Ausschreibung

Evaluierung von Promillegrenzen für Fahrrad- und Pedelec-Fahrende

Angebotsfrist

08. Dez 2026, 06:00

Geschätzter Wert

310.924 EUR

CPV-Code

73000000

NUTS-Region

DEA2B

Zweck

Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt eine zuverlässige Gefahrenwahrnehmung sowie angemessene Verhaltensreaktionen voraus. Bereits bei niedrigen Alkoholkonzentrationen werden diese Fähigkeiten beeinträchtigt, wodurch das Unfallrisiko mit zunehmendem Alkoholisierungsgrad exponentiell ansteigt. Während sich die bisherige wissenschaftliche Forschung und die rechtlichen Regelungen überwiegend auf Kraftfahrzeugführende konzentrieren, bestehen für Radfahrende weiterhin rechtliche Besonderheiten: Eine absolute Fahruntüchtigkeit wird erst ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 ‰ angenommen, zudem existiert kein eigenständiger Bußgeldtatbestand für alkoholisiertes Radfahren. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Fahrrad- und Pedelec-Nutzung und damit verbundenen höheren Unfallrisikos sowie steigender Nutzungs- und Unfallzahlen gewinnt die Frage nach einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen an Bedeutung. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Umsetzung der Vision Zero zu leisten.

Verfahren

Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).

Lose 1 Los
Los 1

Evaluierung von Promillegrenzen für Fahrrad- und Pedelec-Fahrende

Kennung Z2p-FE SV.0022/2026

Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt eine zuverlässige Gefahrenwahrnehmung sowie angemessene Verhaltensreaktionen voraus. Bereits bei niedrigen Alkoholkonzentrationen werden diese Fähigkeiten beeinträchtigt, wodurch das Unfallrisiko mit zunehmendem Alkoholisierungsgrad exponentiell ansteigt. Während sich die bisherige wissenschaftliche Forschung und die rechtlichen Regelungen überwiegend auf Kraftfahrzeugführende konzentrieren, bestehen für Radfahrende weiterhin rechtliche Besonderheiten: Eine absolute Fahruntüchtigkeit wird erst ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 ‰ angenommen, zudem existiert kein eigenständiger Bußgeldtatbestand für alkoholisiertes Radfahren. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Fahrrad- und Pedelec-Nutzung und damit verbundenen höheren Unfallrisikos sowie steigender Nutzungs- und Unfallzahlen gewinnt die Frage nach einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen an Bedeutung. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Umsetzung der Vision Zero zu leisten.

CPV-Code
73000000
Angebotsfrist
08. Dez 2026, 06:00
Geschätzter Wert
310.924 EUR
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Eignungskriterien 5 Einträge

Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen. und - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.

Losbezug: Z2p-FE SV.0022/2026

Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen

Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen experimentellen Studien sowie quantitativen und qualitativen Befragungsstudien zum Thema psychoaktiver Substanzkonsum und in statistischer Datenanalyse nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes wissenschaftliches Projekt in den letzten 5 Jahren - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.

Losbezug: Z2p-FE SV.0022/2026

Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen

Erfahrung in Dateneinholung von zuständigen Behörden z.B. KBA, Polizei oder aus einzelnen Bundesländern sowie Kenntnisse in deren Analyse und Unfallanalytik nachzuweisen durch Mindestens 1 laufendes oder abgeschlossenes wissenschaftliches Projekt in den letzten 5 Jahren mit Angabe zu Leistungszeitpunkt, Auftragswert, Auftraggeber (nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) in Referenzliste 2, oder formlose Eigenerklärung. Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.

Losbezug: Z2p-FE SV.0022/2026

Referenzen über vergleichbare Bauleistungen

Publikationen in internationalen, wissenschaftlichen Fachveröffentlichungen im Themenfeld psychoaktiver Substanzen in Verbindung mit Verkehrssicherheit, insbesondere im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr optimalerweise Fahrradverkehr. Nachzuweisen durch mindestens 2 Veröffentlichungen (Fachzeitschriftenarti-kel, FE-Berichte) zu unterschiedlichen Projekten. Bei zugänglicher Literatur ist die genaue Quelle zu benennen. Bei nicht zugänglicher Literatur ist auf Anforderung der Vergabestelle ein Belegexemplar zur Verfügung zu stellen, bevorzugt elektronisch. Bei BMV/BASt veranlasster Forschung ist das Projekt genau zu benennen (FE-Nr.) Einzutragen In Referenzliste Nr. 3 Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.

Losbezug: Z2p-FE SV.0022/2026

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

Für die Bearbeitung des Projekts ist mindestens eine Person erforderlich, die über Fachkunde (Qualifikation und Erfahrung) im Bereich Empirische Sozialforschung verfügt nachzuweisen durch Angaben zur personellen/individuellen Besetzung der verantwortlichen Stellen. Erläuterung zur Fachkunde (Qualifikation/ Erfahrungshintergrund) in Verbindung mit Erklärung zur Verfügbarkeit über die gesamte Projektlaufzeit. (Eigenerklärung – ohne Formatvorlage) Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.

Losbezug: Z2p-FE SV.0022/2026

Zuschlagskriterien 2 Einträge

Qualität

50 %

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.

Losbezug: Z2p-FE SV.0022/2026

Preis

50 %

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.

Losbezug: Z2p-FE SV.0022/2026

Ausschlussgründe 1 Eintrag

Ausschlussgrund

Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4).