Angebotsfrist
25. Nov 2026, 11:00
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
CPV-Code
71000000
NUTS-Region
DE212
Zweck
Baufachliche Beratung im Bereich Nachhaltigkeitskoordination gem. BNB/QNG, Teilleistungen Leistungsphasen 1- 2 und Leistungsphasen 3-9, für den Neubau einer 5- zügigen Realschule, einer 3-fach Sporthalle, eines Hauses für Kinder mit 2 Krippengruppen und 2 Kindergartengruppen, einer Dienstwohnung für die technische Hausverwaltung, einer Tiefgarage und Freisportflächen an der Forstenrieder Allee 256, 81476 München. Das Projekt besteht zum Zeitpunkt der Ausschreibung (aktueller Planungsstand) aus folgenden Bauteilen: 1. Neubau einer 5-zügigen Realschule mit THV-Dienstwohnung, einem Haus für Kinder (2-2-0) und Frei- und Pausenflächen 2. Neubau einer 3-fach Sporthalle mit Vereinssportnutzung und Tribüne sowie einer Tiefgarage und Sportflächen Von folgenden Flächen ist aktuell auszugehen: BGF: Realschule = ca. 14.000,00 m², Sporthalle = 6.000,00 m², HfK = 1.500,00 m² Die Inbetriebnahme ist April 2032 geplant. Das Projekt wurde im Mai 2024 mit der Leistungsphase 1 gemäß der HOAI gestartet. Im Bereich der Mensa und/oder Aula ist eine Versammlungsstätte vorgesehen. Aufgrund der vorherrschenden Flächenkonkurrenzen (Baum- und Artenschutz, Baudenkmal, angrenzende Autobahn A95 mit Anbauverbotszone und atypischer Zuschnitt des Grundstücks) auf dem Grundstück sind ein möglichst kompakter Baukörper und Dachnutzungen erforderlich. Die Neubauten sollen teilweise oder vollständig in Holz- oder Holzhybridbauweise errichtet werden. Holzbau, ökologische Baustoffe, kreislaufgerechtes Bauen, günstiger Energieverbrauch in der Herstellung und im Betrieb, Energiegewinnung und Minimierung der Versiegelungsfläche sind relevante Themen.
Verfahren
1. Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. -- 2. Die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. -- Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. -- Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. -- Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich. -- Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden. -- Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben_tender.html -- Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung von Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen zu fordern. --- 3. Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahme des Auftraggebers anzusehen und stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. --- 4. Beabsichtigt ein Bieter sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B. Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter den Eignungskriterien benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Beabsichtigt der Bieter im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bieter/ die Bietergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.
Lose 1 Los
Baufachliche Beratung Nachhaltigkeitskoordination
Kennung H-40296-2026
Baufachliche Beratung im Bereich Nachhaltigkeitskoordination gem. BNB/QNG, Teilleistungen Leistungsphasen 1-2 und Leistungen Leistungsphasen 3-9, für den Neubau einer 5- zügigen Realschule, einer 3-fach Sporthalle, eines Hauses für Kinder mit 2 Krippengruppen und 2 Kindergartengruppen, einer Dienstwohnung für die technische Hausverwaltung, einer Tiefgarage und Freisportflächen an der Forstenrieder Allee 256.
- CPV-Code
- 71000000
- Angebotsfrist
- 25. Nov 2026, 11:00
Eignungskriterien 3 Einträge
Ausbildungs- und Berufsqualifikationen
Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als sachverständige Person für Nachhaltiges Bauen (= verantwortliche Person für die Nachhaltigkeitskoordination) zu erbringen und muss von der Zertifizierungsstelle ZERT Nachhaltige Gebäude (Steinbeis-Transfer-Institut Bau- und Immobilienwirtschaft der Steinbeis + Akademie GmbH) als qualifizierte Person für die Erstellung der Gebäudebewertung und -dokumentation in der erforderlichen Systemvariante anerkannt sein. Die entsprechende Berechtigung seitens Zertifizierungsstelle ist mit dem Angebot nachzuweisen. –- Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Losbezug: H-40296-2026
Berufshaftpflichtversicherung
Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.
Losbezug: H-40296-2026
Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen
Vorlage von mindestens 2 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2016 - Ende der Angebotsfrist. Die Referenzen müssen jeweils folgende Mindestkriterien erfüllen: -- - Referenz mit abgeschlossenem Zertifizierungsverfahren DGNB oder BNB (mit oder ohne QNG), Nachzuweisen mit Zertifikat. Die Referenzen müssen sich auf ein Nichtwohngebäude beziehen. - Bauwerkskosten der KG 300+400 nach DIN 276 mind. 60 Mio. Euro brutto und 20 Mio. Euro brutto -- Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen. –- Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet: Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen. Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden. –- Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen. --- Mindestbedingung: Vorlage von mindestens 2 Referenzen, die alle oben genannten Mindestkriterien erfüllen müssen. Erfüllt ein Bieter diesen Mindeststandard nicht, wird er mangels Eignung vom Verfahren ausgeschlossen.
Losbezug: H-40296-2026
Zuschlagskriterien 1 Eintrag
Preis
100 %Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Losbezug: H-40296-2026
Ausschlussgründe 1 Eintrag
Ausschlussgrund
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. -- Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Der Bieter hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. -- Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.