Ausschreibung

Stadt Eichstätt Neubau der Feuerwache

Angebotsfrist

16. Sep 2026, 07:00

Geschätzter Wert

1.031.975 EUR

CPV-Code

71300000

NUTS-Region

DE219

Zweck

Die Große Kreisstadt Eichstätt plant am Standort „Freiwasser“ den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eichstätt. Gegenstand der Vergabe sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen: • KG 440 Starkstromanlagen • KG 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen • KG 460 Förderanlagen • KG 480 Gebäude- und Anlagenautomation Die Maßnahme umfasst den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Fahrzeughalle, Schulungs- und Verwaltungsbereichen, Werkstätten, Atemschutzwerkstatt, Waschhalle, Lagerflächen und Außenanlagen. Die geplante BGF beträgt ca. 2.170 m². Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Nutzung als kritische Infrastruktur mit Anforderungen an Ausfallsicherheit, Notstromversorgung, Alarmierungs- und Kommunikationssysteme sowie feuerwehrspezifische Betriebsabläufe. Vorgesehen sind insbesondere Anlagen zur Sicherheitsbeleuchtung, Notstromversorgung, strukturierte Daten- und Kommunikationsnetze, Funk- und Alarmierungstechnik, Brandmeldeanlagen sowie gebäude- und anlagentechnische Steuerungen. Für den zweigeschossigen Gebäudeteil ist zudem eine Aufzugsanlage vorgesehen. Bei der Notstromversorgung soll geprüft werden, ob diese während der Laufzeiten im Zuge der regelmäßigen Wartung auch in das Haus einspeisen kann. Die technische Gebäudeausrüstung soll insgesamt funktional, wirtschaftlich und wartungsarm ausgeführt werden. Angestrebt wird ein robuster technischer Standard mit möglichst einfacher und betriebssicherer Gebäudeautomation („Low-Tech“-Ansatz), soweit dies mit den Anforderungen an Betriebssicherheit und Feuerwehrtechnik vereinbar ist. Lüftungsanlagen sollen weitestgehend minimiert werden. Sie sollen nur in Räume mit potentiell hoher Luftfeuchtigkeit oder sensiblen technischen Anlagen, wie Umkleiden, Innentoiletten, Atemschutzwerkstatt, Schlauchpflegeraum, Kleiderkammer oder Fitnessraum eingebaut werden. Aufgrund der Lage am Freiwasser sind Anforderungen an Hochwasser- und Betriebsschutz planerisch zu berücksichtigen. Vorgesehener Projektablauf (vorläufig): • Planungsbeginn: IV. Quartal 2026 • Einreichung Bauantrag: III. Quartal 2027 • Ausschreibung der Bauleistungen: ab I. Quartal 2028 • Voraussichtlicher Baubeginn: III. Quartal 2028 • Voraussichtliche Fertigstellung/Inbetriebnahme: Ende 2030 Vergeben werden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI stufenweise. Die Beauftragung erfolgt für die Leistungsphasen 1-9 stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht.

Lose 1 Los
Los 1

Stadt Eichstätt Neubau der Feuerwache

Kennung 26/96

Die Große Kreisstadt Eichstätt plant am Standort „Freiwasser“ den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eichstätt. Gegenstand der Vergabe sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen: • KG 440 Starkstromanlagen • KG 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen • KG 460 Förderanlagen • KG 480 Gebäude- und Anlagenautomation Die Maßnahme umfasst den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Fahrzeughalle, Schulungs- und Verwaltungsbereichen, Werkstätten, Atemschutzwerkstatt, Waschhalle, Lagerflächen und Außenanlagen. Die geplante BGF beträgt ca. 2.170 m². Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Nutzung als kritische Infrastruktur mit Anforderungen an Ausfallsicherheit, Notstromversorgung, Alarmierungs- und Kommunikationssysteme sowie feuerwehrspezifische Betriebsabläufe. Vorgesehen sind insbesondere Anlagen zur Sicherheitsbeleuchtung, Notstromversorgung, strukturierte Daten- und Kommunikationsnetze, Funk- und Alarmierungstechnik, Brandmeldeanlagen sowie gebäude- und anlagentechnische Steuerungen. Für den zweigeschossigen Gebäudeteil ist zudem eine Aufzugsanlage vorgesehen. Bei der Notstromversorgung soll geprüft werden, ob diese während der Laufzeiten im Zuge der regelmäßigen Wartung auch in das Haus einspeisen kann. Die technische Gebäudeausrüstung soll insgesamt funktional, wirtschaftlich und wartungsarm ausgeführt werden. Angestrebt wird ein robuster technischer Standard mit möglichst einfacher und betriebssicherer Gebäudeautomation („Low-Tech“-Ansatz), soweit dies mit den Anforderungen an Betriebssicherheit und Feuerwehrtechnik vereinbar ist. Lüftungsanlagen sollen weitestgehend minimiert werden. Sie sollen nur in Räume mit potentiell hoher Luftfeuchtigkeit oder sensiblen technischen Anlagen, wie Umkleiden, Innentoiletten, Atemschutzwerkstatt, Schlauchpflegeraum, Kleiderkammer oder Fitnessraum eingebaut werden. Aufgrund der Lage am Freiwasser sind Anforderungen an Hochwasser- und Betriebsschutz planerisch zu berücksichtigen. Vorgesehener Projektablauf (vorläufig): • Planungsbeginn: IV. Quartal 2026 • Einreichung Bauantrag: III. Quartal 2027 • Ausschreibung der Bauleistungen: ab I. Quartal 2028 • Voraussichtlicher Baubeginn: III. Quartal 2028 • Voraussichtliche Fertigstellung/Inbetriebnahme: Ende 2030 Vergeben werden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI stufenweise. Die Beauftragung erfolgt für die Leistungsphasen 1-9 stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht.

CPV-Code
71300000
Angebotsfrist
16. Sep 2026, 07:00
Geschätzter Wert
1.031.975 EUR
Angebot einreichen
Eignungskriterien 7 Einträge

Durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz

"durchschnittlicher spezifischer Umsatz (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen auf Planungsleistungen beim Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 der Gruppe ""Ausbildung/Wissenschaft/Forschung"" oder ""Büro/Verwaltung/Staat/Kommune"" im Sinne der Anlage 10.2 zur HOAI MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM: ja, mindestens 50.000 EUR spezifischer Jahresumsatz; liegt dieser nicht vor, wird die Bewerbung sofort ausgeschlossen.

Losbezug: 26/96

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl

Personalstärke des Bewerbers für PLANER (nur Ingenieure sowie Meister Elektro sowie staatlich geprüfter Techniker ELT), berechnet nach Vollzeitäquivalenten (Ein Vollzeitäquivalent beträgt 38 h/Woche; zwei Personen mit einmal 18 und einmal 20 Stunden/Woche ergeben also ein Vollzeitäquivalent) (Doppelnennung mit Ziffer 3 möglich) MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM: ja, mind. 2 Vollzeitkräften (nicht: Vollzeitäquivalenten!!!) (nur Planer)

Losbezug: 26/96

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl

Personalstärke des Bewerbers für BAULEITER (nur Ingenieure sowie Meister Elektro sowie staatlich geprüfter Techniker ELT) berechnet nach Vollzeitäquivalenten (Ein Vollzeitäquivalent beträgt 38 h/Woche; zwei Personen mit einmal 18 und einmal 20 Stunden/Woche ergeben also ein Vollzeitäquivalent) (Doppelnennung mit Ziffer 2 möglich) MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM: ja, mind. 2 Vollzeitkräften (nicht: Vollzeitäquivalenten!!!) (nur Planer)

Losbezug: 26/96

Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen

"Referenz 1 MINDESTREFERENZ" "Es werden nur Leistungen aus dem Zeitraum 01.07.2016 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gewertet. Das Projekt kann bereits vorher begonnen sein, gewertet werden aber nur die in den vorgenannten Zeitraum fallenden Leistungsphasen. Es werden die Referenzen aus den Technische Ausrüstung Anlagenguppen 4, 5, 6 und 8 gewertet." Mindestens Honorarzone I Mind. Leistungsphase 2 im Referenzzeitraum erbracht Mind Leistungsphase 3 im Referenzzeitraum erbracht Mind Leistungsphase 4 im Referenzzeitraum erbracht Mind. Leistungsphase 5 im Referenzzeitraum erbrach Mind. Leistungsphase 6 im Referenzzeitraum erbracht Mind. Leistungsphase 7 im Referenzzeitraum erbracht Mind. Leistungsphase 8 im Referenzzeitraummindestens begonnen Mind. Leistungsphase 8 im Referenzzeitraum bis zum Zeitpunkt nach § 650s BGB erbracht Mind. Projektkosten (KG 440, 450, 460, 480) ab 500.000 € brutto MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM

Losbezug: 26/96

Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen

"Referenz 2 MINDESTREFERENZ" "Es werden nur Leistungen aus dem Zeitraum 01.07.2016 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gewertet. Das Projekt kann bereits vorher begonnen sein, gewertet werden aber nur die in den vorgenannten Zeitraum fallenden Leistungsphasen. Es werden die Referenzen aus den Technische Ausrüstung Anlagenguppen 4, 6, 7 gewertet: " " Mind. Honorarzone I" Mind. Leistungsphase 2 im Referenzzeitraum erbracht Leistungsphase 3 im Referenzzeitraum erbracht Leistungsphase 4 im Referenzzeitraum erbracht Leistungsphase 5 im Referenzzeitraum erbracht Leistungsphase 6 im Referenzzeitraum erbracht Leistungsphase 7 im Referenzzeitraum erbracht Leistungsphase 8 im Referenzzeitraummindestens begonnen Leistungsphase 8 im Referenzzeitraum bis zum Zeitpunkt nach § 650s BGB erbracht Mind. Projektkosten (KG 440, 450, 460, 480) ab 500.000 € brutto

Losbezug: 26/96

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

Berufserfahrung in PROJEKTLEITUNG des konkret für das Projekt vorgesehenen verantwortlichen PROJEKTLEITERS Mind. 5 Jahre Berufserfahrung MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM

Losbezug: 26/96

Ausbildungs- und Berufsqualifikationen

Berufserfahrung in BAULEITUNG des konkret für das Projekt vorgesehenen verantwortlichen BAULEITERS Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung MINDESTKRITERIUM/AUSSCHLUSSKRITERIUM

Losbezug: 26/96

Zuschlagskriterien 8 Einträge

Bauablauf und Terminsicherheit

5 %

1.) Herangehensweise an das Projekt Wie gehen Sie an ein derartiges Projekt heran? Schildern Sie anhand eines frei wählbar von Ihnen früher erbrachten Referenzprojekts Ihre Herangehensweise an das Projekt. Welche konkreten Herausforderungen sehen Sie vorliegend?

Losbezug: 26/96

Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachbereichen

10 %

"2.) Bauablauf und Terminsicherheit Wie können Sie sich aus heutiger Sicht in einem Grobraster die Planungs- und Ausführungszeiten vorstellen? Wo und wie planen Sie Zeitreserven ein? Wie gewährleisten Sie grundsätzlich die Einhaltung von Terminen?"

Losbezug: 26/96

Zusammenarbeit mit dem Nutzer

5 %

"3.) energetische Ideen/innovative Konzepte Welche Ideen/Konzepte (Innovation/Nachhaltigkeit) können Sie sich für das vorliegende Projekt vorstellen? "

Losbezug: 26/96

Budgetüberwachung/Kostensicherheit

5 %

"4.) Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachbereichen Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit mit den (Fach-) Planern der Leistungsbilder Gebäudeplanung, TWP und HLS bzw. deren Koordination vor? "

Losbezug: 26/96

Örtliche Verfügbarkeit

10 %

"5.) Zusammenarbeit mit dem Nutzer Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit mit dem Nutzer vor? Wie reagieren sie auf Wünsche des Nutzers? Wie wollen Sie diese miteinbeziehen und wie stellen Sie dennoch eine Kostensicherheit sicher?"

Losbezug: 26/96

Honorar

10 %

"6.) Budgetüberwachung/Kostensicherheit Wie gewährleisten Sie generell die Einhaltung von Kosten bzw. eines vorgegebenen Gesamtbudgets inklusive des Budgets für die Fachplaner? Zeigen Sie dies anhand eines (frei wählbahren) Referenzprojekts. Zeigen Sie dabei auch auf, wie Sie die Einhaltung des Gesamtbudgets mit den Fachplaner koordinieren."

Losbezug: 26/96

Qualität

15 %

"7.) Örtliche Verfügbarkeit • Wie organisieren Sie Ihre Präsenz vor Ort? Wie oft werden Sie vor Ort sein? • Wie werden Sie Ihre Verfügbarkeit gewährleisten? • Welche Vertretungsregelungen im Urlaubs-, Krankheits- oder Kündigungsfall sehen Sie vor? • Wie stellen Sie sich die Kommunikation mit den Projektbeteiligten vor? • Wie stellen Sie sich die Organisation und den Ablauf der Planer- und Baustellen-Jour-Fixe vor? Bitte differenzieren SIe nach Planungsphase und Bauphase "

Losbezug: 26/96

Preis

40 %

"8.) Honorar "

Losbezug: 26/96

Ausschlussgründe 18 Einträge

Ausschlussgrund

§ 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB

Ausschlussgrund

§ 123 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 GWB

Ausschlussgrund

§ 123 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 GWB

Ausschlussgrund

§ 123 Abs. 1 Nr. 6 und Nr. 7 und Nr. 8 und Nr. 9 GWB

Ausschlussgrund

§ 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB

Ausschlussgrund

§ 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB

Ausschlussgrund

§ 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr, 7 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB

Ausschlussgrund

§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB