Ausschreibung

Forschungsprojekt - DZSF - Vorstudie Radbrüche

Angebotsfrist

23. Nov 2026, 12:00

Geschätzter Wert

208.002 EUR

CPV-Code

73000000

NUTS-Region

DEA22

Zweck

In jüngster Vergangenheit wurde eine erhöhte Anzahl von Radbrüchen an Güterwagen dokumentiert. Ein schwerwiegender Unfall im Gotthard-Tunnel in der Schweiz hat die Relevanz des Themas aufgezeigt. Gegenwärtig widmen sich mehrere Untersuchungsbehörden und Forschungseinrichtungen, darunter auch eine Arbeitsgruppe des JNS der ERA, der Erforschung dieses Themas. Im Eisenbahnsektor bestehen derzeit unterschiedliche Bewertungen bezüglich der Ursachen dieses Phänomens. Der Stand der Forschung zum Thema Radbrüche und den damit zusammenhängenden Unfällen ist derzeit sehr unübersichtlich, da dieser auf unterschiedliche Institutionen und Länder verteilt ist. Ziel ist es daher, den aktuellen Kenntnisstand sowie bekannte Forschungsaktivitäten zu dieser Fragestellung in einer Vorstudie zu analysieren und zu schließende Forschungslücken und Informationsbedarfe für die weitere Forschung herauszuarbeiten. Insbesondere soll erhoben werden, welche Einflüsse zu Rissen in Rädern bei Güterwagen führen, ob diese durch einzelne Ereignisse oder dauerhafte Einwirkung entstehen und wie diese Einflüsse minimiert oder vermieden werden können. Hierzu werden Ursachen und Folgenabschätzung gegenübergestellt. Die Erkenntnisse der Studie stellen zeitnah einen neutralen Überblick über den weiteren Forschungsbedarf dar und liefern eine wissenschaftlich begründete Priorisierung, welche weiteren Untersuchungen folgen müssen.

Lose 1 Los
Los 1

Gesamtleistung

Siehe Angaben unter Punkt 2 "Verfahren"

CPV-Code
73000000
Angebotsfrist
23. Nov 2026, 12:00
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Eignungskriterien 3 Einträge

Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. der Bieterinformation), wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3.); sowie Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4.). Bei Bietergemeinschaften ist kurz darzustellen, wie die Partner zu einer Teilleistung beitragen und die Eignung im gesamten Projekt sichergestellt wird. Eignungskriterien werden nicht gewichtet. Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.

Losbezug: Gesamtleistung

Referenzen über vergleichbare Bauleistungen

In Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit müssen folgende Anforderungen vom Bieter erfüllt werden: Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu folgenden Eignungskriterien: 1. Schienenfahrzeuge; Mindestens 2 Veröffentlichung in der nationalen Fachpresse in den letzten 3 Jahren. 2. Radsätze und/oder Bremsentechnik im SGV 3. Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen; 4. Erstellung von wissenschaftlichen Berichten. Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand einer vom Bieter zusammengestellten Referenzliste für die oben geforderten Kompetenzen überprüft. Daher ist ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z. B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (je eine, aussagekräftige, möglichst aktuelle Quelle) - beizufügen. Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen: • Auftraggeber, inkl. Kontaktdaten; • Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen; • Zuordnung zum geforderten Eignungskriterium; • Leistungszeitraum. Es ist darüber hinaus nachzuweisen, dass die mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben, durch z. B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte. Die Bildung einer Bietergemeinschaft zur besseren Abdeckung der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist möglich. Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jede Teilleistung müssen dargelegt werden und es muss die Benennung eines Projektverantwortlichen erfolgen.

Losbezug: Gesamtleistung

Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung (Anlage 3) des Bieters.

Losbezug: Gesamtleistung

Zuschlagskriterien 2 Einträge

Qualität

70 %

Gewichtung der Qualität: 70%

Losbezug: Gesamtleistung

Preis

30 %

Gewichtung des Preises: 30%

Losbezug: Gesamtleistung

Ausschlussgründe 1 Eintrag

Ausschlussgrund

Sinngemäß in Anwendung von § 123 / 124 GWB