gesamtbetrag des Honorars in Euro. Die Bewertung erfolgt nach dem untenstehenden Schema: Es wird die prozentuale Abweichung des Gesamthonorarbetrages vom niedrigsten Angebot ermittelt. Der ermittelte Prozentwert wird in entsprechender Punktzahl vom Maximalpunktwert 10 abgezogen. Abweichungen von über 100 Prozent im Vergleich zum niedrigsten Angebot werden mit 0 Punkten bewertet.
Lose 1 Los
Planungsleistungen für Freianlagen u. Infrastrukturanlagen für den Neubau einer JVA in Weißenfels
Auftragsgegenstand ist die Erbringung von Planungsleistungen für Freianlagen, Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke für den Neubau einer Justizvollzugsanstalt (JVA) am Standort Weißenfels mit einer Bruttogeschossfläche (BGF) von ca. 100.000 m². Für die Erweiterungsfläche (2 weitere Hafthäuser) sind die Ver- und Entsorgungsmedien (Trinkwasser, Schmutzwasser, Regenwasser, Fernwärme, Elektro, LWL) in der Planung zu berücksichtigen. Planungsumfang sind u.a.: - KG 510 Erdbau - KG 520 Gründung und Unterbau - KG 530 Oberbau und Deckschichten - Wege, Plätze, Straßen, Terrassen, Sportplatzflächen, Höfe, Stellplätze - KG 540 Baukonstruktionen in Außenanlagen – Einfriedungen (Vorzäune, Sicherheitszäune, Bereichszäune, Anstaltsmauer einschl. Türen und Tore), Wandkonstruktionen, Rampen, Treppen, Laubengänge - KG 550 Abwasseranlagen, Wasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen Für Elektrische Anlagen und Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen werden separate Fachplanungen beauftragt. Leistungsumfang sind hier aber Tiefbaumaßnahmen und Leerrohre bzw. Leerrohrsysteme mit Kabelzugschächten - KG 560 Einbauten in Außenanlagen und Freiflächen - KG 570 Vegetationsflächen Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen auf anderen Grundstücken (B-Plan) sind nicht Leistungsumfang - KG 590 Sonstige Maßnahmen für Außenanlagen und Freianlagen Die Bauleistungen sollen nach derzeitigem Stand nicht in Einzelgewerken, sondern durch einen (oder mehrere) GÜ/TÜ/GU erbracht werden. Daher umfasst die Leistung des Planers Freianlagen / Infrastruktur nach derzeitigem Stand folgende stufenweise Beauftragung: Stufe 1 – LPH 1 und 2 Stufe 2 – LPH 3 inkl. Leitdetails Stufe 3 – LPH 4, anteilige LPH 6 (Funktionale Leistungsbeschreibung), anteilige LPH 7 (techn. Begleitung GU-Vergabeverfahren). Der AG geht derzeit von einem Projektvolumen von ca. 50 Mio. € brutto für KG 500 aus.
- CPV-Code
- 71300000
Eignungskriterien 6 Einträge
Spezifischer Jahresumsatz
In den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bzw. der Eignungsleiher (ggf. kumuliert) mindestens jeweils einen Netto-Umsatz von EUR 1.000.000,00 pro Geschäftsjahr mit vergleichbaren Leistungen (Planungsleistungen für Freianlagen, Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke) erwirtschaftet haben. (MINDESTANFORDERUNG)
Losbezug: LOT-0001
Berufshaftpflichtversicherung
Nachweis der Versicherung 1. Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit pauschaler Mindestdeckungssummen von wenigstens EUR 5.000.000,00 für Personenschäden und EUR 5.000.000,00 für Sach- und Vermögensschäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die vorgenannten Deckungssummen müssen insgesamt jeweils mindestens zweifach pro Jahr (bei durchlaufender Berufshaftpflichtversicherung) zur Verfügung stehen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. oder 2. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) beträgt die Mindestdeckungssumme EUR 10.000.000,00. Die vorgenannte Deckungssumme muss insgesamt mindestens zweifach pro Jahr (bei durchlaufender Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung) zur Verfügung stehen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Im Übrigen gelten die Anforderungen gem. Ziff. 1.
Losbezug: LOT-0001
Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
In den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bzw. der Eignungsleiher jeweils mindestens 5 jahresdurchschnittlich angestellte MitarbeiterInnen die als Vollzeitäquivalente tätig sind, nachweisen. (MINDESTANFORDERUNG)
Losbezug: LOT-0001
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Angabe und Beschreibung von Referenzen über vergleichbare Leistungen Die Referenzen haben im Wesentlichen folgenden Angaben zu beinhalten: - die anrechenbaren Kosten, - der Leistungsumfang, - die beplante Fläche in m² - die beplanten Leistungsphasen - die Zeitpunkt der Inbetriebnahme, - Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Objekts - die Nutzungsart, - der Auftraggeber, samt eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer Das jeweilige Referenzprojekt ist auf max. 3 DIN A4 Seiten darzustellen. Weitere anzugebende und zu beachtende Einzelheiten zu den jeweils geforderten Referenzen können sich aus den nachfolgenden Darstellungen, der Bekanntmachung sowie den diesem Teilnahmeantrag beigefügten Mustern (s.u. in Formblatt 4) ergeben. Die referenzierten Projekte sämtlicher Referenzkategorien müssen abgeschlossen sein. Abgeschlossen bedeutet, dass das beplante Projekt tatsächlich realisiert wurde. Eine Realisierung ist insoweit anzunehmen, wenn das beplante Gebäude bzw. die geplanten Flächen tatsächlich in Betrieb genommen wurden. Folgende Referenzen sollen Bewerber/Bewerbergemeinschaften einreichen: Referenzkategorie 1 Erfahrung mit Großprojekten (Mindestanforderung) Nachzuweisen ist mindestens 1 (bis maximal 3) Referenzen über Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI, Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI sowie Ingenieurbauwerke § 43 HOAI bei denen mindestens die Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI für ein Bauvorhaben erbracht wurden. Die Fertigstellung (Inbetriebnahme) der Referenz darf nicht länger als 10 Jahre (November 2016 bis Ende der Teilnahmefrist) zurückliegen. Die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 200 und 500 gemäß DIN 276 müssen mindestens 10 Mio. € netto betragen. Referenzkategorie 2 Erfahrung mit der Erstellung Funktionaler Leistungsbeschreibungen für eine GU-/GÜ-/TU-Vergabe (Mindestanforderung) Nachzuweisen ist mindestens 1 (bis maximal 3) Referenzen über Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI einschließlich der Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung als Grundlage für die Vergabe und Realisierung eines Bauvorhabens durch einen Generalunternehmer oder Generalübernehmer. Die Fertigstellung (Inbetriebnahme) der Referenz darf nicht länger als 7 Jahre (November 2019 bis Ende der Teilnahmefrist) zurückliegen. Die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 200 und 500 gemäß DIN 276 müssen mindestens 3 Mio. € netto betragen. Referenzkategorie 3 Sicherheitsrelevante Freianlagen (Mindestanforderung) Nachzuweisen ist mindestens 1 (bis maximal 3) Referenzen über Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI und/oder Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI, bei denen mindestens die Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI erbracht wurden. Das Referenzprojekt muss mindestens zwei der folgenden Merkmale umfassen: • Sicherheitszaunanlagen, • gesicherte Außenbereiche, • kontrollierte Zugangsbereiche, • Schleusenbereiche, • sicherheitsrelevante Außenraumgestaltung, • Trennung unterschiedlicher Nutzer- oder Sicherheitsbereiche. Die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 200 und 500 gemäß DIN 276 müssen mindestens 3 Mio. € nettobetragen. Die Fertigstellung (Inbetriebnahme) der Referenz darf nicht länger als 10 Jahre (November 2016 bis Ende der Teilnahmefrist) zurückliegen. Referenzkategorie 4 Erfahrung mit BIM-gestützter Planung (Mindestanforderung) Nachzuweisen ist mindestens 1 (bis maximal 3) Referenzen über Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI und/oder Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI und/oder Ingenieurbauwerke § 43 HOAI bei denen unter Anwendung einer BIM-basierten Planungsmethode mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 nach HOAI erbracht wurden. Die Fertigstellung (Inbetriebnahme) der Referenz darf nicht länger als 10 Jahre (November 2016 bis Ende der Teilnahmefrist) zurückliegen. Es wird empfohlen, die Muster im Formblatt 4 zu verwenden. Diese sind entsprechend der Anzahl der Referenzen zu vervielfältigen. Die Referenzen sind entsprechend der Referenzkategorie als Anlagen 3.1a, 3.1b, 3.1c, 3.1d, 3.1e, für Referenzkategorie 1, für Referenzkategorie 2 als Anlagen 3.2a, 3.2b, usw. beizufügen. Eine mehrfache Benennung der Referenzen je Referenzkategorie ist möglich. Die vorzulegende(n) Referenz(en) müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen geeignet ist. Reicht ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft (oder dessen Eignungsleiher) keine den festgelegten Mindestanforderungen entsprechenden Referenzen ein, wird der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Sofern sich mehr als drei geeignete Bewerber / Bewerbergemeinschaften bewerben, wird der Auftraggeber anhand der eingereichten Referenzen die Auswahl der drei Unternehmen treffen, die er zur Angebotsabgabe auffordert. Nur die besten drei bis fünf geeigneten Unternehmen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert (vgl. Ziffer III. 1.4.3 des Verfahrensbriefs). Der Auftraggeber prüft die ersten 3 Referenzen eines Bewerbers pro Referenzkategorie. Die besten zwei Referenzen pro Referenzkategorie fließen in die Wertung beim Auswahlverfahren ein.
Losbezug: LOT-0001
Eintragung in ein Handelsregister
Einreichung eines Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate), soweit der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ der Nachunternehmer eintragungspflichtig ist. Liegt keine Eintragung im Handelsregister vor, ist eine Erklärung beizulegen, aus welchem Grund keine Eintragung im Handelsregister erforderlich ist. Bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands ein Auszug (nicht älter als 6 Monate) aus einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers/ Mitglieds der Bewerbergemeinschaft/ Nachunternehmers.
Losbezug: LOT-0001
Allgemeiner Jahresumsatz
Gesamtumsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft oder des Eignungsleihers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjähren (2023, 2024, 2025) ist anzugeben.
Losbezug: LOT-0001
Zuschlagskriterien 6 Einträge
Qualität
10 %Darstellung – Erfahrungen des vorgesehenen Projektteams
Losbezug: LOT-0001
Qualität
5 %Konzept – Projektorganisation
Losbezug: LOT-0001
Qualität
15 %Konzept – Herangehensweise an das Projekt
Losbezug: LOT-0001
Qualität
10 %Konzept – Schnittstellenmanagement und Koordination
Losbezug: LOT-0001
Qualität
10 %Konzept – Bim-Management
Losbezug: LOT-0001
Preis
50 %Honorar
Losbezug: LOT-0001