Angebotsfrist
08. Dez 2026, 10:00
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
CPV-Code
45000000
NUTS-Region
DE212
Zweck
Gegenstand des Auftrags ist die Sanierung und energetische Ertüchtigung der historischen Fenster, Außen- und Innentüren des denkmalgeschützten Hauses A der München Klinik Schwabing nach Maßgabe der funktionalen Leistungsbeschreibung.
Verfahren
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y32MWLD# Ablauf des Vergabeverfahrens: Der Ablauf des Vergabeverfahrens ist wie folgt vorgesehen. Die Einzelheiten ergeben sich aus den nachfolgenden Bestimmungen: - Stufe 1 - Teilnahmewettbewerb: Nach Durchführung des Teilnahmewettbewerbs werden drei Bewerber (bei einer geringeren Zahl geeigneter Bewerber entsprechend weniger, vgl. Ziffer B.II.8) zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert, vgl. Ziffer B.II. - Stufe 2 - Angebotsphase: Sämtliche zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter geben ein vollständiges Erstangebot einschließlich des auftragsbezogenen Sanierungskonzepts nach Ziffer B.III.3.b) ab. Der Auftraggeber prüft die Erstangebote und wertet sie anhand der Zuschlagskriterien nebst Gewichtung entsprechend Ziffer B.III.8. Der AG ermittelt so den Bestbieter und teilt den übrigen Bietern in Textform mit, dass ihr Angebot nach dem derzeitigen Wertungsstand nicht an erster Stelle liegt und deshalb in den Stufen 3 und 4 zunächst nicht berücksichtigt wird; die Mitteilung enthält die wesentlichen Gründe der Bewertung ihres Angebots, ohne Inhalte anderer Angebote offenzulegen (Zwischenmitteilung). Die Zwischenmitteilung ist keine Information nach § 134 GWB. Die Angebote der übrigen Bieter bleiben im Verfahren und innerhalb der Bindefrist (Ziffer B.I.23) verbindlich. - Stufe 3 - Vorlage des Sanierungskonzepts an die Denkmalschutzbehörde: Der Auftraggeber legt ausschließlich das auftragsbezogene Sanierungskonzept (Unterkonzepte Fenster und Außentüren sowie Konzept Innentüren, B.III.3.b)aa), B.III.3.b)bb) des Bestbieters der unteren Denkmalschutzbehörde zur Kenntnisnahme und fachlichen Rückmeldung vor. Die untere Denkmalschutzbehörde entscheidet auf Basis des vorgelegten Konzepts über die Erlaubnis der Arbeiten im Rahmen der verifizierenden Teststellung (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 BayDSchG). - Stufe 4 - verifizierende Teststellung: Nach Erlaubnis der Teststellung durch die untere Denkmalschutzbehörde setzt der Bestbieter sein angebotenes Konzept an einem im Voraus vom AG festgelegten Musterfenster exemplarisch um. Damit er-folgt der Nachweis der denkmalschutzgerechten, handwerklich-restauratorischen Umsetzbarkeit seines Sanierungskonzepts gegenüber dem Auftraggeber in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde. Abseits der Feststellung, ob die Vorgaben des Sanierungskonzepts sowie zwingende denkmalschutzrechtliche Anforderungen - Substanzerhalt, Einhaltung des Austauschverbots - eingehalten werden, findet keine Bewertung statt. - Stufe 5 - Erteilung des Zuschlags: Sofern durch die verifizierende Teststellung festgestellt wird, dass die Vorgaben des Sanierungskonzepts sowie die zwingenden denkmalschutzrechtlichen Anforderungen im Sinne von Stufe 4 eingehalten werden, wird bei der unteren Denkmalschutzbehörde die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis für den noch nicht genehmigten Teil des Vorhabens beantragt. Nach Erteilung dieser Erlaubnis erhält der Bestbieter nach Maßgabe des § 134 GWB den Zuschlag . - Stufe 6 - Versagung der Freigabe/Nachrücken: Wird die Freigabe der verifizierenden Teststellung nach Ziffer B.III.9 versagt, wird das Angebot des Bestbieters von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist in diesem Fall berechtigt, den nach der Wertung nächstplatzierten Bieter zum Bestbieter zu bestimmen und mit diesem die Stufen 3 bis 5 durchzuführen, oder sämtliche im Verfahren verbliebenen Bieter zu Verhandlungsgesprächen und/oder zur Abgabe von Folgeangeboten aufzufordern. Beschränkung der Zahl der aufzufordernden Bewerber Anhand der nachfolgend genannten Auswahlkriterien wird der Auftraggeber drei (3) Bewerber auswählen, die er für das Verhandlungsverfahren auf Basis der Vergabeunterlagen zur Abgabe von Erstangeboten auffordert (vgl. § 3b EU Abs. 2 Nr. 3, § 3b EU Abs. 3 Nr. 3 VOB/A). Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber wird die drei geeigneten Bewerber, welche nicht gemäß § 6e EU VOB/A ausgeschlossen wurden und welche die höchste Gesamtpunktzahl nach der nachfolgend genannten Punkteverteilung erreicht haben, zur Abgabe eines Erstangebots auffordern (vgl. § 3b EU Abs. 3 Nr. 2 VOB/A). Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Zahl von drei (3) liegt, behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren fortzuführen, indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen (§ 3b EU Abs. 3 Nr. 3, § 3b EU Abs. 2 Nr. 3 Satz 6 VOB/A) und die nicht gemäß § 6e EU VOB/A ausgeschlossen wurden. Ergeben sich auf Basis der nachfolgend genannten Punkteverteilung keine drei (3) Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 zwei (2) Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, es also keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid. Der Losentscheid wird nach einem vorab festgelegten Verfahren im Beisein von zwei Mitarbeitern des Auftraggebers durchgeführt und in der Vergabeakte dokumentiert. Die Punkte werden wie folgt vergeben: Die Referenzprojekte des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nach Ziffer B.II.3.g) werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden weiteren Anforderungen gemacht werden und die-se Anforderungen erfüllt sind. In diesem Fall erhalten die Referenzprojekte des Bewerbers jeweils die nachfolgend beschriebene Punktzahl je erfüllter weiterer Anforderung: a. Bauzeitliche Konstruktionsart der beauftragten und vom Bewerber im Rahmen des Referenzprojekts sanierten Holzfenster/Holztüren: - Die Leistungen des Bewerbers im Referenzprojekt bezogen sich auf Koppel- oder Verbundfenster bzw. entsprechende Fenstertüren der Bauzeit von 1920 bis 1935: 2 Punkte; - Die Leistungen des Bewerbers im Referenzprojekt bezogen sich auf andere Fenster- oder Türkonstruktionen (z. B. Einfachfenster, Kasten-fenster) und/oder Fenster aus anderen Bauzeiten: 0 Punkte. b. Komplexität der referenzgegenständlichen Sanierungsarbeiten: - Die Leistungen des Bewerbers im Referenzprojekt umfassten das Einfräsen verdeckter Dichtungen und die Werkstatt-Entlackung von Gefahrstoffen an den sanierten Holzfenstern/Holztüren: 2 Punkte; - Die Leistungen des Bewerbers im Referenzprojekt umfassten das Einfräsen verdeckter Dichtungen oder die Werkstatt-Entlackung von Gefahrstoffen an den sanierten Holzfenstern/Holztüren: 1 Punkt. - Keine der beiden Anforderungen wird erfüllt: 0 Punkte. c. Die Leistungen des Bewerbers im Referenzprojekt umfassten folgende Zahl sanierter Elemente (jede Tür und jedes Fenster zählt als jeweils ein Element; als Fenster in diesem Sinn gilt jeweils eine konstruktiv und gestalterisch zusammengehörige Fenstereinheit einschließlich ihrer Flügel, Sprossen, Kassetten und sonstigen Unterteilungen): weniger als 20 sanierte Elemente = 0 Punkte; 20 bis 49 sanierte Elemente = 1 Punkt; 50 bis 100 sanierte Elemente = 2 Punkte; mehr als 100 sanierte Elemente = 3 Punkte. d. Ausführungsdauer der Leistungen des Bewerbers im Referenzprojekt (Zeitraum zwischen Beauftragung und Vollendung der Sanierungsarbeiten des Referenzprojekts); eine Bepunktung findet nur statt, soweit mindestens 100 sanierte Elemente referenzauftragsgegenständlich waren: > 15 Monate = 0 Punkte; kleiner/gleich 15 Monate = 1 Punkt; kleiner/gleich 12 Monate = 2 Punkte; kleiner/gleich 9 Monate = 3 Punkte. e. Denkmalfachliche Einbindung des Referenzprojekts: - Das Referenzprojekt wurde in Abstimmung mit der zuständigen Denkmalfachbehörde (Landesamt für Denkmalpflege und/oder Untere Denkmalschutzbehörde oder andere zuständige Behörde) ausgeführt und die Ausführung wurde restauratorisch dokumentiert: 3 Punkte; - Das Referenzprojekt wurde in Abstimmung mit der zuständigen Denkmalfachbehörde (Landesamt für Denkmalpflege und/oder Untere Denkmalschutzbehörde oder andere zuständige Behörde) ausgeführt oder die Ausführung wurde restauratorisch dokumentiert: 1 Punkt; - Keine der beiden Anforderungen wird erfüllt: 0 Punkte. Insgesamt können also für die bis zu 5 Referenzprojekte gemäß Ziffer B.II.3.g) bis zu 65 Punkte (5 x 13 Punkte) erzielt werden. Bei Bewerbergemeinschaften und im Fall der Eignungsleihe werden die Punkte der benannten Referenzprojekte addiert; auch in diesen Fällen werden höchstens fünf (5) Referenzprojekte berücksichtigt. Ergänzende Hinweise Der Auftraggeber kann den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auffordern, die eingereichten Unterlagen zu erläutern. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, der/die nach dem Ergebnis dieser Prüfung die Anforderungen an die Eignung nicht erfüllt, wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Lose 1 Los
BA2.2 Restaurierung Fenster Türen denkmalgeschützt - TW
Das Gebäude Haus A der München Klinik Schwabing (Baujahr 1926-28) steht unter Denkmalschutz. Es sollen ca. 209 bauzeitliche Koppelfenster und Fenstertüren (keine Kastenfenster), aufgeteilt in 13 Bautenstände für Fenster und 5 Bautenstände für Fenstertüren (gesamt 18 Bautenstände) sowie 109 bauzeitliche Innentüren (Türblätter und Blockzargen), aufgeteilt in 6 typologische Varianten (T1 V1 bis T1 V6) fachgerecht saniert und energetisch ertüchtigt werden. Nach Maßgabe der vom Auftraggeber beantragten denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis (Art. 6 BayDSchG) und den Vorgaben des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) sind alle bauzeitlichen Elemente zwingend restauratorisch zu erhalten. Mit dem Angebot ist dazu ein detailliertes Sanierungskonzept einzureichen. Im Rahmen einer verifizierenden Teststellung während des Verfahrens soll ein Musterfenster erstellt werden, um das eingereichte Sanierungskonzept zu überprüfen.
- CPV-Code
- 45000000
Eignungskriterien 5 Einträge
Berufshaftpflichtversicherung
Eigenerklärung des Bewerbers über eine bestehende Haftpflichtversicherung zu verfügen 1. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 5.000.000,00 EUR für Personenschäden und 2. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 3.000.000,00 EUR für sonstige Schäden einschließlich Umweltschäden, 3. wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssummen pro Kalenderjahr betragen muss, bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Der Versicherungsschutz muss im Auftragsfall auch Tätigkeits- und Bearbeitungsschäden sowie Schäden an in Obhut genommenen Sachen umfassen, insbesondere an den ausgebauten historischen Fensterflügeln, Türblättern und Beschlägen während Transport, Lagerung und Werkstattbearbeitung Im Falle von geringeren Versicherungssummen und/oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als vorstehend unter Ziffer 1 bis 3 genannt, hat der Bewerber zu erklären, dass er über eine Haftpflichtversicherung verfügt und diese im Auftragsfall an die vorstehenden Anforderungen unter Ziffer 1 bis 3 anpassen wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Den Versicherungsnachweis (Bestätigung des Versicherungsunternehmens) verlangt der Auftraggeber erst von demjenigen Bieter, dessen Angebot für den Zuschlag vorgesehen ist.
Losbezug: LOT-0001
Durchschnittlicher Jahresumsatz
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (handwerkliche Restaurierung und energetische Ertüchtigung historischer Holzfenster und/oder Holztüren) des Bewerbers, jeweils der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025), jeweils in EUR netto. Mindestanforderung ist (1) ein durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Bewerbers von mindestens 2.000.000,00 EUR netto sowie (2) ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (handwerkliche Restaurierung und energetische Ertüchtigung historischer Holzfenster und/oder Holztüren) von mindestens 1.000.000,00 EUR netto, jeweils bezogen auf die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Besteht der Bewerber weniger als drei (3) Geschäftsjahre, sind die Umsätze der seit der Gründung abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Die Mindestanforderung bezieht sich in diesem Fall auf den Durchschnitt dieser Geschäftsjahre. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (handwerkliche Restaurierung und energetische Ertüchtigung historischer Holzfenster und/oder Holztüren) des Bewerbers. Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung.
Losbezug: LOT-0001
Referenzen über vergleichbare Bauleistungen
Eigenerklärung des Bewerbers/ der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft über ausgeführte Referenzprojekte nach folgender Maßgabe, jeweils mit Angabe - bei Bewerbergemeinschaften: des Namens des Unternehmens, das das Referenzprojekt durchgeführt hat, - der Rolle des Bewerbers/ des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft in dem Referenzprojekt, - der Projektbezeichnung und Projektbeschreibung, - der beauftragten und erbrachten Leistungen des Bewerbers/ des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, - des Auftragswerts dieser beauftragten und erbrachten Leistungen, - des Zeitraums der Leistungserbringung dieser beauftragten und erbrachten Leistungen, - des Namens und der Anschrift des Auftraggebers des Referenzprojektes (nicht eines externen Dritten) und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Als Eignungskriterium gefordert sind mindestens drei (3) (Mindestanforderung), höchstens fünf (5) ausgeführte Referenzaufträge des Bewerbers über an ihn beauftragte und von ihm erbrachte Leistungen, die jeweils alle folgenden zwei (2) Mindestanforderungen erfüllen (Referenzprojekte): 1. Der Bewerber war im Rahmen des Referenzprojekts mit der handwerklichen Restaurierung und der energetischen Ertüchtigung (Ertüchtigung der Glas-ebene und/oder Einbau einer Dichtungsebene) von historischen Holzfenstern und/oder Holztüren an denkmalgeschützten Gebäuden beauftragt und hat diese Leistung, ggf. unter Einbeziehung von Unterauftragnehmern, vollständig erbracht. 2. Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Teilnahmeanträge in diesem Verfahren: Das Referenzprojekt muss im Zeitraum 01.08.2021 bis zum Fristablauf zur Abgabe der Teilnahmeanträge fertig gestellt worden sein (das Referenzprojekt kann vorher begonnen worden sein). Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Anforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden. Es werden nur die vom Bewerber in der Anlage zum Formblatt Nichtvorliegen von Ausschlussgründen/Eignung (Anlage TW_2 (a)) an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt. Hinsichtlich der weiteren an die Referenzen gestellten Anforderungen und der geforderten Form der Referenz-angaben wird auf die Angaben in der Anlage zum Formblatt Nichtvorliegen von Ausschlussgründen/Eignung (Anlage TW_2 (a)) verwiesen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Losbezug: LOT-0001
Eintragung in ein Berufsregister
Eigenerklärung des Bewerbers über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister seines Sitzstaates sowie - soweit einschlägig - über die Eintragung in die Handwerksrolle für das Tischler-/Schreinerhandwerk (§ 6a EU Nr. 1 VOB/A). Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied abzugeben, das entsprechende Leistungen ausführt. Den Registerauszug verlangt der Auftraggeber erst von demjenigen Bieter, dessen Angebot für den Zuschlag vorgesehen ist.
Losbezug: LOT-0001
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Eigenerklärung des Bewerbers, - dass er über eine eigene oder ihm dauerhaft zur Verfügung stehende klimatisierte Restaurierungswerkstatt verfügt, in der die Werkstattarbeiten (insbesondere Entlackung, Holzergänzung, Oberflächenaufbau) parallel an mehreren Elementen (Fenster, Türen) ausgeführt werden können, unter Angabe von Standort und Kapazität, und - dass in seinem Betrieb die für die Bearbeitung und Entfernung alter, insbesondere bleihaltiger Beschichtungen erforderliche Sachkunde nach den einschlägigen Technischen Regeln für Gefahrstoffe vorhanden ist und die ordnungsgemäße Entsorgung der anfallenden Abfälle sichergestellt wird. Die Anforderungen tragen dem Umstand Rechnung, dass die Leistungen an schadstoffbelasteten bauzeitlichen Bauteilen zu erbringen sind und auf dem Gelände abseits von Haus A weiterhin Klinikbetrieb herrscht. Bei Bewerbergemeinschaften und im Fall der Eignungsleihe genügt es, wenn die Anforderungen von demjenigen Unternehmen erfüllt werden, das die betreffenden Leistungen ausführt.
Losbezug: LOT-0001
Zuschlagskriterien 3 Einträge
Qualität
30 %Auftragsbezogenes Sanierungskonzept (30%) Der Bieter hat mit dem Angebot ein "Auftragsbezogenes Sanierungskonzept" zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Das Sanierungskonzept unterteilt sich in die nachstehend benannten drei Unterkriterien (aa-cc). Insofern wird auf die Bauteilkartierung, die Typenblätter der Fenster und Türen, die Berichte zur Gebäudeschadstoffuntersuchung und die Ortsbesichtigung hingewiesen. aa) Konzept Fenster und Außentüren (19%) Der auftragsgegenständliche Bestand beinhaltet ca. 209 bauzeitliche Koppel- bzw. Verbundfenster und Fenstertüren (keine Kastenfenster), aufgeteilt in 13 Bautenstände für Fenster und 5 Bautenstände für Fenstertüren, d.h. gesamt 18 Bautenstände. Der Bieter erstellt für jeden der 18 Bautenstände einen detaillierten handwerklichen Sanierungsvorschlag, der als direkte Ausführungsvorlage für die spätere Werkstattarbeit dient. Hierzu hat der Bieter in seinem Konzept mindestens die nachfolgenden Aspekte für jeden einzelnen Bautenstand darzustellen: - Energetische Ertüchtigung: Details siehe Vergabeunterlagen . - Restaurierung Holz/Oberfläche: Details siehe Vergabeunterlagen - Beschläge & Verschattung: Details siehe Vergabeunterlagen. - Bestandserhalt: Details siehe Vergabeunterlagen bb) Konzept Innentüren (6%) Der Bestand beinhaltet 109 bauzeitliche Innentüren, aufgeteilt in 6 typologische Varianten (T1 V1 bis T 1 V6). Für jede der 6 Varianten ist ein Instandsetzungs- und Rückbaukonzept zu erarbeiten. Hierzu hat der Bieter in seinem Konzept mindestens die nachfolgenden Aspekte für jede einzelne Variante darzustellen: - Technische Instandsetzung: Details siehe Vergabeunterlagen - Rückbau & Rekonstruktion: Details siehe Vergabeunterlagen - Dichtungstechnik: Details siehe Vergabeunterlagen - Restaurierung Holz/Oberfläche: Details siehe Vergabeunterlagen cc) Konzept strategische Durchführung der auftragsgegenständlichen Arbeiten (5%) Die Sanierung umfasst die ca. 209 Fenster und Fenstertüren (18 Bautenstände) sowie die 109 Innentüren (6 Varianten) des Hauses A. Im Haus A selbst findet während der Ausführung kein Klinikbetrieb statt. Allerdings ist in den Fluren mit kreuzendem Klinikverkehr zu rechnen. In den übrigen Gebäuden der München Klinik Schwabing läuft der Klinikbetrieb parallel weiter. Der Bieter erstellt auf Grundlage der Bauteilkartierung, der Typenblätter, des Berichts zur Gebäudeschadstoffuntersuchung und der Ortsbesichtigung ein Konzept über die strategische Durchführung der auftragsgegenständlichen Arbeiten. Darin legt er dar, wie er die Leistungen organisiert, in welcher zeitlichen Abfolge er sie erbringt und wie er sicherstellt, dass sämtliche Leistungen innerhalb des Ausführungszeitraums von 15 Monaten vollständig erbracht werden. Hierzu hat der Bieter in seinem Konzept mindestens die nachfolgenden Aspekte darzustellen: - Vorgehensweise und Bauabschnitte: Details siehe Vergabeunterlagen. - Zeitliche Abfolge: Details siehe Vergabeunterlagen - Kapazitäten und Ressourcen: Details siehe Vergabeunterlagen - Temporärer Verschluss der Öffnungen: Details siehe Vergabeunterlagen - Terminsicherung und Steuerung: Details siehe Vergabeunterlagen dd) Bewertung Die Konzepte gemäß B.III.3.b)aa) und bb)müssen für jeden Bautenstand bzw. jede Variante fachgerecht, in sich widerspruchsfrei und unmittelbar verwendbar sein, den Vorrang von Erhalt und Reparatur gegenüber Erneuerung durchgängig belegen, die Reversibilität und Materialgerechtigkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen nachvollziehbar begründen und die Eingriffe in die bauzeitliche Substanz auf das denkmalfachlich und technisch erforderliche Mindestmaß beschränken. Der Auftraggeber erwartet hier eine nachvollziehbare und spezifische Darstellung, die erkennen lässt, wie der Auftragnehmer die Einhaltung dieser Vorgaben möglichst weitgehend sicherstellen wird. Das Konzept muss auf das Haus A bezogen, durchführbar und in sich widerspruchsfrei sein und mit den Konzepten nach B.III.3.b)aa)und bb) dem Preisblatt sowie dem Verzeichnis Unterauftragnehmerleistungen übereinstimmen. Der Auftraggeber erwartet hier eine nachvollziehbare und ganzheitliche Darstellung, die erkennen lässt, wie der Auftragnehmer die vertragsgegenständlichen Leistungen unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten durchführen wird, um den Leistungserfolg organisatorisch und terminlich möglichst sicher umzusetzen. Die vorgenannten Inhalte, Anforderungen und Erwartungen haben bei der Bewertung der vorgenannten Konzepte jeweils eine identische Bedeutung. Der Auftraggeber wertet die Angebotsinhalte je Konzept gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander. Im Falle der Auftragserteilung ist der Bieter verpflichtet, die Leistungen entsprechend dem von ihm eingereichten auftragsbezogenen Sanierungskonzept zu erbringen. Der Auftraggeber legt die Unterkonzepte des Bestbieters für die Fenster und Außentüren sowie die Innentüren (B.III.3.b)aa) und bb)) nach Maßgabe der Ziffer B.I.3 der unteren Denkmalschutzbehörde vor.
Losbezug: LOT-0001
Qualität
10 %Der Bieter hat mit dem Angebot das Formblatt - "Angaben zum Bauleiter/Chefrestaurator" (Anlage AV_3) zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Darin hat der Bieter die Eigenerklärung abzugeben, dass der von ihm für das Projekt einzusetzende Bauleiter bzw. Chefrestaurator folgende Mindestanforderung erfüllt: - Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Chefrestaurator oder Bauleiter im Bereich Sanierung von Denkmälern. - Berufliche Qualifikation eines Meisters im Tischlerhandwerk, eines geprüften Restaurators im Tischlerhandwerk, eines Diplom-Restaurators (FH/Univ.), eines Hochschulabschlusses in Konservierung und Restaurierung oder vergleichbare berufliche Qualifikation. Für die Bewertung im Zuschlagskriterium Nr. 2 hat der Bieter in Anlage AV_3 die berufliche Qualifikation des benannten Bauleiters/Chefrestaurators sowie die Dauer seiner Berufserfahrung bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude (in vollen Jahren, mit Angabe der wesentlichen Projekte, Funktionen und Zeiträume) anzugeben und durch Lebenslauf sowie Qualifikationsnachweise (z. B. Meisterbrief, Abschluss als Restaurator) zu belegen. Maßgeblich ist der Stand bei Ablauf der jeweiligen Angebotsfrist. Die Bewertung erfolgt nach dem Bewertungsmaßstab für das Zuschlagskriterium Nr. 2 (Ziffer B.III.8). Der benannte Bauleiter/Chefrestaurator ist im Auftragsfall tatsächlich einzusetzen. Ein Austausch ist nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers und nur durch eine Person zulässig, die die Mindestanforderungen dieser Ziffer erfüllt und nach dem Bewertungsmaßstab des Zuschlagskriteriums Nr. 2 mindestens dieselbe Punktzahl erreicht. Die entsprechende vertragliche Regelung enthält der Vertrag.
Losbezug: LOT-0001
Preis
60 %Der Bieter hat mit dem Angebot einen Wertungsgesamtpreis brutto zu benennen und hierzu - das ausgefüllte Preisblatt (Anlage AV_11) sowie - Angaben zur Preisermittlung entsprechend den VHB Bayern Formblättern 221 oder 222 (Anlage AV_4) zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Der Wertungsgesamtpreis brutto muss sämtliche Kosten des Auftragnehmers abdecken. Der Wertung werden ausschließlich die angebotenen Preise zugrunde gelegt. Eine Fortschreibung der Preise auf den Zeitpunkt des Zuschlags nach Maßgabe des Vertrags (vgl. Ziffer B.I.23) bleibt bei der Wertung außer Betracht. Für diejenigen Leistungen, deren Umfang vom Erhaltungszustand des jeweiligen Bauteils abhängt (insbesondere Holzergänzungen und Vierungen, partieller Holzersatz, Entlackungsaufwand, Beschlagergänzungen), sieht das Preisblatt Einheitspreise auf Grundlage der Bauteilkartierung vor. Die im Preisblatt vorgegebenen Mengenansätze - auch für nach Aufwand abzurechnende Positionen (z. B. Pos. 1.4 Holzersatz) - sind für die Ermittlung des Wertungsgesamtpreises verbindlich; abweichende Mengenansätze der Bieter sind unzulässig. Eine Vergütung erfolgt nach den tatsächlich ausgeführten Mengen zu den angebotenen Einheitspreisen. Die Motorisierung der Rollläden (Preisblatt Pos. 1.10) ist als Option ausgeschrieben. Sie wird mit dem angebotenen Preis in den Wertungsgesamtpreis eingerechnet. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Option bis spätestens 3 Monate nach Zuschlag ganz oder für einzelne Bauabschnitte durch einseitige Erklärung in Textform abzurufen; die angebotenen Einheitspreise sind für diesen Zeitraum bindend. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf der Option besteht nicht; im Fall des Nichtabrufs stehen ihm keine Ansprüche zu. Der Bieter erklärt sich mit Abgabe eines Angebots mit der oben unter B.I.23 geregelten Bindefrist einverstanden.
Losbezug: LOT-0001
Ausschlussgründe 1 Eintrag
Ausschlussgrund
1) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs. 1-3 GWB 2) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs. 4 GWB 3) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB 4) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes 5) Eigenerklärung zum Sanktionspaket Russland: Umsetzung von Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Art. 1 Ziff. 22 lit. a der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023