Ausschreibung

Objektplanung Ingenieurbauwerk und Fachplanung Tragwerksplanung

Angebotsfrist

08. Dez 2026, 13:00

Geschätzter Wert

Nicht angegeben

CPV-Code

71320000

NUTS-Region

DE212

Zweck

Objektplanung Ingenieurbauwerk und Fachplanung Tragwerksplanung Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Objektplanung für den Rückbau und den Ersatzneubau und die Fachplanung Tragwerksplanung für den Ersatzneubau für die Leistungsphasen 1 bis 7 für den Ersatzneubau der Straßenbrücke BW 40/2 Allacher Brücke in München. Aufgrund der Bauweise von 1964 mit spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl, unzureichendem rechnerischen Nachweis und einer Herabstufung der zulässigen Belastung auf BK 45 ist das Bauwerk als gefährdet eingestuft. Daher ist ein Ersatzneubau vorgesehen.

Verfahren

1. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. -- 2. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen und Nachweisen; die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) eingestellt. -- Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. -- Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Übermittlung in Textform muss der Bewerber/Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. -- Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich. -- Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden. -- Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/teilnahmewettbewerbe_tender.html?q=teilnahmewettbewerb --- Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung von Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen zu fordern. --- 3. Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahme des Auftraggebers anzusehen und stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. –- 4. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber eine Auswahlmatrix verwenden. Die Referenzangaben werden auf der Grundlage der unter dem Eignungskriterium "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" genannten Unterkriterien bewertet; Einzelheiten sind dem Bewerberbogen sowie der Auswahlmatrix zu entnehmen. Bei der Bewertung der Referenzen werden alle benannten Referenzen berücksichtigt, sofern sie wertbar sind und soweit die Höchstzahl an zugelassenen Referenzen nicht überschritten ist. Erfüllen mehrere Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der Auswahlmatrix zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden. --- 5. Beabsichtigt ein Bewerber sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B. Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter den Eignungskriterien benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.

Lose 1 Los
Los 1

Objektplanung Ingenieurbauwerk und Fachplanung Tragwerksplanung

Kennung BauR I-40222-2026

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Objektplanung Ingenieurbauwerk und die Fachplanung Tragwerksplanung für die Straßenbrücke BW 40/2 Allacher Brücke in München. Die Allacher Brücke überführt die Allacher Straße über eine viergleisige Strecke der Deutschen Bahn südlich des Bahnhofs München-Moosach. Das Bauwerk wurde 1964 als Spannbetonbrücke mit längs- und quer vorgespannten Hohlkästen errichtet. Die Brücke ist ein Einfeldträger und hat eine Spannweite von ca. 30,5m und eine Breite von ca. 30m. Aufgrund der Verwendung von spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl sowie eines rechnerisch nicht ausreichend nachgewiesenen Ankündigungsverhaltens unter der Belastungsklasse BK 60 wird das Bauwerk als gefährdet eingestuft. Der Weiterbetrieb ist derzeit nur unter Herabstufung auf die Belastungsklasse BK 45 möglich. Daher ist ein Ersatzneubau vorgesehen. Eine genaue Prognose zum Korrosionsfortschritt bzw. der Korrosionsgeschwindigkeit ist nicht möglich, weswegen ein Schallemissionsmonitoring installiert werden wird. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Objektplanung Ingenieurbauwerke, sowie Fachplanung Tragwerksplanung für die Leistungsphasen 1 bis 7 für den Ersatzneubau der Allacher Brücke. Die Leistungen umfassen die planerische Begleitung des Rückbaus und Ersatzneubaus der Allacher Brücke. Die Beauftragung erfolgt in mehreren Leistungsstufen. Der Auftragnehmer ist im Fall der Beauftragung verpflichtet, sämtliche Leistungsstufen zu übernehmen. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leistungsstufen besteht nicht. Die Vergütung erfolgt stufenweise gemäß dem jeweils beauftragten Leistungsumfang. Die zu vergebenden Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2021 und der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2021 werden wie folgt in Leistungsstufen aufgeteilt: - Leistungsstufe 1: Grundlagenermittlung (Lph. 1 tlw.) und Vorplanung (Lph. 2) einschließlich der Besonderen Leistungen zur Leistungsstufe 1 - Leistungsstufe 2: Entwurfsplanung (Lph. 3) und Genehmigungsplanung OPL (Lph. 4) einschließlich der Besonderen Leistungen zur Leistungsstufe 2 - Leistungsstufe 3: Genehmigungsplanung TWP (Lph. 4), Ausführungsplanung (Lph. 5), Vorbereitung der Vergabe (Lph. 6) und Mitwirkung bei der Vergabe (Lph. 7) einschließlich der Besonderen Leistungen zur Leistungsstufe 3

CPV-Code
71320000
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Eignungskriterien 4 Einträge

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder gleichwertig sowie den Nachweis der Berechtigung zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises gem. Art. 62a Abs. 1 Nr. 1 BayBO i.V.m. Art. 62 Abs. 3 BayBO zu erbringen. --- Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Losbezug: BauR I-40222-2026

Durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung über den durchschnittlichen spezifischen Jahresumsatzes des Bewerbers aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) (Wichtung 10%)

Losbezug: BauR I-40222-2026

Berufshaftpflichtversicherung

Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2,0 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

Losbezug: BauR I-40222-2026

Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen

Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 5 Jahren (2021-2026) erbrachte Dienstleistungen aufzulisten. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungsleistung vergleichbar sind. Es werden gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur die geforderten Angaben berücksichtigt: - Beschreibung (Aufgabe und Umfang der Leistung, Vertragsverhältnis) - Daten (Erbringungszeitraum) - Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentl. oder privaten Empfänger handelt oder Kontaktdaten des Ansprechpartners). Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden. Folgender Mindeststandard muss durch den Bewerber erfüllt werden: Nachweis mind. eines Referenzprojektes (RPe), welches die Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke (OPL IBW) gem. § 43 HOAI 2021 sowie der Fachplanung Tragwerksplanung (FP TWP) gem. § 51 HOAI 2021 im Rahmen des Ersatzneubaus einer Straßenbrücke über mindestens ein im Betrieb befindliches Gleis der Deutschen Bahn zum Gegenstand hat/hatte. Das Bauwerk muss eine Stützweite von mindestens 30 m aufweisen. Bewertet werden 2 Referenzen des Unternehmens (Wichtung Ref. 1 u. 2 jew. 45 %). Eine Ref. kann aus max. 2 RPe bestehen. Werden pro Ref. des Unternehmens mehr als 2 RP aufgelistet, dann werden nur die ersten 2 berücksichtigt. Bei der Aufteilung der jew. Ref. auf mehrere RPe werden die Punkte für die Kriterien vergeben, wenn für jeweils min. eines der RPe die geforderten Leistungsinhalte nachgewiesen werden und dieses die jew. geforderten Mindestbedingungen erfüllt. Alle RPe müssen jew. die im Folgenden aufgeführte 1., 2. und 3. Mindestbedingung erfüllen um berücksichtigt zu werden: 1. Abschluss der Leistungserbringung in den letzten 5 Jahren (2021 bis 2026) vor Ablauf der Teilnahmefrist. 2. Selbst erbrachte Leistung der OPL IBW sowie der FP TWP im Rahmen eines Referenzprojekts, das den Ersatzneubau einer Straßenbrücke mit einer Stützweite von min. 30 m zum Gegenstand hat/hatte. Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führt dies für sich aber nicht. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung der nachfolgend dargestellten Kriterien, sofern keine Ausschlusskriterien vorliegen und die Mindestbedingungen erfüllt werden. zu Nr. 1.1 und 1.2 der Liste geeigneter Referenzen: Selbst erbrachte Leistung: - OPL IBW Lph. 2 gem. § 43 HOAI 2021 und FP TWP in der Lph. 2 gem. § 51 HOAI 2021 (15/500 Pkte.) - OPL IBW Lph. 3 gem. § 43 HOAI und FP TWP Lph. 3 gem. § 51 HOAI (35/500 Pkte.) - OPL IBW Lph. 4 gem. § 43 HOAI und FP TWP Lph. 4 gem. § 51 HOAI (25/500 Pkte.) - OPL IBW Lph. 5 gem. § 43 HOAI und FP TWP Lph. 5 gem. § 51 HOAI (35/500 Pkte.) - OPL IBW Lph. 6 gem. § 43 HOAI und FP TWP Lph. 6 gem. § 51 HOAI (25/500 Pkte.) - Mindesthonorarzone III im Bereich OPL IBW gem. § 43 HOAI (20/500 Pkte.) - Mindesthonorarzone IV im Bereich FP TWP gem. § 51 HOAI (20/500 Pkte.) - Leistungsbestandteil: Abbruchplanung einer bestehenden Straßenbrücke über mind. drei im Betrieb befindliche Gleise der Deutschen Bahn (20/500 Pkte.) - Leistungsbestandteil: Planung Ersatzneubau einer Straßenbrücke über mind. drei im Betrieb befindliche Gleise der Deutschen Bahn (30/500 Pkte.) zu Nr. 2.1 u. 2.2 der Liste geeigneter Referenzen: Selbst erbrachte Leistung: - OPL IBW Lph. 2 gem. § 43 HOAI 2021 und FP TWP in der Lph. 2 gem. § 51 HOAI 2021 (15/500 Pkte.) - OPL IBW Lph. 3 gem. § 43 HOAI und (FP TWP) Lph. 3 gem. § 51 HOAI (35/500 Pkte.) - OPL IBW Lph. 4 gem. § 43 HOAI und (FP TWP) Lph. 4 gem. § 51 HOAI (25/500 Pkte.) - OPL IBW Lph. 5 gem. § 43 HOAI und (FP TWP) Lph. 5 gem. § 51 HOAI (35/500 Pkte.) - OPL IBW Lph. 6 gem. § 43 HOAI und (FP TWP) Lph. 6 gem. § 51 HOAI (25/500 Pkte.) - Mindesthonorarzone III im Bereich OPL IBW gem. § 43 HOAI (15/500 Pkte.) - Mindesthonorarzone IV im Bereich FP TWP gem. § 51 HOAI (15/500 Pkte.) - Leistungsbestandteil: Planung Ersatzneubau unter Berücksichtigung der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs (MIV, ÖPNV, Fuß, Rad) (15/500 Pkte.) - Leistungsbestandteil: Planung bauzeitliche Verkehrsführung und Umleitungsplanung (45/500 Pkte.) Die Referenzen sind in der "Liste geeigneter Referenzen" als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen, so dass eine Bewertung anhand der o.g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix. Eine Leistungsphase (Lph) gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Lph kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen. Die bestmögliche Bewertung wird nur erreicht, wenn die max. zulässige Anzahl an Referenzen (s.o.) die o.g. Kriterien vollumfänglich erfüllen.

Losbezug: BauR I-40222-2026

Zuschlagskriterien 2 Einträge

Qualität

80 %

Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

Losbezug: BauR I-40222-2026

Preis

20 %

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

Losbezug: BauR I-40222-2026

Ausschlussgründe 1 Eintrag

Ausschlussgrund

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. -- Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Der Bewerber hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. -- Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.