Ausschreibung

Aufbau einer gemeinsamen föderierten Identity- und Access-Management-Infrastruktur der Hamburger Hochschulen

Angebotsfrist

14. Sep 2026, 08:00

Geschätzter Wert

Nicht angegeben

CPV-Code

72000000

NUTS-Region

DE600

Zweck

Die Universität Hamburg (im Folgenden „UHH“) ist als Exzellenzuniversität mit mehr als 43.000 Studierenden und ca. 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und gleichzeitig eine der größten Ausbildungseinrichtungen Norddeutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnern. Sie produziert für den Standort – aber auch national und international – die zukunftsgerichteten gesellschaftlichen Güter Bildung, Erkenntnis und Austausch von Wissen unter dem Leitziel der Nachhaltigkeit. Die Präsidien der 6 Hamburger Hochschulen haben im April 2024 einen Letter of Intent zu einem gemeinsamen IT-Betrieb der Hamburger Hochschulen gezeichnet. Ziel ist hierbei die Gründung einer gemeinsamen Organisation, die durch die Hochschulen gesteuert wird und ihre Bedürfnisse versteht, bündelt, implementiert und qualitativ hochwertige IT-Dienste spezifisch für Wissenschaftseinrichtungen im gesamten Dienste-Spektrum bereitstellt. Es soll ein Dienstleistungszentrum aufgebaut und etabliert werden, welches das Ziel hat, Synergien zu schaffen und somit die digitalen Services effizienter, zielgerichteter und nutzendenzentrierter, umfangreicher und gleichzeitig mit besser Qualität und Absicherung gegen Cyberangriffe zur Verfügung zu stellen. Im Zuge dieses gemeinsamen IT-Betriebs ist es notwendig, eine gemeinsame, föderierte Identity- und Access-Management-Struktur (IAM) für die Hamburger Hochschulen zu schaffen. Das übergreifende Ziel ist die Bereitstellung von Diensten für alle Hamburger Hochschulen auf Grundlage von etablierten Föderationstechnologien. Jede Hochschule soll mit einem lokalen IAM-System ausgestattet werden und die dann technologiekompatiblen Systeme in eine gemeinsame, föderierte Identity- und Access-Landesinfrastruktur integriert werden. Die autoritative Verwaltung der Identitäten verbleibt dabei dezentral bei den einzelnen Einrichtungen- Ein zentrales Gesamtverzeichnis soll aufgebaut werden, um für den gemeinsamen Betrieb notwendige Personenattribute vorzuhalten. Solch eine föderierte Infrastruktur ermöglicht den Hochschulen die Teilnahme an gemeinsam bzw. zentral erbrachten Diensten (z. B. Cloud-, Kollaborations- und E-Learning-Diensten) und zugleich eine signifikante Erhöhung der Sicherheit der Zugänge, da durchgängig moderne, offene Standards wie SAML, OpenID Connect (OIDC), SCIM und FIDO2 implementiert werden sollen. Für eine organisationsunabhängige, einheitliche und dauerhafte Identifikation der Nutzenden, z.B. auch bei einem Wechsel zwischen Hochschulen, soll der bundesweite Föderationsdienst des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-AAI) einschließlich des Dienstes eduID zugrunde gelegt werden. Die gemeinsame Landesföderation ist dabei als Subföderation innerhalb der DFN-AAI angedacht, um über einen einheitlichen Attributsatz hinaus hochschulübergreifende Abstimmungen zu ermöglichen. Das Vorhaben hat das Ziel, diese gemeinsame föderierte IAM-Landesinfrastruktur zu konzipieren, aufzubauen und in den Regelbetrieb zu überführen. Eine spätere Einbeziehung weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen in Hamburg ist dabei nicht ausgeschlossen.

Lose 1 Los
Los 1

Aufbau einer gemeinsamen föderierten Identity- und Access-Management-Infrastruktur der Hamburger Hochschulen

Kennung 04a65cf8-6876-477b-961a-f3a9383d4b1a

Die Universität Hamburg (im Folgenden „UHH“) ist als Exzellenzuniversität mit mehr als 43.000 Studierenden und ca. 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und gleichzeitig eine der größten Ausbildungseinrichtungen Norddeutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnern. Sie produziert für den Standort – aber auch national und international – die zukunftsgerichteten gesellschaftlichen Güter Bildung, Erkenntnis und Austausch von Wissen unter dem Leitziel der Nachhaltigkeit. Die Präsidien der 6 Hamburger Hochschulen haben im April 2024 einen Letter of Intent zu einem gemeinsamen IT-Betrieb der Hamburger Hochschulen gezeichnet. Ziel ist hierbei die Gründung einer gemeinsamen Organisation, die durch die Hochschulen gesteuert wird und ihre Bedürfnisse versteht, bündelt, implementiert und qualitativ hochwertige IT-Dienste spezifisch für Wissenschaftseinrichtungen im gesamten Dienste-Spektrum bereitstellt. Es soll ein Dienstleistungszentrum aufgebaut und etabliert werden, welches das Ziel hat, Synergien zu schaffen und somit die digitalen Services effizienter, zielgerichteter und nutzendenzentrierter, umfangreicher und gleichzeitig mit besser Qualität und Absicherung gegen Cyberangriffe zur Verfügung zu stellen. Im Zuge dieses gemeinsamen IT-Betriebs ist es notwendig, eine gemeinsame, föderierte Identity- und Access-Management-Struktur (IAM) für die Hamburger Hochschulen zu schaffen. Das übergreifende Ziel ist die Bereitstellung von Diensten für alle Hamburger Hochschulen auf Grundlage von etablierten Föderationstechnologien. Jede Hochschule soll mit einem lokalen IAM-System ausgestattet werden und die dann technologiekompatiblen Systeme in eine gemeinsame, föderierte Identity- und Access-Landesinfrastruktur integriert werden. Die autoritative Verwaltung der Identitäten verbleibt dabei dezentral bei den einzelnen Einrichtungen- Ein zentrales Gesamtverzeichnis soll aufgebaut werden, um für den gemeinsamen Betrieb notwendige Personenattribute vorzuhalten. Solch eine föderierte Infrastruktur ermöglicht den Hochschulen die Teilnahme an gemeinsam bzw. zentral erbrachten Diensten (z. B. Cloud-, Kollaborations- und E-Learning-Diensten) und zugleich eine signifikante Erhöhung der Sicherheit der Zugänge, da durchgängig moderne, offene Standards wie SAML, OpenID Connect (OIDC), SCIM und FIDO2 implementiert werden sollen. Für eine organisationsunabhängige, einheitliche und dauerhafte Identifikation der Nutzenden, z.B. auch bei einem Wechsel zwischen Hochschulen, soll der bundesweite Föderationsdienst des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-AAI) einschließlich des Dienstes eduID zugrunde gelegt werden. Die gemeinsame Landesföderation ist dabei als Subföderation innerhalb der DFN-AAI angedacht, um über einen einheitlichen Attributsatz hinaus hochschulübergreifende Abstimmungen zu ermöglichen. Das Vorhaben hat das Ziel, diese gemeinsame föderierte IAM-Landesinfrastruktur zu konzipieren, aufzubauen und in den Regelbetrieb zu überführen. Eine spätere Einbeziehung weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen in Hamburg ist dabei nicht ausgeschlossen.

CPV-Code
72000000
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Eignungskriterien 1 Eintrag

Sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Gemäß § 56 VgV. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten. Für die Eignung des Auftragnehmers sind die Angaben in der Unterlage Erklärungen über die Eignung und Auftragsdurchführung verpflichtend auszufüllen und zu beachten, diese beinhalten u. A.: a) Eignung zur Berufsausübung: Angaben zur Präqualifizierung und/ oder Angaben für Register abfragen aus dem Gewerbezentralregister bzw. aus dem Register zum Schutz des fairen Wettbewerbs; Angaben zur Fachkunde z. B. über Eintragungen in das Berufs-oder Handelsregister. b) Eignung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit: Erklärung über die zur Leistungsausführung erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten zu verfügen und auf Verlangen geeignete Unterlagen als Nachweis vorzulegen; Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. c)Eignung zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit: Erklärung über die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie über ausreichend Erfahrung zu verfügen, um den Auftrag in der geforderten Qualität auszuführen; Referenzen über vergleichbare Leistungen

Losbezug: 04a65cf8-6876-477b-961a-f3a9383d4b1a

Zuschlagskriterien 2 Einträge

Preis

30 %

Losbezug: 04a65cf8-6876-477b-961a-f3a9383d4b1a

Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog

70 %

Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.

Losbezug: 04a65cf8-6876-477b-961a-f3a9383d4b1a

Ausschlussgründe 1 Eintrag

Ausschlussgrund

Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A