Angebotsfrist
10. Nov 2026, 06:05
Geschätzter Wert
231.092 EUR
CPV-Code
73000000
NUTS-Region
DEA2B
Zweck
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Schließung der Erkenntnislücken zu Verkehrssicherheit, Fahrverhal-ten und Flächenbedarf von Radverkehr auf Gefälle- bzw. Steigungsstrecken. Die Aussagen des gegen-wärtigen Regelwerks hierzu sind nicht geeignet, Planenden einen ausreichenden Anhaltspunkt zur ver-kehrssicheren und attraktiven Gestaltung der Führung des Radverkehrs zu bieten. Die derzeitige Ausgangslage ist dadurch gekennzeichnet, dass Gefällestrecken für den Radverkehr ein erhöhtes Unfallrisiko bergen (UDV Nr. 96/98). Das gilt an allen Straßen mit und ohne separate Radver-kehrsanlagen. Wobei sich das Risiko entsprechend der Ortslage unterschiedlich darstellt. So ist bei ca. 17% der Alleinunfälle von Radfahrenden mit Personenschaden als Charakteristik der Unfallstelle „Gefäl-le“ angegeben, außerorts betrachtet bei ca. 39% (UDV Nr.98). Im Regelwerk der FGSV und international werden deshalb für Gefällestrecken größere Wegbreiten für den Radverkehr empfohlen. Konkrete Empfehlungen werden aber nicht gegeben. Es ist aber plausibel, dass verschiedene Aspekte im engen Zusammenhang mit den Geschwindigkeiten des Radverkehrs ste-hen. Gleichzeitig ist über den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit des Radverkehrs und dessen Verkehrssicherheit, Trassierungsparameter, Verträglichkeit mit dem Fußverkehr, Empfindlichkeit gegen Unebenheiten, erforderliche Haltesichtweiten, Fahrstabilität und den Einfluss von Randmarkierungen wenig bekannt. Damit fehlen Planenden die Grundlagen für die Wahl der geforderten Breitenzuschläge bzw. Grundlagen für die grundsätzliche Entscheidung der Führungsform bei Gefälle und Steigung. Im Rahmen eines Forschungsprojekts sind deshalb mögliche Zusammenhänge aus Längsneigung, Länge der Längsneigung und der daraus resultierenden Geschwindigkeit zu untersuchen. Auf Grundlage der Geschwindigkeiten sind die Auswirkungen auf o.g. Aspekte zu bestimmen. Auf Basis der Forschungsergebnisse sollen belastbare Empfehlungen für das Regelwerk formuliert werden.
Verfahren
Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Lose 1 Los
"Fahrverhalten, Flächenanspruch und Sicherheit von Radverkehr auf Gefällestrecken "
Kennung Z2l-FE 02.0496/2025/KGB
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Schließung der Erkenntnislücken zu Verkehrssicherheit, Fahrverhal-ten und Flächenbedarf von Radverkehr auf Gefälle- bzw. Steigungsstrecken. Die Aussagen des gegen-wärtigen Regelwerks hierzu sind nicht geeignet, Planenden einen ausreichenden Anhaltspunkt zur ver-kehrssicheren und attraktiven Gestaltung der Führung des Radverkehrs zu bieten. Die derzeitige Ausgangslage ist dadurch gekennzeichnet, dass Gefällestrecken für den Radverkehr ein erhöhtes Unfallrisiko bergen (UDV Nr. 96/98). Das gilt an allen Straßen mit und ohne separate Radver-kehrsanlagen. Wobei sich das Risiko entsprechend der Ortslage unterschiedlich darstellt. So ist bei ca. 17% der Alleinunfälle von Radfahrenden mit Personenschaden als Charakteristik der Unfallstelle „Gefäl-le“ angegeben, außerorts betrachtet bei ca. 39% (UDV Nr.98). Im Regelwerk der FGSV und international werden deshalb für Gefällestrecken größere Wegbreiten für den Radverkehr empfohlen. Konkrete Empfehlungen werden aber nicht gegeben. Es ist aber plausibel, dass verschiedene Aspekte im engen Zusammenhang mit den Geschwindigkeiten des Radverkehrs ste-hen. Gleichzeitig ist über den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit des Radverkehrs und dessen Verkehrssicherheit, Trassierungsparameter, Verträglichkeit mit dem Fußverkehr, Empfindlichkeit gegen Unebenheiten, erforderliche Haltesichtweiten, Fahrstabilität und den Einfluss von Randmarkierungen wenig bekannt. Damit fehlen Planenden die Grundlagen für die Wahl der geforderten Breitenzuschläge bzw. Grundlagen für die grundsätzliche Entscheidung der Führungsform bei Gefälle und Steigung. Im Rahmen eines Forschungsprojekts sind deshalb mögliche Zusammenhänge aus Längsneigung, Länge der Längsneigung und der daraus resultierenden Geschwindigkeit zu untersuchen. Auf Grundlage der Geschwindigkeiten sind die Auswirkungen auf o.g. Aspekte zu bestimmen. Auf Basis der Forschungsergebnisse sollen belastbare Empfehlungen für das Regelwerk formuliert werden.
- CPV-Code
- 73000000
- Angebotsfrist
- 10. Nov 2026, 06:05
Eignungskriterien 5 Einträge
Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen. und - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
Losbezug: Z2l-FE 02.0496/2025/KGB
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung und Auswertung von Verkehrserhebungen und -beobachtungen von Radverkehr nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. (Referenzliste 1) Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
Losbezug: Z2l-FE 02.0496/2025/KGB
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Planung von Anlagen für Fuß- und Radverkehr in der Praxis oder im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. (Referenzliste 2). Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
Losbezug: Z2l-FE 02.0496/2025/KGB
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen Analysen zur Verkehrssicherheit inklusive Unfallanalysen nachzuweisen durch mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (Referenzliste 3). Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
Losbezug: Z2l-FE 02.0496/2025/KGB
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Vorhandensein von Fachpersonal für die Projektdurchführung nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Qualifikation der Mitarbeitenden, mit namentlicher Nennung der projektleitenden Person und der Hauptbearbeitenden (Eigenerklärung 1). Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
Losbezug: Z2l-FE 02.0496/2025/KGB
Zuschlagskriterien 2 Einträge
Qualität
50 %Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
Losbezug: Z2l-FE 02.0496/2025/KGB
Preis
50 %Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
Losbezug: Z2l-FE 02.0496/2025/KGB
Ausschlussgründe 1 Eintrag
Ausschlussgrund
Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4).