Ausschreibung

Objektplanung LPH 6-9

Angebotsfrist

23. Sep 2026, 09:00

Geschätzter Wert

Nicht angegeben

CPV-Code

71000000

NUTS-Region

DE212

Zweck

Erweiterung Max-Planck-Gymnasium, Weinbergerstr. 29, 81241 München Vergabe von Leistungen der Objektplanung gem.§ 34 HOAI, LPH 6-9 für die Das in den 60er Jahren erbaute Max-Planck-Gymnasium soll während laufendem Schulbetrieb erweitert und eine zusätzliche Sporthalle neu errichtet werden. Gebäudeteile der bestehenden Schule, sowie einzelstehende Pavillonbauten, die nicht mehr in Betrieb sind, müssen hierfür abgerissen werden (ein Abbruchplaner wurde eingeschaltet). Das Gymnasium wurde mit den Gebäudeteilen, die erhalten bleiben, während der Planung der Erweiterung unter Denkmalschutz gestellt. Für das Bauvorhaben wird eine BEG-Förderung beantragt. Auf dem nördlichen Rasenspielfeld wurde ein Interimspavillon mit Fachklassen und Mensa, als Ersatz der abzubrechenden Gebäude und zur Fortführung des Schulbetriebs während der Bauphase, gerade fertig gestellt (Standzeit befristet, eine Nachnutzung durch eine andere Schule nach Fertigstellung der Erweiterung ist angedacht). Die Erweiterung besteht aus: - Neubau eines Lernhausgebäudes, einschließlich Fachklassen und Mensa (Versammlungsstätte) Viergeschossiger Baukörper mit Teilunterkellerung und Anbindung an den Bestandstrakt, Massivbau mit Flachdach, Gebäudeklasse 5, BGF ca. 14.000 m², BRI ca. 57.200 m³. - Neubau einer teilunterkellerten Zweifachsporthalle (Dachtragwerk teilweise auf massiven Holzstützen) mit Flachdach in Mischbauweise (Massivbau mit Holzdachstuhl), Gebäudeklasse 3, BGF ca. 2.100 m², BRI 13.400 m³ Das Projekt befindet sich in der LPH 5. Der Projekteinstieg erfordert die Einarbeitung/Übergabe von zwei Planern. Ein Abbruchplaner und Baulogistiker wurden bzw. werden eingeschaltet. Besondere Beachtung: - Maßnahmen bei laufendem Schulbetrieb - Denkmalschutz - QNG/BNB-Zertifizierung - Statische und Konstruktive Anschlüsse an den Bestand

Verfahren

1. Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. -- 2. Die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. -- Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. -- Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. -- Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich. -- Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden. -- Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben_tender.html -- Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung von Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen zu fordern. --- 3. Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahme des Auftraggebers anzusehen und stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. --- 4. Beabsichtigt ein Bieter sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B. Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter den Eignungskriterien benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Beabsichtigt der Bieter im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bieter/ die Bietergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.

Lose 1 Los
Los 1

Objektplanung LPH 6-9

Kennung BauR H-40169-2026

Erweiterung des Max-Planck-Gymnasiums, Weinbergerstr. 29, 81241 München Vergabe von Leistungen der Objektplanung gem.§ 34 HOAI, LPH 6-9 für die Das in den 60er Jahren erbaute Max-Planck-Gymnasium soll während laufendem Schulbetrieb erweitert und eine zusätzliche Sporthalle neu errichtet werden. Gebäudeteile der bestehenden Schule, sowie einzelstehende Pavillonbauten, die nicht mehr in Betrieb sind, müssen hierfür abgerissen werden (ein Abbruchplaner wurde eingeschaltet). Das Gymnasium wurde mit den Gebäudeteilen, die erhalten bleiben, während der Planung der Erweiterung unter Denkmalschutz gestellt. Für das Bauvorhaben wird eine BEG-Förderung beantragt. Auf dem nördlichen Rasenspielfeld wurde ein Interimspavillon mit Fachklassen und Mensa, als Ersatz der abzubrechenden Gebäude und zur Fortführung des Schulbetriebs während der Bauphase, gerade fertig gestellt (Standzeit befristet, eine Nachnutzung durch eine andere Schule nach Fertigstellung der Erweiterung ist angedacht). Die Erweiterung besteht aus: - Neubau eines Lernhausgebäudes, einschließlich Fachklassen und Mensa (Versammlungsstätte) Viergeschossiger Baukörper mit Teilunterkellerung und Anbindung an den Bestandstrakt, Massivbau mit Flachdach, Gebäudeklasse 5, BGF ca. 14.000 m², BRI ca. 57.200 m³. - Neubau einer teilunterkellerten Zweifachsporthalle (Dachtragwerk teilweise auf massiven Holzstützen) mit Flachdach in Mischbauweise (Massivbau mit Holzdachstuhl), Gebäudeklasse 3, BGF ca. 2.100 m², BRI 13.400 m³ Das Projekt befindet sich in der LPH 5. Der Projekteinstieg erfordert die Einarbeitung/Übergabe von zwei Planern. Ein Abbruchplaner und Baulogistiker wurden bzw. werden eingeschaltet. Besondere Beachtung: - Maßnahmen bei laufendem Schulbetrieb - Denkmalschutz - QNG/BNB-Zertifizierung - Statische und Konstruktive Anschlüsse an den Bestand

CPV-Code
71000000
Angebotsfrist
23. Sep 2026, 09:00
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Eignungskriterien 4 Einträge

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Architektur zu erbringen. –- Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Losbezug: BauR H-40169-2026

Berufshaftpflichtversicherung

Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 3 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

Losbezug: BauR H-40169-2026

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bieter muss mindestens die Referenzen 1-2 benennen; die benannten Referenzen müssen jeweils alle geforderten Mindestbedingungen erfüllen; bei Nichterfüllung einer Mindestbedingung führt dies zum Ausschluss des Angebots. Ein Projekt kann, wenn es die Mindestbedingungen aller Referenzen erfüllt, auch mehrmals benannt werden. Man kann demnach auch mit einem Referenzprojekt alle Mindestbedingungen erfüllen. Referenz 1: Die Referenzen müssen jeweils folgende Mindestkriterien erfüllen: - LPH 6, 7 und 8 gem. § 34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht - Honorarzone IV gem. § 35 HOAI - Neubau oder Erweiterungsbau Bauwerkskosten KG 300+400 nach DIN 276 (brutto): 40 Mio. Euro Die Referenz ist in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen. Referenz 2: Die Referenzen müssen jeweils folgende Mindestkriterien erfüllen: - LPH 6, 7 und 8 gem. § 34 HOAI im Referenzzeitraum selbst erbracht - Honorarzone III gem. § 35 HOAI - Neubau oder Erweiterungsbau Bauwerkskosten KG 300+400 nach DIN 276 (brutto): 20 Mio. Euro - Laufender Betrieb Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen. –- Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet: Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen. Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden. –- Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen. Mindestbedingung: Der Bieter muss mindestens die Referenzen 1-2 benennen; die benannten Referenzen müssen jeweils alle geforderten Mindestbedingungen erfüllen; bei Nichterfüllung einer Mindestbedingung führt dies zum Ausschluss des Angebots. Ein Projekt kann, wenn es die Mindestbedingungen aller Referenzen erfüllt, auch mehrmals benannt werden. Man kann demnach auch mit einem Referenzprojekt alle Mindestbedingungen erfüllen. Erfüllt ein Bieter diesen Mindeststandard nicht, wird er mangels Eignung vom Verfahren ausgeschlossen.

Losbezug: BauR H-40169-2026

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) Es wird ein Mindestumsatz gemittelt über die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre von mind. 1.000.000 EUR/Jahr gefordert.

Losbezug: BauR H-40169-2026

Zuschlagskriterien 2 Einträge

siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

70 %

Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Untere-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

Losbezug: BauR H-40169-2026

Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

30 %

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

Losbezug: BauR H-40169-2026

Ausschlussgründe 1 Eintrag

Ausschlussgrund

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. -- Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Der Bieter hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. -- Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.