Ausschreibung

Planung Umbau Baumschulenstraße zwischen Köpenicker Landstraße und Südostalle - Sonnenallee

Angebotsfrist

24. Nov 2026, 09:00

Geschätzter Wert

916.500 EUR

CPV-Code

71240000

NUTS-Region

DE300

Zweck

Es sollen Ingenieurleistungen für Verkehrsanlagen nach HOAI (2021) §§ 45 ff Teil 3 Objektplanung Verkehrsanlagen für die Leistungsphasen 1 bis 8 sowie damit in Verbindung stehende nachfolgende besonderen Leistungen vergebene werden: - Wirtschaftlichkeitsnachweis - koordinierte Leitungspläne - Markierungs- / Beschilderungspläne - Koodinierung Dritter - örtliche Bauüberwachung

Verfahren

Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen und die Eigenerklärung (IV 124 F) sind vollständig ausgefüllt einzureichen. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und Änderungen einzuholen. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist ausschließlich elektronisch in Textform über die dafür vorgesehene Funktion auf der Vergabeplattform zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem anderen Weg (z.B. per E-Mail) eingereicht werden, werden ausgeschlossen. Der vom Auftraggeber bereitgestellte Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ (IV 124 F) sind vollständig ausgefüllt einzureichen. Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, sind Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ mehrfach (wie im Weiteren ausgeführt) auszufüllen. Bewerber-/Bietergemeinschaften: Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der im Bewerbungsbogen verlangten Angaben. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten einen separaten Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ vorlegen. Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Bei Unterauftragnehmern mit Eignungsleihe sind pro Unternehmen ein separater Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen. Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will, ist pro Unternehmen die „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen. Ein separater Bewerbungsbogen ist hingegen nicht beizufügen. Der Hauptauftragnehmer muss im Bewerbungsbogen Angaben zu dem Unternehmen vornehmen. Bewerbungsbogen: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber: Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Eignungskriterien/ Vorschriften/Mindeststandards Stellung nehmen. Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren! Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten Eigenerklärung und des Bewerbungsbogens gewertet. Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.

Lose 1 Los
Los 1

Planung Umbau Baumschulenstraße zwischen Köpenicker Landstraße und Südostalle - Sonnenallee

Kennung TK 24112026-0900

Es sollen Ingenieurleistungen für Verkehrsanlagen nach HOAI (2021) §§ 45 ff Teil 3 Objektplanung Verkehrsanlagen für die Leistungsphasen 1 bis 8 sowie damit in Verbindung stehende nachfolgende besondere Leistungen vergeben werden: - Wirtschaftlichkeitsnachweis - koordinierte Leitungspläne - Markierungs- / Beschilderungspläne - Koodinierung Dritter - örtliche Bauüberwachung

CPV-Code
71240000
Geschätzter Wert
916.500 EUR
Angebot einreichen
Eignungskriterien 5 Einträge

Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2.000.000 EUR für Personen- und 2.000.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen. Es ist auch eine Eigenerklärung im Bewerbungsbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Fall von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist es ausreichend, wenn der Hauptauftragnehmer den Nachweis ausreichender Deckungssummen vorlegt. https://my.vergabeplattform.berlin.de/eignungskriterien.php?lv_id=210879

Losbezug: TK 24112026-0900

Durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz

Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV 10 Punkte erhält der Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung Verkehrsplanung) der letzten 3 Jahre (2023/2024/2025) in Höhe von mindestens 500.000 EUR (netto). Die entsprechenden Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag mit einzureichen.

Losbezug: TK 24112026-0900

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl

Angaben zur Mitarbeiterstruktur nach § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV 1. Anzahl der Beschäftigten – 5 Punkte In der Summe aller am Teilnahmeantrag beteiligten Bewerber wird für die letzten drei Jahre eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 10 Personen einschließlich der Büroinhaber nachgewiesen. 2. Anzahl der qualifizierten Ingenieure – 5 Punkte In der Summe aller am Teilnahmeantrag beteiligten Bewerber werden für die letzten drei Jahre durchschnittlich mindestens 2 Beschäftigte nachgewiesen, die über einen Studienabschluss als Ingenieur an einer Fachhochschule, Hochschule oder einer vergleichbaren Einrichtung sowie über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Verkehrsanlagen verfügen. Die entsprechenden Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag mit einzureichen.

Losbezug: TK 24112026-0900

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern nach § 46 Absatz 3 Nr. 2 VgV Der Teilnahmeantrag wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter/innen nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen. Voraussetzung für die Wertung der Projektmitarbeiter: Es sind 2 Projektmitarbeiter zu benennen, welche über den Studienabschluss als Ingenieur (einer Fachhoch-/ oder Hochschule oder vergleichbar) verfügen. Einer muss mindestens über Planungserfahrung und der andere mindestens über Baustellenerfahrung verfügen. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen (nach Diplom, Master, Bachelor oder gleichwertig) - 5 Punkte pro Projektmitarbeiter - maximal 10 Punkte je ein realisiertes Referenzobjekt im Bereich Umbau von Verkehrsanlagen mit Baukosten (KG 200 bis 600 brutto) von mindestens 2,5 Mio EUR brutto - 5 Punkte pro Projektmitarbeiter - maximal 10 Punkte eine Betriebszugehörigkeit von 3 Jahren - 4 Punkte pro Projektmitarbeiter - maximal 8 Punkte Die entsprechenden Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag mit einzureichen.

Losbezug: TK 24112026-0900

Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen

Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind: a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerbungsbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.) b) Die Referenz muss vom Bewerber oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein. c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht eingereicht werden. d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 3 Jahre zurückliegen, d. h. Abschluss und Übergabe an den AG muss bereits erfolgt sein und darf max. 3 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung). e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-8 sowie die angefragten besonderen Leistungen erfüllt worden sein. f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um Verkehrsanlagen im Hauptstraßennetz mit ähnlichen Nutzungsansprüchen handeln. Es dürfen max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Sofern mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit der Anzahl der max. geforderten Projekte multipliziert. Insgesamt werden jedoch nur so viel Punkte vergeben, wie mit 2 Referenzen maximal erzielbar sind. Es handelt sich um einen Umbau einer Verkehrsanlage. - 5 Punkte je Referenz - maximal 10 Punkte Die Gesamtbaukosten (brutto) nach DIN 276 KG 200 - 600 betragen mindestens 2,5 Mio. EUR. - 5 Punkte je Referenz - maximal 10 Punkte Es wurde zusätzlich die örtliche Bauüberwachung erbracht. - 6 Punkte je Referenz - maximal 12 Punkte Mindestens eine/r der beiden Projektmitarbeiter/innen, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, war maßgeblich, d.h. als Hauptbearbeiter/in oder stellvertretende Bearbeiter/in am Referenzprojekt tätig. - 10 Punkte je Referenz pro Projektmitarbeiter - maximal 20 Punkte Die entsprechenden Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag mit einzureichen.

Losbezug: TK 24112026-0900

Zuschlagskriterien 3 Einträge

Qualität

35 %

1. Konzept zur Leistungserbringung 1.1 Darstellung der Herangehensweise, Erfassung, Zuordnung und Organisation der Aufgaben, bspw. anhand von vergleichbaren Referenzprojekten ähnlicher Aufgabenstellung - Wichtung 20% 1.2 Methoden zur Termin- und Kostenkontrolle sowie Steuerung des Mittelabflusses - Wichtung 10% 1.3 Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums, Gesamteindruck der Präsentation und Einhaltung der Zeitvorgabe - Wichtung 5% Weitere Informationen erhalten Sie in den Vergabeunterlagen in der 2.Phase des Vergabeverfahrens.

Losbezug: TK 24112026-0900

Qualität

35 %

2. Personaleinsatz 2.1 Darstellung Personalkonzept, Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter, Sicherstellung der laufenden Verfügbarkeit eines auskunftsfähigen Ansprechpartners - Wichtung 30% 2.2 persönlich vermittelter Eindruck - Wichtung 5% Weitere Informationen erhalten Sie in den Vergabeunterlagen in der 2.Phase des Vergabeverfahrens.

Losbezug: TK 24112026-0900

Preis

30 %

3. Preis / Honorar 3.1 Höhe des Angebots für die Objektplanung Verkehrsanlagen mit Zuschlägen und Nebenkosten - Wichtung 17% 3.2 Höhe des Angebots für die besonderen Leistungen - Wichtung 10% 3.3 Höhe des Stundensatzes für ggf. zusätzliche besondere Leistungen - Wichtung 3% Punktschlüssel: Interpolation zwischen dem niedrigsten Angebot je Unterkriterium und einem fiktiven 2fach so hohem Angebot. Die berechneten Punkte werden automatisch auf zwei Nachkommastellen gerundet und gewichtet. Weitere Informationen erhalten Sie in den Vergabeunterlagen in der 2.Phase des Vergabeverfahrens.

Losbezug: TK 24112026-0900

Ausschlussgründe 1 Eintrag

Ausschlussgrund

Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform www.berlin.de/vergabeplattform/ bzw. iTWOtender elektronisch in Textform eingereicht werden. Der Bieter hat mit Vordruck Wirt-124EU (Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum Unternehmen) anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Ab einem geschätzten Auftragswert von 50.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 6 Absatz 1 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) verpflichtet, vor Erteilung des Zuschlags bei der Registerbehörde abzufragen, ob im Wettbewerbsregister Eintragungen zu demjenigen Bieter, an den er den Auftrag zu vergeben beabsichtigt, gespeichert sind. Der Bieter hat den Vordruck Wirt124.1 (Hinweise restriktiver Maßnahmen ggü. Russland) im Vergabeverfahren zu beachten. Diese Hinweise gelten auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher.