Angebotsfrist
10. Dez 2026, 09:00
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
CPV-Code
71000000
NUTS-Region
DE404
Zweck
Die mehrfache Ausuferung der Gewässer im Oderbruch seit 2008 gab Anlass zur Initiierung des "Sonderprogrammes Oderbruch zur Verbesserung des Hochwasserabflusses an Gewässern I. Ordnung". Das Landesamt für Umwelt (Auftraggeber, AG) beabsichtigt im Rahmen dieses Sonderprogrammes die Durchführung von Maß-nahmen zur Verbesserung des Abflussprofils des Friedländer Stromes im 3. Bauabschnitt (BA). Ziel ist es, in diesem wichtigen Vorfluter abschnittsweise Abflusshindernisse und Engpässe zu beseitigen sowie verstärkten Erosionserscheinungen des Gewässerbettes vorzubeugen.
Verfahren
Das offene Verfahren ist gemäß § 119 Abs. 2 GWB, § 14 Abs. 2 VgV eines der Regelverfahren für die Vergabe öffentlicher Aufträge oberhalb der Schwellenwerte. Mit dem offenen Verfahren wendet sich der Auftraggeber auf Grundlage einer europaweiten Bekanntmachung an eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen mit der Aufforderung, nach Abruf der Vergabeunterlagen Angebote einzureichen (§ 15 Abs. 1 VgV). Jedes interessierte Unternehmen ist somit berechtigt, ein Angebot abzugeben. Hierdurch soll dem Wettbewerbsprinzip in besonderem Maße Geltung verschafft werden, da beim offenen Verfahren gerade keine vorherige Einengung des Bewerberkreises möglich ist und somit ein breitestmöglicher Wettbewerb sichergestellt wird. Insgesamt handelt es sich um ein Verfahren, das den größtmöglichen Wettbewerb und die Gleichbehandlung aller potenziellen Bewerber gewährleisten soll, weshalb etwa Angebote, welche die Vergabeunterlagen ändern, vom Vergabewettbewerb auszuschließen sind (§ 57 Abs. 1 Nr. 4 VgV).
#Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4HUD7# I. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Bewerber/ Bieter, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht registriert haben, bei Änderungen oder sonstigen Informationen, eine automatische Benachrichtigung bzw. Nachsendung nicht erhalten. Die Pflicht zur Informationsbeschaffung obliegt dem Bewerber/ Bieter. II. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Kommunikationen zur Ausschreibung (z.B. Nachfragen, Hinweise, Bekanntmachung usw.) elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg abgewickelt werden. Wichtige Auskünfte sowie zusätzliche sachdienliche Auskünfte werden grundsätzlich nur auf Fragen erteilt, die spätestens bis zu dem in der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages bzw. eines Angebotes festgelegten Zeitpunkt bei der Zentralen Vergabestelle elektronisch über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg eingegangen sind. Die Beantwortung erfolgt ebenso ausschließlich im Internet über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg. III. § 5 der Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) ist zu beachten. IV. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, in der Reihenfolge des Ausschreibungsergebnisses die Ausführung der Leistungen geeigneten Bietern anzutragen, die in dem Vergabeverfahren ein wirtschaftlich annehmbares Angebot abgegeben haben, wenn der Auftragnehmer wegen Kündigung oder aus einem anderen Grund endgültig ausfällt. V. Für den Fall, dass sich der Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen, finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens berufen will, sind die unter Eignung genannten Nachweise und Erklärungen auf besonderes Verlangen auch für dieses Unternehmen einzureichen. Zudem hat der Bieter bis zur Zuschlagserteilung dem Auftraggeber gegenüber mit einer Verpflichtungserklärung nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unternehmens, auf dessen Kapazitäten er sich beruft, bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen. Eine Bietergemeinschaft hat ihre Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. VI. Werden keine geeigneten Nachweise für die Zuschlagskriterien bei der Angebotsabgabe eingereicht werden, wird das Angebot gemäß § 57 Vergabeverordnung ausgeschlossen.
Lose 2 Lose
Ökologische Baubegleitung
Der betrachtete Gewässerabschnitt des 3. BA beginnt an der Wriezener Dammbrücke (L33, km 0+000) und endet bei km 6+948,9 an der Kunersdorfer Brücke (K6410). Da mit dem Vorhaben planfeststellungs- und genehmigungspflichtige Eingriffe in Natur und Landschaft verbun-den sind (§ 17 BNatSchG), ist die fachgerechte Umsetzung, Überwachung und vertiefte Ausführungsplanung al-ler landschaftspflegerischen Festsetzungen zwingend erforderlich. Die zu vergebenden Leistungen werden gemäß § 97 Abs. 4 GWB aus Gründen des Mittelstandsschutzes in zwei eigenständige Fachlose aufgeteilt. Die Bieter haben die Möglichkeit, Angebote für ein einzelnes Fachlos oder für beide Fachlose abzugeben. Die Wertung der Angebote erfolgt für jedes Los separat. Fachlos 1: Ökologische Baubegleitung (ÖBB) Fachlos 2: Planungsleistungen gemäß HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausgleichsmaßnahme A1) sowie Leistungsphase 8 als optionale Leitung. Mit dem Vorhaben werden folgende Ziele verfolgt: Verbesserung des Hochwasserabflusses durch Beseitigung von Engpässen. Minimierung und Kompensation der baubedingten und anlagenbedingten Eingriffe in die betroffenen Schutzgüter und Biotopstrukturen. Fachgerechte Realisierung der im Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) verankerten Vermei-dungs-, Minderungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Die baulichen und landschaftspflegerischen konkreten Hauptmaßnahmen umfassen: Rückbau von Steg- und Zaunanlagen sowie in den Fließquerschnitt hineinragenden Konstruktionen (km 0+000 bis km 1+441 sowie km 0+690 bis km 0+940). Beseitigung von im Profil stehenden oder hineinragenden Bäumen oder Stämmen. Sohlangleichung und Sedimententnahme mittels Saugspül- und Nassbaggerung (km 1+800 bis km 3+200 sowie km 6+800 bis km 6+900) inklusive der Errichtung und des vollständigen Rückbaus von drei Stapelbecken (je ca. 3.110 m³) und temporären Baustraßen auf Ackerflächen. Profilerweiterung und Böschungsneuprofilierung auf eine Neigung von 1:2 auf insgesamt 190 m Länge (vorrangig Südwestseite in den Abschnitten km 2+320 bis km 2+400, km 2+700 bis km 2+765 und km 3+075 bis km 3+120). Ingenieurbiologische Ufersicherung durch den Einbau von Röhricht- und Lebendfaschinen zur Sicherung der Mittelwasserlinie sowie Prallhangesicherung mittels Lahnungen auf fünf Abschnitten. Einbau einer Rückstauklappe am Durchlass des einmündenden Grabens bei km 4+760 inklusive Auslaufsicherung mittels Steinschüttung.
- CPV-Code
- 71000000
- Angebotsfrist
- 10. Dez 2026, 09:00
Planungsleistungen gemäß HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausgleichsmaßnahme A1) sowie Leistungsphase 8 als optionale Leitung.
Der betrachtete Gewässerabschnitt des 3. BA beginnt an der Wriezener Dammbrücke (L33, km 0+000) und endet bei km 6+948,9 an der Kunersdorfer Brücke (K6410). Da mit dem Vorhaben planfeststellungs- und genehmigungspflichtige Eingriffe in Natur und Landschaft verbun-den sind (§ 17 BNatSchG), ist die fachgerechte Umsetzung, Überwachung und vertiefte Ausführungsplanung al-ler landschaftspflegerischen Festsetzungen zwingend erforderlich. Die zu vergebenden Leistungen werden gemäß § 97 Abs. 4 GWB aus Gründen des Mittelstandsschutzes in zwei eigenständige Fachlose aufgeteilt. Die Bieter haben die Möglichkeit, Angebote für ein einzelnes Fachlos oder für beide Fachlose abzugeben. Die Wertung der Angebote erfolgt für jedes Los separat. Fachlos 1: Ökologische Baubegleitung (ÖBB) Fachlos 2: Planungsleistungen gemäß HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausgleichsmaßnahme A1) sowie Leistungsphase 8 als optionale Leitung. Mit dem Vorhaben werden folgende Ziele verfolgt: Verbesserung des Hochwasserabflusses durch Beseitigung von Engpässen. Minimierung und Kompensation der baubedingten und anlagenbedingten Eingriffe in die betroffenen Schutzgüter und Biotopstrukturen. Fachgerechte Realisierung der im Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) verankerten Vermei-dungs-, Minderungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Die baulichen und landschaftspflegerischen konkreten Hauptmaßnahmen umfassen: Rückbau von Steg- und Zaunanlagen sowie in den Fließquerschnitt hineinragenden Konstruktionen (km 0+000 bis km 1+441 sowie km 0+690 bis km 0+940). Beseitigung von im Profil stehenden oder hineinragenden Bäumen oder Stämmen. Sohlangleichung und Sedimententnahme mittels Saugspül- und Nassbaggerung (km 1+800 bis km 3+200 sowie km 6+800 bis km 6+900) inklusive der Errichtung und des vollständigen Rückbaus von drei Stapelbecken (je ca. 3.110 m³) und temporären Baustraßen auf Ackerflächen. Profilerweiterung und Böschungsneuprofilierung auf eine Neigung von 1:2 auf insgesamt 190 m Länge (vorrangig Südwestseite in den Abschnitten km 2+320 bis km 2+400, km 2+700 bis km 2+765 und km 3+075 bis km 3+120). Ingenieurbiologische Ufersicherung durch den Einbau von Röhricht- und Lebendfaschinen zur Sicherung der Mittelwasserlinie sowie Prallhangesicherung mittels Lahnungen auf fünf Abschnitten. Einbau einer Rückstauklappe am Durchlass des einmündenden Grabens bei km 4+760 inklusive Auslaufsicherung mittels Steinschüttung.
- CPV-Code
- 71240000
- Angebotsfrist
- 10. Dez 2026, 09:00
Eignungskriterien 8 Einträge
Ausbildungs- und Berufsqualifikationen
Es ist der Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 46 VgV zu erbringen. Hierfür sind folgende Nachweise mit dem Angebot einzureichen: Abschluss: Bachelor-, Master-, Diplomnachweis (Urkunde) Fachbereich: Biologie, Landschaftsplanung, -architektur, Gartenbau, Geoökolgie oder vergleichbar.
Losbezug: LOT-0001
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Mit dem Angebot vorzulegen sind aussagefähige Referenzen der letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahre (2021 - 2025), die im Zusammenhang mit der hier gegenständlich ausgeschriebenen Leistung stehen. Gefordert werden mindestens 3 Referenzmaßnahmen, die Planungen in der freien Landschaft mit struktur- und artenreichen Gehölzpflanzungen beinhalten. Diese Referenzprojekte können entweder laufend oder abgeschlossen innerhalb des abgefragten Referenzzeitraums vorgelegt werden: zudem muss mindestens 1 der Referenzmaßnahmen eine Planung von Pflanzungen in einem Schutzgebiet beinhalten zudem muss mindestens 1 der Referenz-nach-weise im Rahmen einer Planfeststellung oder -genehmigung mit ähnlichen Leistungen bzw. Leistungsbildern und Honorarzonen geplant worden sein, zudem muss mindestens 1 der Referenzmaßnahmen mit bereits umgesetzten Maßnahmen (Stand Dezember 2025) vorgelegt werden. Der Nachweis kann erbracht werden durch: Eigenerklärung in Form einer Liste mit folgenden Angaben: Name des Referenzprojektes, des Wertumfangs, Art/ Umfang der erbrachten Tätigkeit, Name des Referenzgebers + Ansprechpartner, Abschlussjahr Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkt
Losbezug: LOT-0001
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Es ist eine Eigenerklärung über den Besitz der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens dem Angebot beizulegen. Folgende Angaben müssen über die Eigenerklärung bestätigt werden: Besitz eines AVA-Programm zur Erstellung von Leistungsverzeichnissen mit GAEB-Schnittstelle Besitz Dienstfahrzeug, Regelung Ersatzfahrzeug, Führerschein PkW
Losbezug: LOT-0001
Berufshaftpflichtversicherung
Es ist der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen. Die Deckungssumme muss hierbei je Schadensfall mindestens 1.000.000,00 EUR für Personen und mindestens 1.000.000,00 EUR für Sachschäden betragen. Der Nachweis kann erbracht werden durch: aktuelle und gültige Versicherungsbescheinigung
Losbezug: LOT-0001
Ausbildungs- und Berufsqualifikationen
Es ist der Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 46 VgV zu erbringen. Hierfür sind folgende Nachweise mit dem Angebot einzureichen: Abschluss: Bachelor-, Master-, Diplomnachweis (Urkunde) Fachbereich: Biologie, Landschaftsplanung, -architektur, Gartenbau, Geoökolgie oder vergleichbar.
Losbezug: LOT-0002
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Mit dem Angebot vorzulegen sind aussagefähige Referenzen der letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahre (2021 - 2025), die im Zusammenhang mit der hier gegenständlich ausgeschriebenen Leistung stehen. Gefordert werden mindestens 3 Referenzmaßnahmen, die Planungen in der freien Landschaft mit struktur- und artenreichen Gehölzpflanzungen beinhalten. Diese Referenzprojekte können entweder laufend oder abgeschlossen innerhalb des abgefragten Referenzzeitraums vorgelegt werden: zudem muss mindestens 1 der Referenzmaßnahmen eine Planung von Pflanzungen in einem Schutzgebiet beinhalten zudem muss mindestens 1 der Referenz-nach-weise im Rahmen einer Planfeststellung oder -genehmigung mit ähnlichen Leistungen bzw. Leistungsbildern und Honorarzonen geplant worden sein, zudem muss mindestens 1 der Referenzmaßnahmen mit bereits umgesetzten Maßnahmen (Stand Dezember 2025) vorgelegt werden. Der Nachweis kann erbracht werden durch: Eigenerklärung in Form einer Liste mit folgenden Angaben: Name des Referenzprojektes, des Wertumfangs, Art/ Umfang der erbrachten Tätigkeit, Name des Referenzgebers + Ansprechpartner, Abschlussjahr Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkt
Losbezug: LOT-0002
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Es ist eine Eigenerklärung über den Besitz der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens dem Angebot beizulegen. Folgende Angaben müssen über die Eigenerklärung bestätigt werden: Besitz eines AVA-Programm zur Erstellung von Leistungsverzeichnissen mit GAEB-Schnittstelle Besitz Dienstfahrzeug, Regelung Ersatzfahrzeug, Führerschein PkW
Losbezug: LOT-0002
Berufshaftpflichtversicherung
Es ist der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen. Die Deckungssumme muss hierbei je Schadensfall mindestens 1.000.000,00 EUR für Personen und mindestens 1.000.000,00 EUR für Sachschäden betragen. Der Nachweis kann erbracht werden durch: aktuelle und gültige Versicherungsbescheinigung
Losbezug: LOT-0002
Zuschlagskriterien 2 Einträge
Preis
100 %Die Angebotssumme ist Netto zuzügl. Nebenkosten und der vom Auftraggeber zu tragenden Umsatzsteuer anzugeben. Die Punktermittlung für das zu bewertende Angebot erfolgt nach linearer Interpolation. Sollte das so ermittelte Ergebnis im negativen Zahlenbereich (Minuswert) liegen, wird das Angebot in dieser Kategorie mit 0 Punkten gewertet.
Losbezug: LOT-0001
Preis
100 %Die Angebotssumme ist Netto zuzügl. Nebenkosten und der vom Auftraggeber zu tragenden Umsatzsteuer anzugeben. Die Punktermittlung für das zu bewertende Angebot erfolgt nach linearer Interpolation. Sollte das so ermittelte Ergebnis im negativen Zahlenbereich (Minuswert) liegen, wird das Angebot in dieser Kategorie mit 0 Punkten gewertet.
Losbezug: LOT-0002