Angebotsfrist
07. Dez 2026, 11:00
Geschätzter Wert
76.368.956 EUR
CPV-Code
45200000
NUTS-Region
DE94G
Zweck
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf die im Rahmen des benannten Teils des Vergabepaketes 2 (VP-2.2) – Innere Erschließung – zu erbringenden Bauleistungen. Diese umfassen nachfolgende Bauhauptleistungen: • Herstellung der BE-Flächen für Preloading (ca. 0,67 ha), Konverter (ca. 2,0 ha), Umspannwerk (ca. 1,30 ha) und DC-SA (ca. 1,0 ha) einschl. Entwässerung, • Lieferung und Einbau von Boden zur Herstellung einer Auflastschüttung in den Anlagenbereichen Konverter, Umspannwerk (AC-SA) und DC-SA, • Umlagerung der Überschussmassen aus dem zukünftigen Anlagenbereich Konverter zum Anlagen-bereich AC-SA und vom AC-SA in den Anlagenbereich DC-SA einschl. Verwertung von Überschuss-massen aus dem südlichen Anlagenbereich DC-SA • Einbau von Vertikaldränagen sowie Verlegung von Horizontaldränagen im Bereich der Auflastschüt-tungen, • Fassung, ggf. Behandlung und gezielte Ableitung des im Bereich der Auflastschüttungen anfallenden Poren- und Niederschlagswassers zur Vorflut, • Lieferung und Einbau von Boden der Auflastschüttung im Bereich zukünftig geplanter setzungsemp-findlicher baulicher Anlagen der Inneren Erschließung (Medienkorridor, Schachtbauwerke, Pump-station, Sedi-Becken usw.) mit Einbau/Verlegung Vertikal- und Horizontaldränagen sowie Fassung und gezielte Ableitung des im Bereich der Auflastschüttungen anfallenden Poren- und Nieder-schlagswassers zur Vorflut, • Errichtung, Unterhaltung und Rückbau von Bodenzwischenlagerflächen, • Herstellung von Anlagen zur Grundstücksentwässerung bestehend aus Regenrückhaltegräben, Se-dimentationsbecken und zwei Pumpstationen, • Medienverlegung (MS, Niederspannung, Telekom und Trinkwasser), • Herstellung von Haupt- und Nebenbetriebswegen mit Anschluss an die öffentlichen Verkehrsflächen (Grantchaussee) einschl. Errichtung von Schutzbauwerken zum Schutz der Bestandmedien sowie der in diesem Bereich verrohrten Grabenabschnitte und • Einbau von Überschussmassen an Boden bzw. Lieferboden des AN zur Geländeregulierung mit an-schließender Begrünung. • Optionale Leistungen im Bereich des zukünftigen Regionalzentrums Großenmeer: Rückbau BE-Fläche Preloading, Lieferung und Einbau von Boden zur Auflastschüttung mit Einbau/Verlegung Vertikal- und Horizontaldränagen sowie Umlagerung von Überschussmassen aus dem Baubereich Die beschriebenen Maßnahmen sind Bestandteil der BVM und dienen zum einen der Vorwegnahme der prognostizierten Primärsetzungen im Bereich der einzelnen Baufelder für die zukünftigen Anlagen-teile sowie den Standorten setzungsempfindlicher Bauwerke und der entwässerungs-, medien- und ver-kehrstechnischen Erschließung des Standortes NordWestHub. Die Bauleistungen im Vergabepaket 2.2 werden zeitweise zusammen mit den Bauleistungen der Be-helfsbrücke über das Käseburger Sieltief (VP-1.2), mit den Arbeiten an der 220 kV-Freileitung sowie mit den Arbeiten der EWE zur Verlegung der MS-Kabel und Errichtung der MS-Schaltanlage realisiert. Dementsprechende Abstimmungs- und Koordinierungsleistungen im Zuge der Bauausführung sind durch den AN in seinem Bauablauf sowie im Angebot zu berücksichtigen/einzukalkulieren. Der Realisierungszeitraum für die ausgeschriebenen Leistungen erstreckt sich voraussichtlich über ei-nen Zeitraum von ca. 100 Wochen. Der Baubeginn ist im 2. Quartal 2027 avisiert. Um den Zugang zu den Ausschreibungsunterlagen zu erhalten, senden SIe uns bitte den unterzeichneten NDA an folgende E-Mail Adresse: procurement-multihub@tennet.eu
Verfahren
#Besondes auch für: Konzerne#
Lose 1 Los
D952 - NordWestHub - Vergabepaket 2.2 - innere Erschließung (Preloading, Entwässerung; Verkehrsanlagen und Medien)
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf die im Rahmen des benannten Teils des Vergabepaketes 2 (VP-2.2) – Innere Erschließung – zu erbringenden Bauleistungen. Diese umfassen nachfolgende Bauhauptleistungen: • Herstellung der BE-Flächen für Preloading (ca. 0,67 ha), Konverter (ca. 2,0 ha), Umspannwerk (ca. 1,30 ha) und DC-SA (ca. 1,0 ha) einschl. Entwässerung, • Lieferung und Einbau von Boden zur Herstellung einer Auflastschüttung in den Anlagenbereichen Konverter, Umspannwerk (AC-SA) und DC-SA, • Umlagerung der Überschussmassen aus dem zukünftigen Anlagenbereich Konverter zum Anlagen-bereich AC-SA und vom AC-SA in den Anlagenbereich DC-SA einschl. Verwertung von Überschuss-massen aus dem südlichen Anlagenbereich DC-SA • Einbau von Vertikaldränagen sowie Verlegung von Horizontaldränagen im Bereich der Auflastschüt-tungen, • Fassung, ggf. Behandlung und gezielte Ableitung des im Bereich der Auflastschüttungen anfallenden Poren- und Niederschlagswassers zur Vorflut, • Lieferung und Einbau von Boden der Auflastschüttung im Bereich zukünftig geplanter setzungsemp-findlicher baulicher Anlagen der Inneren Erschließung (Medienkorridor, Schachtbauwerke, Pump-station, Sedi-Becken usw.) mit Einbau/Verlegung Vertikal- und Horizontaldränagen sowie Fassung und gezielte Ableitung des im Bereich der Auflastschüttungen anfallenden Poren- und Nieder-schlagswassers zur Vorflut, • Errichtung, Unterhaltung und Rückbau von Bodenzwischenlagerflächen, • Herstellung von Anlagen zur Grundstücksentwässerung bestehend aus Regenrückhaltegräben, Se-dimentationsbecken und zwei Pumpstationen, • Medienverlegung (MS, Niederspannung, Telekom und Trinkwasser), • Herstellung von Haupt- und Nebenbetriebswegen mit Anschluss an die öffentlichen Verkehrsflächen (Grantchaussee) einschl. Errichtung von Schutzbauwerken zum Schutz der Bestandmedien sowie der in diesem Bereich verrohrten Grabenabschnitte und • Einbau von Überschussmassen an Boden bzw. Lieferboden des AN zur Geländeregulierung mit an-schließender Begrünung. • Optionale Leistungen im Bereich des zukünftigen Regionalzentrums Großenmeer: Rückbau BE-Fläche Preloading, Lieferung und Einbau von Boden zur Auflastschüttung mit Einbau/Verlegung Vertikal- und Horizontaldränagen sowie Umlagerung von Überschussmassen aus dem Baubereich Die beschriebenen Maßnahmen sind Bestandteil der BVM und dienen zum einen der Vorwegnahme der prognostizierten Primärsetzungen im Bereich der einzelnen Baufelder für die zukünftigen Anlagen-teile sowie den Standorten setzungsempfindlicher Bauwerke und der entwässerungs-, medien- und ver-kehrstechnischen Erschließung des Standortes NordWestHub. Die Bauleistungen im Vergabepaket 2.2 werden zeitweise zusammen mit den Bauleistungen der Be-helfsbrücke über das Käseburger Sieltief (VP-1.2), mit den Arbeiten an der 220 kV-Freileitung sowie mit den Arbeiten der EWE zur Verlegung der MS-Kabel und Errichtung der MS-Schaltanlage realisiert. Dementsprechende Abstimmungs- und Koordinierungsleistungen im Zuge der Bauausführung sind durch den AN in seinem Bauablauf sowie im Angebot zu berücksichtigen/einzukalkulieren. Der Realisierungszeitraum für die ausgeschriebenen Leistungen erstreckt sich voraussichtlich über ei-nen Zeitraum von ca. 100 Wochen. Der Baubeginn ist im 2. Quartal 2027 avisiert. Um den Zugang zu den Ausschreibungsunterlagen zu erhalten, senden SIe uns bitte den unterzeichneten NDA an folgende E-Mail Adresse: procurement-multihub@tennet.eu
- CPV-Code
- 45200000
- Geschätzter Wert
- 76.368.956 EUR
Eignungskriterien 4 Einträge
Eintragung in ein Handelsregister
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Unternehmensorganisation: Der Bewerber sowie jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat eine Darstellung der Unternehmensorganisation als Bestandteil seines Teilnahmeantrags einzureichen, die auch Hinweise auf das Geschäftsmodell enthält. Des Weiteren muss diese Unternehmenspräsentation mindestens folgendes beinhalten: • Rechtsform des Bieters • Informationen über die Bietergemeinschaft sofern angedacht • Zahl eigener Gesamt-Mitarbeiter Für die Niederlassung beziehungsweise die Niederlassungen, die für die Auftragsausführung vorgesehen sind, ist die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten der letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre, gegliedert nach wesentlichen Funktionen und Qualifikationen, anzugeben. Zur Nachweisführung sind die Formblätter Anlage A4.01 und A4.02 zu verwenden. Zusätzlich ist ein aktueller Handelsregisterauszug oder ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftsstaates beizufügen.
Losbezug: LOT-0000
Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: • Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des hier zu vergebenden Auftrags für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist. • Nachweis einer in Deutschland marktüblichen Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden. Soweit diese nicht bereits vorliegt, ist eine Eigenerklärung abzugeben, eine solche Versicherung unmittelbar nach Erhalt des Zuschlages abzuschließen, für die Dauer der Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten und ei-ne entsprechende Bescheinigung unaufgefordert vorzulegen. Zur Nachweisführung sind die Formblätter Anlage A5.01 und A5.02 zu verwenden. Geforderte Mindeststandards: (a) Umsatz: Der Bewerber muss für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist einen durchschnittlichen jährlichen Umsatz von mindestens 40 Mio. EUR netto mit Bauleistungen aus mindestens einem der folgenden Tätigkeitsbereiche nachweisen • Erd- und Tiefbau, • großvolumige Bodenbewegungen und Auflastschüttungen, • Verkehrswegebau, • Entwässerungs- und Wasserhaltungsmaßnahmen, • sonstige vergleichbare Infrastrukturbaumaßnahmen. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder addiert. Im Fall der Eignungsleihe werden die Umsätze des Bewerbers und des eignungsleihenden Unternehmens entsprechend dem Umfang der zur Verfügung gestellten Kapazitäten berücksichtigt. (b) Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung Der Bewerber hat das Bestehen einer in Deutschland marktüblichen Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Sofern eine entsprechende Versicherung zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht besteht, ist eine Eigenerklärung vorzulegen, wonach die erforderlichen Versicherungen spätestens mit Zuschlagserteilung abgeschlossen und für die gesamte Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden. Die entsprechende Versicherungsbestätigung ist dem Auftraggeber vor Leistungsbeginn vorzulegen. Die Versicherung muss Personen-, Sach-, Vermögens-, Umwelt- und Umwelthaftpflichtschäden abdecken. Die Deckungssumme beträgt je Versicherungsfall mindestens das Zweifache des kalkulierten Preises gemäß des Projektvertrags A-0, jedoch nicht mehr als 50,0 Mio. EUR, je Versicherungsfall und zweifach-maximiert im Versicherungsjahr.
Losbezug: LOT-0000
Referenzen über vergleichbare Bauleistungen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Referenzprojekte 1. Anzahl, Status und Referenzzeitraum Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind genau drei Referenzprojekte anzugeben, die nach Auffassung des Bewerbers die Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung am besten belegen. Von diesen müssen mindestens zwei Referenzprojekte abgeschlossen sein. Höchstens ein Referenzprojekt darf sich zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist noch in der Ausführung befinden. Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten sieben Jahre vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist abgeschlossen oder in wesentlichen Teilen ausgeführt worden sein. Ein noch laufendes Referenzprojekt gilt als in wesentlichen Teilen ausgeführt, wenn die für die Beurteilung der Vergleichbarkeit maß-geblichen Erd-, Tief- oder Infrastrukturbauleistungen bis zu diesem Zeitpunkt vollständig erbracht worden sind. 2. Mindestanforderungen an Leistungsumfang und Vergleichbarkeit Jedes Referenzprojekt muss ein Nettoauftragsvolumen der selbst ausgeführten und mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistungsanteile von mindestens 15 Mio. EUR aufweisen und Leistungen des Erd-, Tief- oder Infrastrukturbaus umfassen. Bei einer Eignungsleihe sind die von dem eignungsleihenden Unternehmen selbst ausgeführten vergleichbaren Leistungsanteile maßgeblich. Mindestens zwei der drei Referenzprojekte müssen jeweils ein Aufsandungs- oder Schüttvolumen von mindestens 350.000m³ oder eine objektiv vergleichbare logistische Komplexität aufweisen. Eine objektiv vergleichbare logistische Komplexität kann insbesondere durch vergleichbare Materialtransport- und Umschlagsmengen, parallele Transport- oder Einbauprozesse oder vergleichbare räumliche, zeitliche oder infrastrukturelle Einschränkungen begründet werden. Der Bewerber hat die Vergleichbarkeit nachvollziehbar darzustellen. 3. Baugrundtechnische Anforderungen Nicht jedes Referenzprojekt muss alle nachfolgend genannten baugrundtechnischen Randbedingungen gleichzeitig aufweisen. Der Bewerber muss jedoch anhand der eingereichten Referenzprojekte nachweisen, dass er Leistungen unter mindestens einer der nachfolgend genannten baugrundtechni-schen Herausforderungen fachgerecht erbracht hat. Hierfür muss mindestens eines der drei Referenzprojekte eine oder mehrere der folgenden Herausforderungen aufweisen: • hohe Setzungsanfälligkeit des Baugrunds, • organische Böden, Klei- und/oder Torfböden oder vergleichbare Böden, • schwierige Grundwasserverhältnisse, insbesondere gespanntes oder artesisches Grundwasser. 3a. Liefer-, Transport-, Einbau- und Verdichtungskapazität Der Bewerber muss nachweisen, dass er über die organisatorischen, personellen, maschinellen und logistischen Kapazitäten verfügt, um im vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraum insgesamt bis zu 1.033.405 m³ geeignetes Schüttmaterial zu beschaffen, anzuliefern, einzubauen, zu verdichten und qualitätsgesichert zu dokumentieren. Die Darstellung muss mindestens die vorgesehenen Beschaffungs- und Transportkapazitäten, Anlieferungswege, durchschnittlich und maximal erreichbaren Tages- und Wochenleistungen, Einbau- und Verdichtungskapazitäten, wesentlichen Geräte- und Maschinenkapazitäten, personellen Kapazitäten, Ausfall- und Ersatzkapazitäten sowie vorgesehene Nachunternehmer und sonstige Drittunternehmen umfassen. Die Angaben sind unter Berücksichtigung realistischer Betriebsbedingungen zu machen. Verkehrs- und witterungsbedingte Einschränkungen sowie übliche Betriebsunterbrechungen dürfen nicht voll-ständig ausgeblendet werden. Der Nachweis kann insbesondere durch Eigenerklärungen, Verpflichtungserklärungen von Kapazitätsgebern, Erklärungen potenzieller Lieferanten oder Gewinnungsstellen, bestehende Rahmenvereinbarungen sowie Nachweise über eigene oder vertraglich verfügbare Geräte geführt werden. Prüfung im Teilnahmewettbewerb Die Mindestanforderung wird mit „erfüllt“ oder „nicht erfüllt“ geprüft. Sie ist erfüllt, wenn die Summe, der nachvollziehbar nachgewiesenen eigenen und verbindlich verfügbaren Drittquellen mindestens 1.033.405 m³ erreicht und die Liefer-, Transport-, Einbau- und Verdichtungskapazitäten für den vorgesehenen Leistungszeitraum plausibel dargestellt sind. Eine Punktebewertung findet nicht statt. Bei Nichterfüllung wird der Bewerber nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert. Nachweisführung Zur Nachweisführung ist die Anlage A6.02 „Material- und Lieferkapazität“ vollständig auszufüllen. Für jede Drittquelle ist zusätzlich eine projektbezogene Verpflichtungs- oder Liefererklärung beizufügen. Im Fall einer Eignungsleihe sind außerdem die hierfür geforderten Unterlagen nach Anlage A3 einzureichen.
Losbezug: LOT-0000
Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Bewerber- und Bietergemeinschaften und Eignungsleihe Bewerbergemeinschaften Bewerber- und Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teil-nahmeantrag sämtliche Mitglieder zu benennen, einen bevollmächtigten Vertreter zu bestimmen, die vorgesehene Aufgaben- und Leistungsverteilung darzustellen und zu erklären, dass sämtliche Mitglie-der im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Die Bewerbergemeinschaft muss keine bestimmte Rechtsform haben. Änderungen in ihrer Zusam-mensetzung nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist sind nur mit vorheriger Zustimmung des Auftragge-bers zulässig, sofern insbesondere die Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz gewahrt bleiben und die Bewerbergemeinschaft weiterhin sämtliche Eignungskriterien erfüllt. Zur Nachweisführung ist die Anlage A2 „Bewerbergemeinschaft/Konsortium“ zu verwenden. Eignungsleihe Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziel-len sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen. Hierzu sind für jedes eignungsleihende Unternehmen die Anlage A3 „Erklärung bei Berufung auf die Eignung Dritter“, eine Verpflichtungserklärung, die auf das jeweilige Eignungskriterium bezogenen Nachweise und die geforderten Erklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen vorzulegen. Nimmt der Bewerber wirtschaftliche oder finanzielle Kapazitäten eines anderen Unternehmens in An-spruch, haften der Bewerber und das eignungsleihende Unternehmen entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam für die Auftragsausführung. Die Haftungsübernahme ist mit dem Teilnahme-antrag nachzuweisen. 5. Angaben und Nachweise Für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Angaben zu machen: • Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Projektbezeichnung, • Hauptleistungsinhalte und vom Bewerber beziehungsweise dem Unternehmen, auf dessen Eignung sich der Bewerber beruft, selbst ausgeführte Leistungsanteile, • Hauptleistungsinhalte und vom Referenzgeber selbst ausgeführte Leistungsanteile, • Nettoauftragswert der vergleichbaren Leistungsanteile, • Leistungszeitraum, • Projektstatus und bei laufenden Projekten der Stand der maßgeblichen Leistungen, • Aufsandungs- oder Schüttvolumen beziehungsweise Darstellung der objektiv ver-gleichbaren logistischen Komplexität, • maßgebliche baugrundtechnische Randbedingungen, • geeignete Nachweise über die erfolgreiche Leistungserbringung. Die maßgeblichen baugrundtechnischen Randbedingungen sind nachvollziehbar zu beschreiben und durch geeignete Unterlagen zu belegen. Aussagekräftige Auszüge aus Baugrundgutachten sind beizu-fügen, sofern sie verfügbar sind und der Bewerber zu ihrer Weitergabe berechtigt ist. Sind solche Aus-züge nicht verfügbar oder dürfen sie aus rechtlichen Gründen nicht vorgelegt werden, sind gleichwerti-ge Nachweise einzureichen, aus denen die maßgeblichen baugrundtechnischen Randbedingungen eindeutig hervorgehen. 6. Form der Einreichung Die Referenzen sind unter Verwendung der Anlage A06.01 „Technische und berufliche Leistungsfähig-keit (Referenzen)“ einzureichen und können bei Bedarf durch eigene Anlagen ergänzt werden. Es werden ausschließlich die drei in Anlage A06.01 eindeutig als maßgeblich bezeichneten Referenzpro-jekte geprüft. Weitere Referenzprojekte werden bei der Eignungsprüfung nicht berücksichtigt.
Losbezug: LOT-0000
Zuschlagskriterien 3 Einträge
Preis
43 %Gewichtung: 43 %. Die Einzelheiten zur Ermittlung und Bewertung des Angebotspreises ergeben sich aus dem Verfahrensleitfaden.
Losbezug: LOT-0000
Qualität
14 %Gewichtung 14%. Näheres entnehmen Sie bitte dem Verfahrensleitfaden.
Losbezug: LOT-0000
Qualität
43 %Gewichtung 43 %. Näheres entnehmen Sie bitte dem Verfahrensleitfaden.
Losbezug: LOT-0000
Ausschlussgründe 22 Einträge
Ausschlussgrund
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