Ausschreibung

Ertüchtigung und Erweiterung der GS Dom-Pedro-Platz 2

Angebotsfrist

22. Sep 2026, 09:00

Geschätzter Wert

Nicht angegeben

CPV-Code

71000000

NUTS-Region

DE212

Zweck

Der Auftraggeber beabsichtigt das Leistungsbild Objektplanung Freianlagen Lph 1-9 gem. § 39 HOAI, für den Neubau der Freiflächen der bestehenden Grundschule mit Einfach- bzw. Zweifachhalle am Dom-Pedro-Platz 2 in München zu beauftragen. Die denkmalgeschützte Grundschule wird generalinstandgesetzt und zu einer 4-zügigen Grundschule mit Ganztagsbetreuung erweitert. Bei der Maßnahme werden für den Schulbetrieb notwendige Erschließung- und Infrastrukturflächen (z.B. Anlieferzone) sowie Aufenthalts-, Sport- und Pausenbereiche (wie Grünes Klassenzimmer, Verkehrparcours, Sitz- und Sportausstattungen), 1 Allwetterplatz 22mx28m, 1 Laufbahn 4x1,22mx65m, 1 Rasenspielfeld 40mx60m erstellt. Eine schulische Nutzung der Dachfläche, beispielsweise als Pausenfläche oder Grünes Klassenzimmer, wurde durch das Denkmalamt ausgeschlossen. Stattdessen ist das Dach entweder für die Installation einer PV-Anlage oder als Biodiversitätsdach vorgesehen. Die Anzahl der PKW-Stellplätze wird noch nach Stellplatzschlüssel und dem Bedarf geklärt.

Verfahren

1. Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. -- 2. Die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. -- Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. -- Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. -- Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich. -- Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden. -- Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben_tender.html -- Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung von Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen zu fordern. --- 3. Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahme des Auftraggebers anzusehen und stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. --- 4. Beabsichtigt ein Bieter sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B. Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter den Eignungskriterien benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Beabsichtigt der Bieter im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bieter/ die Bietergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.

Lose 1 Los
Los 1

Ertüchtigung und Erweiterung der GS Dom-Pedro-Platz 2

Kennung BauR H-40213-2026

Der Auftraggeber beabsichtigt das Leistungsbild Objektplanung Freianlagen Lph 1-9 gem. § 39 HOAI, für den Neubau der Freiflächen der bestehenden Grundschule mit Einfach- bzw. Zweifachhalle am Dom-Pedro-Platz 2 in München zu beauftragen. Die denkmalgeschützte Grundschule wird generalinstandgesetzt und zu einer 4-zügigen Grundschule mit Ganztagsbetreuung erweitert. Bei der Maßnahme werden für den Schulbetrieb notwendige Erschließung- und Infrastrukturflächen (z.B. Anlieferzone) sowie Aufenthalts-, Sport- und Pausenbereiche (wie Grünes Klassenzimmer, Verkehrparcours, Sitz- und Sportausstattungen), 1 Allwetterplatz 22mx28m, 1 Laufbahn 4x1,22mx65m, 1 Rasenspielfeld 40mx60m erstellt. Eine schulische Nutzung der Dachfläche, beispielsweise als Pausenfläche oder Grünes Klassenzimmer, wurde durch das Denkmalamt ausgeschlossen. Stattdessen ist das Dach entweder für die Installation einer PV-Anlage oder als Biodiversitätsdach vorgesehen. Die Anzahl der PKW-Stellplätze wird noch nach Stellplatzschlüssel und dem Bedarf geklärt.

CPV-Code
71000000
Angebotsfrist
22. Sep 2026, 09:00
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Eignungskriterien 3 Einträge

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Landschaftsarchitektur oder gleichwertig zu erbringen. –- Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt. –-

Losbezug: BauR H-40213-2026

Berufshaftpflichtversicherung

Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

Losbezug: BauR H-40213-2026

Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen

Vorlage von mindestens einer Referenz vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2016 - Ende der Angebotsfrist. Die Referenz muss folgende Mindestkriterien erfüllen: -- - Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI - LPH 2-8 selbst erbracht und in dem Referenzeitraum 2016 bis Ende der Angebotsfrist abgeschlossen - mind. Honorarzone IV gemäß § 40 HOAI - anrechenbare Kosten der KG 500 nach DIN 276 mind. 1.500.000 Euro brutto - Betreuung von min. zwei Gewerken (z.B. Landschaftsbau-/Zaunbauarbeiten) - Auflagen des Naturschutzes über die Baugenehmigung -- Die Referenz ist in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen. –- Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet: Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen. Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden. –- Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen. --- Mindestbedingung: Vorlage von mindestens einer Referenz, die alle die oben genannten Mindestkriterien erfüllen muss. Erfüllt ein Bieter diesen Mindeststandard nicht, wird er mangels Eignung vom Verfahren ausgeschlossen.

Losbezug: BauR H-40213-2026

Zuschlagskriterien 2 Einträge

Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

80 %

Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

Losbezug: BauR H-40213-2026

Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

20 %

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

Losbezug: BauR H-40213-2026

Ausschlussgründe 1 Eintrag

Ausschlussgrund

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. -- Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Der Bieter hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. -- Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.