Angebotsfrist
04. Dez 2026, 09:00
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
CPV-Code
71300000
NUTS-Region
DE232
Zweck
Das bestehende Hortgebäude auf dem Gelände der Grundschule Prüfening in der Killermannstraße 49a stammt aus den 1980er Jahren, bietet Platz für zwei Gruppen und entspricht nicht mehr dem zukünftigen Bedarf sowie den heutigen pädagogischen und baulichen Anforderungen. Daher soll es abgebrochen und durch einen sechsgruppigen Kinderhort in Holzmodulbauweise mit 150 Betreuungsplätzen ersetzt werden. Während der Bauzeit sichert eine Containeranlage für drei Gruppen auf dem Schulgelände den laufenden Betrieb. Ziel ist ein modernes, funktionales und pädagogisch hochwertiges Gebäude mit hoher Aufenthaltsqualität, Flexibilität, Barrierefreiheit und einer engen Verbindung von Innen- und Außenbereichen. Die Vergabe der Objektplanung erfolgt europaweit im VgV-Verfahren. Nach Eignungsprüfung werden die fünf bestbewerteten Büros zur Angebotsabgabe eingeladen. Die Bauleistung wird auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung an einen Generalunternehmer vergeben, der Ausführungsplanung, Fertigung, Montage und Gewerke-Koordination übernimmt. Der beauftragte Planer begleitet die Bauausführung durch Qualitätskontrollen, Baustellenbegehungen und fachliche Beratung Die Beauftragung des Auftragnehmers erfolgt stufenweise.
Verfahren
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die “Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Angebotes abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden.
Lose 1 Los
62-2026-789-EF - Planungsleistung Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Paragraph 33 ff. i. V. m. Anlage 10 HOAI 2021
Kennung 62-2026-789-EF
Das bestehende Hortgebäude auf dem Gelände der Grundschule Prüfening in der Killermannstraße 49a stammt aus den 1980er Jahren, bietet Platz für zwei Gruppen und entspricht nicht mehr dem zukünftigen Bedarf sowie den heutigen pädagogischen und baulichen Anforderungen. Daher soll es abgebrochen und durch einen sechsgruppigen Kinderhort in Holzmodulbauweise mit 150 Betreuungsplätzen ersetzt werden. Während der Bauzeit sichert eine Containeranlage für drei Gruppen auf dem Schulgelände den laufenden Betrieb. Ziel ist ein modernes, funktionales und pädagogisch hochwertiges Gebäude mit hoher Aufenthaltsqualität, Flexibilität, Barrierefreiheit und einer engen Verbindung von Innen- und Außenbereichen. Die Vergabe der Objektplanung erfolgt europaweit im VgV-Verfahren. Nach Eignungsprüfung werden die fünf bestbewerteten Büros zur Angebotsabgabe eingeladen. Die Bauleistung wird auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung an einen Generalunternehmer vergeben, der Ausführungsplanung, Fertigung, Montage und Gewerke-Koordination übernimmt. Der beauftragte Planer begleitet die Bauausführung durch Qualitätskontrollen, Baustellenbegehungen und fachliche Beratung Die Beauftragung des Auftragnehmers erfolgt stufenweise.
- CPV-Code
- 71300000
Eignungskriterien 4 Einträge
Referenzen über vergleichbare Bauleistungen
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien – siehe: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=305520 Bei den nachfolgenden Referenzen handelt es sich nicht um Eignungskriterien, sondern um zusätzliche optionale Referenzen, mit denen Punkte im Teilnahmewettbewerb erzielt werden können. Die fünf Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden in die Angebotsphase überführt. Innerhalb einer Referenz gibt es nur Punkte, wenn alle zugehörigen Anforderungen vollständig erfüllt werden (es werden keine Teilpunkte vergeben). Referenz R 1 o R 1a: Nachweis über Architektenleistungen nach HOAI (wenigstens Leistungsphase 2-4 und 5-8 teilweise) vergleichbarer Komplexität, HZ III für den Neubau oder die Erweiterung einer mehrgeschossigen Kindertageseinrichtung, anhand von einer geeigneten Referenz, in den letzten sieben Jahren abgeschlossen, Auftragswert mindestens 3,0 Mio. Euro netto (Kostengruppe 300 und 400 DIN 276) - 30 Punkte o R 1b: Zusatzbewertung, wenn Referenz in Holzelementbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad nachgewiesen werden kann - 5 Punkte Referenz R 2 o R 2: Nachweis über Architektenleistungen nach HOAI (wenigstens Leistungsphase 2-8) vergleichbarer Komplexität, HZ III, anhand von einer geeigneten Referenz in Holzbauweise in den letzten sieben Jahren abgeschlossen, Auftragswert mindestens 3,0 Mio. Euro netto (Kostengruppe 300 und 400 DIN 276) - 30 Punkte o R 2b: Zusatzbewertung, wenn Referenz in Holzmodulbauweise (Raummodule) nachgewiesen werden kann. - 5 Punkte Referenz R 3 o R 3: Nachweis über Architektenleistungen nach HOAI vergleichbarer Komplexität, HZ III, über die Durchführung einer teilfunktionalen Ausschreibung für ein Gebäude in Holzbauweise (Vergabe TU oder GU mit Planungsleistung), anhand von einer geeigneten Referenz, in den letzten sieben Jahren abgeschlossen, Auftragswert mindestens 3,0 Mio. Euro netto (Kostengruppe 300 und 400 DIN 276). Sollte es sich bei R 1 um einen Holzbau handeln, so kann die entsprechende Referenz 2-fach benannt werden - 20 Punkte Referenz R 4 o R 4: Nachweis über Architektenleistungen nach HOAI (wenigstens Leistungsphase 2-8) vergleichbarer Komplexität, HZ III, anhand von mindestens einer geeigneten Referenz, bei der Nachhaltigkeitsaspekte wesentlicher Bestandteil der Planung waren. Der Nachweis kann alternativ erfolgen durch 1. ein Gebäude mit einer Nachhaltigkeitszertifizierung (z. B. DGNB, BNB oder vergleichbar) oder 2. ein Bauvorhaben, bei dem ein lebenszyklusorientierter Planungsansatz (Life-Cycle-Costs, Ressourcen- und CO₂-Betrachtung oder vergleichbare Methoden) nachweislich Bestandteil der Planungsleistungen war. Die Referenz muss sich mind. in der Bauphase befinden - 20 Punkte Referenz R 5 o R 5a: Nachweis über einen erlangten Auftrag infolge eines VgVVerfahrens mit integrierter Planungsleistung eines öffentlichen Auftraggebers, oder eines über einen Planungswettbewerb nach RPW erlangten Auftrags, anhand von mindestens einer geeigneten Referenz. Nachzuweisen ist, dass die Beauftragung unmittelbar auf dem Wettbewerbsergebnis beruht. Die Beauftragung muss in den letzten sieben Jahren stattgefunden haben. - 20 Punkte o R 5b: Zusatzbewertung, wenn gleichzeitig durch eine der Referenzen R1 oder R2 nachgewiesen werden kann. - 5 Punkte Sollte das anbietende Unternehmen im Amtlichen Verzeichnis präqualifiziert sein, gelten alle im Präqualifizierungsverzeichnis hinterlegten Referenzen als mit dem Angebot eingereicht. Erfüllen diese die geforderten Kriterien inhaltlich nicht, ist eine Nachforderung weiterer, anderer Referenzen nicht möglich. Deshalb wird geraten, im Zweifelsfall die geforderten Referenzen physisch mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Sollten im Teilnahmeantrag keine Angaben gemacht worden sein, wird davon ausgegangen, dass keine Präqualifizierung vorliegt. Nimmt der Bieter in Hinblick auf die Kriterien für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die „Verpflichtungserklärung“ ist abzugeben (siehe Teilnahmebedingungen).
Losbezug: 62-2026-789-EF
Ausbildungs- und Berufsqualifikationen
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien – siehe: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=305520 Zusätzlich gelten folgende Mindestanforderungen zum Bearbeitungsteam: Berufsqualifikation Architekt*in nach §122 (2) GWB in Verbindung mit §75 VgV Nachweise zur Berufsqualifikation sind dem Angebot beizulegen Erklärung zur Anzahl der durchschnittlich beschäftigten technischen Mitarbeiter*innen in den letzten 3 Betriebsjahren (Technische Beschäftigte = Architekt/in, BA / MA / Dipl.-Ing. Architektur, Hochbautechniker o. vgl.). Mindestanforderung 4 technische Beschäftigte inklusive Inhaberin bzw. Inhaber Mind. ein eingetragenes Mitglied einer Architektenkammer gem. Art. 61(2) BayBO.
Losbezug: 62-2026-789-EF
Eintragung in ein Berufsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien – siehe: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=305520 - Angabe zu Registereintragungen, falls verpflichtend - Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
Losbezug: 62-2026-789-EF
Berufshaftpflichtversicherung
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien – siehe: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=305520 Nachweis über das Bestehen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe, von mindestens 3 Mio. Euro für Personenschäden und über 1 Mio. Euro für Sachschäden, durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung, bzw. Bestätigung der Erfüllung im Auftragsfall.
Losbezug: 62-2026-789-EF
Zuschlagskriterien 2 Einträge
Preis
9 %Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/305520
Losbezug: 62-2026-789-EF
Qualität
91 %Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/305520 Auf Grundlage der Beschreibung der Aufgabenstellung, des Raumbuches, sowie der zur Verfügung gestellten Planungsunterlagen, ist im Rahmen der integrierten Planungsleistung ein Planungskonzept, zur Klärung der wesentlichen Vorentwurfsgedanken, zu erstellen, das jedem Teilnehmer vergütet wird. Übersichtsplan M 1:2000 Die Darstellung soll als Schwarzplan die Einbettung der Planung im städtebaulichen Umfeld und die Erschließung der Maßnahme aufzeigen. Lageplan M 1:500 Alle Gebäudeteile mit Dachaufsicht und mit Angabe der jeweiligen Geschossigkeit, mit Aussage über die Flächen für die Erschließung (PKW, Feuerwehr, Fußgänger, Radfahrer), Flächen für die oberirdisch geplanten Stellplätze (Beh-STP und Fahrräder), Darstellung der Außenanlagen (Flächennachweis) Grundrisse, Ansichten, Schnitte M 1: 200 Alle Grundrisse der geplanten Gebäude, sowie alle für das Verständnis der Planung erforderlichen Ansichten und Schnitte. Im Erdgeschoß sind die äußeren Erschließungen und die wesentlichen Grundzüge der Freiflächen darzustellen. Raumbezeichnungen und Raumnummern sind unmittelbar in die Grundrisse einzutragen. Schnitte und Ansichten müssen den ursprünglich vorhandenen (strichliert) sowie den geplanten Verlauf der Geländeoberkante zeigen. Bei den Ansichten sind eventuell erforderliche technische Dachaufbauten mit darzustellen. Modell M 1:500 Das abzugebende Massenmodell des Baugrundstückes soll neben der Darstellung des Baukörpers auch die umliegenden Grünstrukturen aufzeigen. Berechnung des Bruttorauminhaltes und der Bruttogeschossfläche nach DIN 277 Berechnung des BRI und der BGF, einzeln für jedes Geschoss und in der Summe aller Geschosse, sowie getrennt nach Regelfall (R) und Sonderfall (S) des Planungsvorschlages. Flächenberechnung nach DIN 277 Folgende Flächen sind in leicht prüfbarer Weise unter Beifügung maßstäblicher Berechnungsskizzen, dwg-Dateien oder Pläne zu ermitteln: • NF Nutzfläche (NF 1-6 sowie NNF 7) • VF Verkehrsfläche Folgende Verhältniswerte sind aus den oben genannten Berechnungen zu ermitteln: • BRI (R) / BGF (R) • BRI (R) / NUF 1-6 Für die Berechnungen gelten die im Punkt Grundrisse, Ansichten, Schnitte M 1:200 gemachten Angaben. Alle Berechnungen sind in leicht prüfbarer Weise unter Beifügung maßstäblicher Berechnungsskizzen oder Pläne zu erstellen und als eingefärbte Polygone in Grundrissskizzen aufzustellen und abzugeben. Allgemeine Erläuterungen max. 1 Seite DIN A4 Erläuterungen in textlicher Form mit Hinweisen auf: o Überlegungen zur städtebaulichen und quartiersbezogenen Einbindung des Bauvorhabens o Überlegungen zu gestalterischen Ansätzen, o Überlegungen zur funktionalen Umsetzung und Erschließung, o Überlegungen zum Raumbuch und dessen Umsetzung, o Überlegungen zur Nachhaltigkeit, Materialwahl und Brandschutz, o Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit des Entwurfes, im Bau und Unterhalt, o Überlegungen zur energetischen Konzeption Kosteneinschätzung Auf Grundlage der erstellten Flächenberechnungen ist für das erstellte Entwurfskonzept eine erste Kosteneinschätzung der Kostengruppen 300 und 400 auf eigenen Erfahrungswerten oder Kennzahlen in nachvollziehbarer Form beizulegen. Die eingereichten Arbeiten der integrierten Planungsleistung werden nach erfolgter Vorprüfung durch eine Beurteilungskommission bezüglich der Erfüllung der nachfolgenden Kriterien bewertet und mit Punkten versehen. Die Wertung erfolgt im Vergleich zu den Mitbewerbern und/oder zum üblichen Standard der Stadt Regensburg. Zu jeder Arbeit wird eine schriftliche Wertungsbeurteilung erstellt. Hierbei sind maximal 150 Punkte zu erreichen. Die Punkte setzen sich wie folgt zusammen: o Städtebauliche Qualität 15 Punkte o Architektonische und gestalterische Qualität 30 Punkte o Erschließung, Funktionalität 15 Punkte o Erfüllung Raum- und Funktionsprogramm und Umsetzung des pädagogischen Konzeptes 30 Punkte o Nachhaltigkeit des Gesamtkonzepts, sowie der Mittel- und Materialwahl 20 Punkte o Wirtschaftlichkeit, Bauökonomie in Betrieb und Unterhalt 20 Punkte o Energetisches Konzept 20 Punkte Maximale Punktzahl integrierte Planungsleistung 150 Punkte
Losbezug: 62-2026-789-EF
Ausschlussgründe 1 Eintrag
Ausschlussgrund
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.